Mit »Der Ritt auf dem Oktopus« erscheint rechtzeitig zur Frankfurter Buchmesse das neue Buch von Prinz Rupi. Auf 192 Seiten versammelt der Band groteske Geschichten über jene Momente, in denen der ganz normale Alltag plötzlich die Beherrschung verliert.
Eigentlich sind die Ausgangslagen harmlos: Eine kleinere Biotonne soll bestellt, eine Schrankwand gekauft, ein Restaurant besucht, eine Weinprobe überstanden oder eine Hochzeit gefeiert werden.
Doch dann beginnt das Unheil.
Behörden machen aus einer Mülltonne einen Verwaltungsakt von weltgeschichtlicher Bedeutung. Möbel entwickeln Eigenleben. Kunstfreunde entdecken Installationen, wo andere nur Feuerlöscher sehen. Gourmets philosophieren über Sellerie, Weinkenner hören Cello im Rotwein – und irgendwann entkommt ein gigantischer Oktopus seinem Aquarium und mischt sich höchstpersönlich in die öffentliche Ordnung ein.
Die Geschichten in »Der Ritt auf dem Oktopus« folgen einem einfachen Prinzip: Der Mensch versucht verzweifelt, Haltung zu bewahren, während ringsum längst alles aus den Fugen geraten ist. Genau darin liegt die Komik.
In »Der Amtsschimmel« genügt der Wunsch nach einer kleineren Biotonne, um einen Strudel aus Passwörtern, Formularen, Eigentümerzustimmungen und Vorgangsnummern auszulösen. Am Ende steht wieder eine große Tonne vor der Tür – und die Erkenntnis, dass der eigentliche Gegner nicht die Behörde ist, sondern der Vorgang.
Im »Restaurant der inneren Einkehr« wird Essen zur Weltanschauung. Karotten werden erinnert, Sellerie behauptet sich selbst, Brot verlangt Haltung. Nach dem philosophisch aufgeladenen Menü erweist sich schließlich der Geruch von Currywurst und Pommes als nahezu metaphysische Erlösung.
Auch Literaturbetrieb, Kunstwelt, Hotellerie, Erbschaft und Weinprobe bleiben nicht verschont.
Und dann kommt der Oktopus.

Die Texte des Buches »Der Ritt auf dem Oktopus« wurden vorab in dutzenden Lesungen vorgestellt und getestet
»Der Ritt auf dem Oktopus« handelt von Bürokraten und Bildungsbürgern, Gourmets und Kunstkennern, Erben, Hotelgästen und Feiernden.
Vor allem aber handelt das Buch von uns allen.
Denn die dünne Haut der Zivilisation bekommt erstaunlich schnell Risse, sobald etwas nicht so läuft wie vorgesehen.
Der Klappentext bringt es auf die einfache Formel: Je verzweifelter der Mensch versucht, Haltung zu bewahren, desto komischer wird es. Bissig, bildstark, respektlos – und gelegentlich unangenehm nah an der Wirklichkeit. Ein Buch für Menschen, die über andere und vor allem über sich selbst lachen können.
Prinz Rupi: »Der Ritt auf dem Oktopus«
192 Seiten, € 10,00
Frei Haus lieferbar:
https://www.amazon.de/dp/B0HKHL11R8
Sämtliche Erlöse fließen in die gemeinnützige Prinz-Rupi-Kulturstiftung.
Immer einen Tentakel weiter!
Man nennt ihn Herrentag, Männertag, Vatertag oder Himmelfahrtstag – je nachdem, ob man gerade theologisch, familienpolitisch oder bierlogistisch argumentieren möchte. In Wahrheit handelt es sich um jenen rätselhaften deutschen Brauch, bei dem Männer, die sonst keinen Einkaufswagen freiwillig schieben, plötzlich mit Bollerwagen durch die Landschaft ziehen, als gelte es, eine mittelalterliche Nachschubfront zu sichern.
Und mitten hinein in dieses Brauchtumsgewitter tritt Prinz Rupi.
Nicht etwa dezent. Nicht in Funktionsjacke. Nicht mit Klappstuhl, Dosenbier und Leberkässemmel. Sondern als friedensbewegter Alt-Hippie im fürstlichen Gewand, mit Krone, Sonnenbrille, wallendem Haar und jenem Gesichtsausdruck, der sagt: Ich habe die Welt gesehen, sie nicht immer verstanden, aber immerhin farblich angemessen beantwortet.
Mit ihm rollt der unvermeidliche Wagen. Doch wo andere Männer Bierkästen, Grillgut und die letzten Reste zivilisatorischer Selbstkontrolle transportieren, führt Prinz Rupi eine Art fahrbaren Friedensaltar mit sich. Sein Programm heißt: „Make Love Not War“. Damit ist der Männertag im Grunde schon nach wenigen Sekunden moralisch überfordert.
Denn dieser Tag lebt normalerweise vom Gegenteil: vom geräuschvollen Auftreten, vom kollektiven Unterwegssein ohne erkennbares Ziel, vom männlichen Bedürfnis, einmal im Jahr öffentlich zu beweisen, dass Orientierungslosigkeit auch Gemeinschaft stiften kann. Himmelfahrt wird dabei gern sehr wörtlich genommen – nur dass nicht Christus gen Himmel fährt, sondern der Blutalkoholspiegel.
Prinz Rupi dagegen durchquert die Szene wie eine Mischung aus Wanderprediger, Straßenkarnevalist und pazifistischem König von Woodstock. Die Menge jubelt. Fahnen flattern. Die Kleinstadtkulisse scheint zu ahnen, dass hier gerade ein älterer Herr mit Krone den Herrentag unterwandert, indem er ihn ernst nimmt: als Tag der Bewegung, der Botschaft und der milden Verwirrung.
Besonders schön ist die zentrale Ironie: Der Bollerwagen, dieses sakrale Gefährt des deutschen Männertags, wird bei Prinz Rupi nicht zur rollenden Kühlbox, sondern zum mobilen Manifest. Aus dem Transportmittel der Enthemmung wird ein kleiner Wagen der Weltverbesserung. Man möchte fast sagen: Der Vatertag wird entwaffnet.

