Dresden, die wunderschöne Landeshauptstadt von Sachsen, beherbergt zahlreiche einzigartige Orte und Viertel, von denen jeder eigenen Charakter besitzt. Einer dieser Flecken ist Laubegast, das im Südosten von Dresden liegt und für seine ruhige Lage und seinen historischen Charme bekannt ist. Hier schuf Graph Pinsel, der eigentlich Siegfried Sack hieß, Kunstwerke, die die Sinne verzaubern.
»Zur Bleiche 12« im Dresdener Stadtteil Laubegast ist ein heiliger Ort, der Besuchern eine eigene Welt eröffnet. Hinter einem hohen Hoftor verbirgt sich die Wunderwelt des bildenden Künstlers Graph Pinsel. Öffnet man das Tor, taucht man in eine faszinierende Welt der Kunst ein.
Siegfried Sack schuf hier in seinem Atelier Kunstwerke, die die Sinne verzaubern. Seine Werke zeugen von seiner beeindruckenden künstlerischen Begabung und seiner Leidenschaft für Farben und Formen. Besucher haben die Gelegenheit, in eine Welt der Schönheit und Kreativität einzutauchen und sich von der Magie der Kunst verzaubern zu lassen. HIER geht es weiter →

Lutz Görner wurde am 1. Januar 1945 in Zwickau geboren. Er verstarb am 3. April 2024 in Gummersbach bei Köln
Deutschlands bekanntester Rezitator aus der Zeit, als die Menschen noch das Zuhören beherrschten, ist in den Bücherhimmel aufgestiegen. Lutz Görner ist tot.
Lutz Görner wurde durch das Fernsehen bekannt. Von 1993 bis 2010 führte er sonntagmorgens durch eine feste Sendung auf 3sat. Seine 200-teilige Serie »Lyrik für alle«, eine kleine gesprochene Literaturgeschichte der Lyrik vom Barock bis heute, scharte eine treue Hörerschaft um sich. Diese traf ihn auch auf zahlreichen Rezitationsabenden, bei denen er Werke von Heine, Brecht und anderen deutschsprachigen Dichtern vorstellte.

Bilder aus glücklichen Jahren enger Verbundenheit: Prinz Rupi, Karin Kulmer und Lutz Görner vor dem historischen Rathaus in Münster, in dem 1648 der Westfälische Friede besiegelt wurde
Görners Rezitationskunst stand in der Tradition des Vortrags epischer Gedichte, wie dem »Nibelungenlied« oder »Beowulf«, die zur Unterhaltung und Bildung an Höfen und in Klöstern von Minnesängern und Barden praktiziert wurden.
Hunderttausenden ermöglichte er mittels seiner Kunst die Entdeckung der Meisterwerke deutscher Dichtkunst. Sein Aufstieg zum führenden Rezitator deutscher Sprache war kein Zufall: In seiner Person vereinten sich schauspielerisches Talent und rhetorische Begabung mit umfassender Bühnenerfahrung und der Akribie eines Forschers, der Jahre in die Vorbereitung eines einzigen Programms investierte.
»Jeder der geht
belehrt uns ein wenig
über uns selber.
Kostbarster Unterricht
an den Sterbebetten.
Alle Spiegel so klar
wie ein See nach großem Regen,
ehe der dunstige Tag
die Bilder wieder verwischt.«
Mit seiner sonoren Stimme, die tief aus seinem Inneren kam, erreichte er resonant und klangvoll die Ohren seiner Zuhörer, die ihm jahrzehntelang dankbar die Treue hielten und sich um die umfangreichen CD-Boxen rissen, die der geschäftstüchtige Künstler in beeindruckenden Auflagen herausbrachte.
Im letzten Lebensjahrzehnt trat Lutz Görner noch im Rahmen von ihm inszenierter und begleiteter Klavierabende auf. Diese Abende waren eine Mischung aus Literatur und Musik, hauptsächlich von Komponisten des 19. Jahrhunderts. Es entstanden Programme über Franz Liszt, Frédéric Chopin, Richard Wagner, Ludwig van Beethoven, Franz Schubert, Giacomo Meyerbeer, Robert Schumann sowie italienische Musik von Rossini, Donizetti und Bellini.
Einer seiner Lieblingskünstler war Max Ernst. Als wir im April 2005 in der Berliner Nationalgalerie seine Skulptur »Capricorn« sahen, wurde mir klar, was meinen Freund Lutz Görner mit Max Ernst verband.