Frieden schaffen ohne Waffen? Eine ungewöhnliche Überlegung in einer Zeit, in der die Kriegstreiber gedanklich schon vor Moskau liegen … © Tony D.
Natürlich bleibt die Sache verdächtig. Ein Mann mit Krone, buntem Mantel und Friedensparole ist nicht automatisch harmlos. Er könnte jederzeit anfangen, Gedichte vorzutragen, Richard Wagner zu erklären, schräge Geschichten vorzulesen. Oder die Umstehenden auffordern, über die Begriffe Herrentag, Männertag, Vatertag und Himmelfahrtstag einmal grundsätzlich nachzudenken. Spätestens dann würde mancher Bollerwagenfahrer nervös zum Flaschenöffner greifen.
Aber gerade darin liegt der Reiz dieser bildhaften Szene: Es nimmt einen seltsamen deutschen Feiertag beim Wort und dreht ihn zugleich liebevoll durch die Satire. Prinz Rupi erscheint als Gegenentwurf zum gröhlenden Ausflugsmann: nicht nüchtern im engeren Sinne, aber geistig erkennbar auf Sendung. Er zieht nicht aus, um sich selbst zu verlieren, sondern um wenigstens ein Schild durch die Straßen zu schieben, das nach 1968 riecht und trotzdem erstaunlich frisch wirkt.
Am Ende bleibt die Frage, wie dieser Tag nun eigentlich heißen soll. Herrentag? Zu patriarchal. Männertag? Zu ungenau. Vatertag? Auch kinderlose Bierwanderer bestehen darauf. Himmelfahrtstag? Theologisch korrekt, aber im deutschen Brauchtum gefährlich missverständlich.
Vielleicht genügt ein neuer Name: Prinz-Rupi-zieht-den-Frieden-im-Bollerwagen-durch-die-Welt-Tag.
Etwas lang, gewiss. Aber immer noch präziser als „Männertag“.
Hier gibt es das Bild animiert als kleinen Film:

Prinz Rupi, hier mit dem Original Hohnsteiner Kasper, ist einer der wenigen Autoren, der über sich selbst lachen kann und seine Leser zum Lachen bringt © Foto: Lan
»Chaos, Karma, Katastrophen« heißt die Sammlung neuer Mikrodramen aus dem Leben von Prinz Rupi. Wem der Alltag zu langweilig, das Älterwerden zu ernst oder der Humor zu rar geworden ist, dem sei das Werk des Autors wärmstens empfohlen, der über sich selbst lachen kann und seine Leser zum Lachen bringt.
Der vielfach ausgezeichnete Satiriker, Lebenskünstler und kreative Querdenker hat erneut zugeschlagen – diesmal mit einem gnadenlos ehrlichen, hinreißend komischen Blick auf die Stolpersteine des Lebens. Dabei scheut er weder den harten Weg zur Gallenblasen-OP noch die Abgründe des Fitnessstudios. Selbst Skistürze mit Salto mortale und peinliche Fußball-Debatten über Spieler, deren Namen er mühsam auswendig lernt, geraten bei ihm zu kleinen Bühnenstücken voller Charme und Selbstironie.
»Ich will jetzt Stuntman werden!« verkündet Prinz Rupi nach einem Fahrradunfall der besonderen Art. Wenige Seiten später liegt er schon wieder im Notarztwagen – vom Spinning entkräftet, aber geistig hellwach. In diesen Geschichten, irgendwo zwischen Alltag und Abgrund, liegt eine erfrischende Wahrheit: Wir lachen nicht über ihn – wir lachen mit ihm. Weil wir ahnen: Das hätte auch uns passieren können.
Und wenn er sich schließlich auf eine »intime Beziehung mit einer Zuckerfee« einlässt oder mit einem Turmfalken um seinen Finger ringt – dann weiß man: Dies ist kein gewöhnlicher Mann, sondern ein Abenteurer des Alltags. Ein rastloser Beobachter, der selbst dem Besuch in der Muckibude oder dem Ausflug ins Naturschutzgebiet einen grotesken Glanz verleiht.
Was dieses Buch besonders macht:
• Skurrile Alltagssituationen mit literarischem Witz
• Lebensnahe Mikrodramen, die jeder kennt – aber kaum einer so erzählt
• Eine Liebeserklärung an die menschliche Fehlbarkeit
️ Literaturzeitschrift.de bringt es auf den Punkt: »Niemand kleidet mehr oder weniger existenzielle Episoden aus dem Leben geistreicher und witziger in Worte als Prinz Rupi.«
⚠️ Warnhinweis vom Autor selbst:»Menschen, die nicht über sich selbst lachen können, wird von der Lektüre des Buches abgeraten.«
Also: Trau dich, tauch ein – in eine Welt voller schräger Begegnungen, absurdem Humor und liebevoll beobachteter Selbstironie.
Für lächerliche € 10,- erhältlich im Buchhandel unter der Bestellnummer ISBN 9783759787408 oder online auf allen Portalen.
Achtung: Lachmuskelkater nicht ausgeschlossen!
In seinem Buch »Der Karajan vom Schillerplatz« präsentiert Prinz Rupi außergewöhnliche Persönlichkeiten in lebendigen und fesselnden Porträts – Künstler, Denker, Pioniere und Alltagshelden, die durch Unverwechselbarkeit, Mut und Entschlossenheit bleibende Spuren in der Geschichte hinterließen. »Der Karajan vom Schillerplatz« erzählt von Menschen, deren außergewöhnliche Lebenswege die deutsche Gesellschaft über Epochen hinweg geprägt haben.
Im Rosengarten Forst (Lausitz) wird derzeit eine außergewöhnliche Sammlung an KI-Meisterwerken von Prinz Rupi gezeigt. Diese einzigartige Kunstausstellung im Besucher- und Ausstellungszentrum des Ostdeutschen Rosengartens ist kostenlos zugänglich und findet mit dem spektakulären Steamrose Fest am 7. September ihren krönenden Abschluss. Sämtliche Bilder können käuflich erworben werden. HIER geht es weiter →
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Prinz Rupi erklärt, warum er das Buch »Ich habe einen Joint gedreht – was nun?« geschrieben hat
»Ich habe einen Joint gedreht – was nun?« ist der umfassende Ratgeber für den perfekten Cannabis-Genuss. Es ist der ultimative Lesestoff für alle, die mal naschen wollen.
Autor Prinz Rupi gilt als anerkannter Experte im Bereich des bewussten Cannabiskonsums und stellt aufgrund der zum 1. April 2024 erfolgten Cannabis-Legalisierung seine bereits als Hippie in den wilden 1960-er Jahren gewonnenen Erfahrungen zur Verfügung.
Das Buch ist unter der ISBN 9-783-7597-3110-4 in jedem Buchladen bestellbar und auch online erhältlich
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WGT Leipzig 2024. Sämtliche Fotos: © Prinz Rupi[/caption]
Um das 31. Wave-Gotik-Treffen (WGT) zu feiern, verwandelte sich Leipzig zu Pfingsten erneut in ein Mekka der schwarzen Szene. Tausende Fans aus aller Welt strömten in die Stadt. Das Festival, das seit 1992 jährlich stattfindet, hat sich zu einem festen Termin im Kalender der Gothic-Kultur entwickelt und bietet eine Bühne für eine beeindruckende Vielfalt an Stilrichtungen und musikalischen Genres. HIER geht es weiter →

Abendstimmung in Chronopolis: Ein Blick auf das lebhafte Marktplatz-Café, wo Geschichten und Uhrwerke ineinanderfließen. ©Prinz Rupi
Es war einmal in einem kleinen Dorf namens Chronopolis, wo die Menschen sich eine ganz besondere Art zu leben ausgedacht hatten. Sie nannten es „Zeitvertreib“. Das Leben in Chronopolis war ein ständiges Spiel mit der Uhr, und die Dorfbewohner hatten allerlei skurrile Methoden entwickelt, um ihre Zeit zu vertreiben. HIER geht es weiter →
Prinz Rupi ist auf den Hund gekommen. Mit seinem Ratgeber »HILFE: Mein Hund hat AD(H)S« bereitet er ein schwieriges Thema auf, das mit der Erziehung und Aufzucht von Hunden zu tun hat: Er beschäftigt sich mit dem hyperaktiven Hund und dem Phänomen, dass AD(H)S inzwischen auch bei Vierbeinern eine häufig diagnostizierte Störung ist.

Sämtliche Abbildungen: © Prinz Rupi 2024
Eine satirische Geschichte über das Leben mit Pragmatismus und Plüschmänteln
Aus dem KI-Labor von PRINZ RUPI
Es war einmal ein Mann namens Ernst, ein echter Egomane mit einem beeindruckenden Hang zur Selbstoptimierung und einem unerschütterlichen Glauben an die Wichtigkeit seiner eigenen Ansichten. Ernst war der festen Überzeugung, dass das Leben einer einzigen Regel folgen sollte: Alles muss nützlich sein. HIER geht es weiter →