Lutz Görner, Amadeus Kulmer, Prinz Rupi und Karin Görner, geb. Kulmer vor der Plastik »Capricorn« von Max Ernst
Der Titel der Skulptur, »Steinbock«, deutet schon auf den gemeinsamen Nenner hin: Steinböcke sind hart und diszipliniert und setzen hohe Standards, sowohl für sich selbst als auch für andere. Sie agieren zielstrebig und ambitioniert, mit einem starken Wunsch, in ihrem Beruf und anderen Lebensbereichen erfolgreich zu sein. Lutz Görner war ein Expressionist, Dadaist, Surrealist, Dichter und Denker, der gern strahlte. Für seinen handverlesenen Freundeskreis war er ein bisweilen schwieriger Typ. Nun hat sein facettenreiches, kreatives Genie sein inspirierendes Spiel beendet.
Ruhe in Frieden!
Prinz Rupi
»Nur durch die Liebe und den Tod berührt der Mensch das Unsterbliche. «
Alexandre Dumas fils
«

Am Ostersonntag, einem Tag voller Frühlingssonnenstrahlen und der Vorfreude der Kinder, entfaltet sich im Rosental in Leipzig-Gohlis eine ungewöhnliche Szene. Während Familien das weitläufige Grün für ihre traditionellen Osterspaziergänge und Eiersuchen nutzen, bewegt sich ein greises Paar mit bemerkenswerter Zielstrebigkeit durch das Unterholz und die sorgsam angelegten Beete des Parks. HIER geht es weiter →
Die Leipziger Buchmesse, bekannt für ihre Fokussierung auf Autoren, Selfpublisher und Kleinverlage, bot 2024 einer Viertel Million Besucher wieder ein faszinierendes Kontrastprogramm zu den etablierten Großverlagen. Sie war Treffpunkt für Paradiesvögel jeder Couleur und zugleich mit rund 3.200 Mitwirkenden und 3.000 Veranstaltungen an 350 verschiedenen Orten Europas größtes Lesefest. HIER geht es weiter →

Pressefotograf Jürgen Henschel bannte Zeitgeschichte auf Film. Sein berühmtestes Foto: Benno Ohnesorg stirbt in den Armen von Friederike Dollinger. Hier als Titelbild des FU-Spiegel 58, entnommen dem Ausstellungskatalog »Jürgen Henschel. Fotochronist im geteilten Berlin«
Dieses Foto hat Geschichte geschrieben: Aufgewühlt ruft eine junge Frau um Hilfe. Sie stützt den Kopf des sterbenden Studenten Benno Ohnesorg, der von dem Berliner Polizisten Kurras von hinten erschossen wurde. Der Fotograf der grausigen Szene heißt Jürgen Henschel. Zum 100. Geburtstag des Chronisten würdigt das Schöneberg Museum das Gesamtwerk des Bildberichterstatters.
Am 10. Februar beginnt das Jahr des Drachen mit dem chinesischen Neujahrsfest, dem wichtigsten Feiertag in China. Die Bedeutung des Drachen in der chinesischen Kultur ist einzigartig: Er ist Symbol des Majestätischen, der Glücksverheißung und Stärke. Ich hatte das Vergnügen, anno 1952 im Jahr des Drachens geboren worden zu sein und erfahre nun Eigenschaften, die dem Drachen zugeschrieben werden. So tanze ich voller Freude und Optimismus ins Jahr des Drachen. – Was wird getanzt? – Getanzt wird auf Wunsch einer treuen Leserin Walzer. HIER geht es weiter →
»Wenn schwarze Schweine träumen« heißt eine Geschichte von Prinz Rupi über die schwarzen Schweine von Mallorca. Der in Palma de Mallorca residierende Autor erzählt die Geschichte eines neugierigen Ferkels, das sich in seinen Träumen mithilfe seines natürlichen Furzantriebes in luftige Höhen bewegt und dort erfährt, was aus seinem Onkel, den die Bauern abholten, geworden ist. HIER geht es weiter →

Unentbehrlich zu sein, ist der Mythos vieler Zeitgenossen, die an ihren Sesseln kleben und damit Fortschritt und Entwicklung blockieren. © Prinz Rupi /KI
In der Welt der Wirtschaft, der Politik, des sozialen Lebens bis hin zu kleinen Vereinen und Gemeinschaften besteht oft der Glaube an die Unentbehrlichkeit bestimmter Personen. Diese Vorstellung, dass bestimmte Individuen unverzichtbar sind, ist jedoch trügerisch und kann zu einer verzerrten Wahrnehmung von Realität und Wertigkeit führen. Ein Blick in die Geschichte zeigt, wie relativ die Idee der Unersetzlichkeit tatsächlich ist. HIER geht es weiter →
»Tausche Zement gegen Hemingway« beleuchtet ein spezielles Kapitel deutscher Geschichte: das Buch- und Verlagswesen jenes versunkenen Landes, das die Leselust auf seine Fahnen geschrieben hatte. In kaum einem anderen Staat wurden nämlich derart viele Bücher pro Kopf der Bevölkerung konsumiert wie in der ehemaligen DDR. Ein Buch über persönlich erlebte Literatur der DDR. HIER geht es weiter →

Wer nicht will, dass es wieder so kommt wie vor hundert Jahren und die Zukunft kommender Generationen ruiniert wird, der SAGT NEIN! ©Prinz Rupi 2024
Es geht mir mit diesem floskelhaften Weckruf aktuell weniger um die Sinnlosigkeit der Kriege. Die finden kein Ende und können durch Geschäftemacher scheinbar unkontrolliert verlängert werden. Zu Kriegen sage ich NEIN! Ich richte mich mit diesen Gedanken an diejenigen, die noch nicht auf Demonstrationen gehen und vielleicht einen kleinen Anstoß brauchen.
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