KI-Kunst ist »the next big thing«, auf deutsch: der nächste »heiße Scheiss«. Das Kürzel »KI« steht dabei für »Künstliche Intelligenz«. Im englischsprachigen Raum wird von »AI = artificial intelligence« gesprochen. Aber was ist KI-Kunst und wie wird sie geschaffen? Ich befasse mich seit geraumer Zeit mit dem Thema und kann Ergebnisse zeigen. HIER geht es weiter →

Die »kleinste Galerie des Universums« eröffnet am 10.09.2022 im Schloss Lilllliput mit KI-Kompositionen von Prinz Rupi
Das sonst streng verschlossene Schloss Lilllliput in Naundorf öffnet seine Pforten für KI-Kunst. Gezeigt werden KI-Werke von Prinz Rupi. KI-Kompositionen sind individuelle, teilweise hoch-künstlerische Bildwerke, die mit Künstlicher Intelligenz geschaffen wurden. HIER geht es weiter →
Fassungslos reagierten Hofstaat und Personal im Berliner Prinzenpalast auf die Nachricht, dass eines der wertvollsten Geschenke, das Durchlaucht zu seinem 70. Wiegenfest überreicht worden war, brutal zerstört wurde. Es handelt sich um das Jugendbildnis des Prinzen, das ihn in einer seidenen Paradeuniform zeigt. Dies Konterfei war auf feinste Schokolade in der Größe einer Schallplatte gedruckt worden. Prinz Rupi wurde angebissen! HIER geht es weiter →
Offen gestanden: Nie hätte ich gedacht, siebzig Jahre alt werden zu können. Die Ärzte hatten mir bereits mit 50 ein baldiges Ende prophezeit. Nun, auch Weißkittel können irren. Hurra! Ich lebe immer noch.
Facebook schreibt zum Geburtstag, ich sei »eine lebende Legende«. Eine derartige »Legende« war bislang für mich einer wie Keith Richards von den »Rolling Stones« oder mein Freund, der Liedermacher Hannes Wader. – Aber ich?
Ich sehe es positiv: Was kann einem Geschichtenerzähler Schöneres passieren, als Teil der eigenen Geschichte zu werden? Als schillernder Stern am Bücherhimmel, als Paradiesvogel der Büchernarren, als Pionier für Fortschritt und Moderne und als führender Experte für blanken Wahnsinn.
Meinen 70. Geburtstag feierte ich gemeinsam mit Freunden in einem Bücherhotel in Mecklenburg-Vorpommern. Die Chefin der Herberge mit Alleinstellungsmerkmal, führte über das weitläufige Gelände und erzählte, wie alles wuchs und wurde. Ihr Team kümmerte sich liebevoll um uns, ich stehe kurz davor, fest dorthin ins »betreute Wohnen« zu übersiedeln.
Der Intendant von Literaturradio Hörbahn, Dr. Uwe Kullnick, schuf aus diesem Anlass eine hörenswerte Reportage über das außergewöhnliche Landhotel.
Dr. Lutz Kreutzer, Chef vom Self-Publishing-Day, las ein Kapitel aus seinem köstlichen Roman »Taubenblut«.
Sprechtrainerin »Abenteuerstimme« Brigitte Mayer fertigte aus meinem Kinderbuch »Der Roboter Archimedes und der Kanonenkönig« ein spannendes Hörspiel, das in Kürze erscheint. Die Erlöse sollen Kindern in der Ukraine zugutekommen.
Schließlich spendeten die Gäste € 750,00 für das Hilfswerk Silbernetz.
Ich bin kein Sympathisant des Altwerdens, spüre den allmählichen Verfall an allen Ecken und Enden und werde vor allem langsamer. Wie schön, wenn man da noch Träume hat, die in Projekte fließen. Jedenfalls habe ich noch einiges vor. Ich freue mich auf neue Herausforderungen und all die wundervollen Menschen, mit denen ich sie teilen darf.
Bei der US-Schriftstellerin Tawni O´Dell lese ich: »Geschichten und die Frage, wie sie den einzelnen Leser, die einzelne Leserin berühren und beeinflussen, bestimmen letztendlich, ob ein Schriftsteller ernst zu nehmen ist oder nicht.« Unter diesem Aspekt freue ich mich besonders, weil meine Lebensabschnittsgeschichte »Der Bücherprinz« zehntausende Leser berührt hat und weiterhin mit Gewinn gelesen wird.
Ich habe viel bewegt, und wenn es mir gelungen ist, kleine Kunstwerke zu schaffen, die Menschen berühren, zum Nachdenken oder gar Umdenken zu bewegen, dann ist viel erreicht. Jedes gute Buch ist ein Sieg über die allgemeine Dummheit. Er beweist, dass Kreativität mehr wert ist als alle hohlen Plattitüden zusammen.
In grauen Stunden fürchte ich, gescheitert zu sein, und alles sei umsonst gewesen. Der Zweifel ist dem Künstler eigen. Aber dann schaue ich zurück und betrachte das (leider viel zu schmale) Werk, das ich hinterlasse. Und schon bekomme ich wieder Luft und Lust, weitere Dinge zu tun – viel Verrücktere eigentlich als bisher, denn was hat man noch zu verlieren?
Deshalb folge ich weiterhin meinem Stern!

Anno 2020 verfügten wir über mehr Zeit denn je, und – dennoch oder vielleicht deswegen – hatte ich nicht mitbekommen, wie mit der Geschwindigkeit eines Asteroiden das Weihnachtsfest heranstürmte. Geschenke zusammentragen, verpacken und expedieren? Das hätte längst erledigt sein müssen.
HIER geht es weiter →
Hanni Münzer
Was knackige Dessous und effektives E-Book-Marketing miteinander zu tun haben, verriet mir Amazons derzeitige Top-Autorin Hanni Münzer im Flirt-Interview für die inzwischen fünfte Auflage meines Elektrobuches »Wie man erfolgreich E-Books verkauft«. Münzer, derzeit eine der Bestseller-Autorinnen der Amazon-Verkaufscharts, gibt darin ebenso freimütig Auskunft über ihre persönliche Arbeitsweise wie Nika Lubitsch, Béla Bolten, Johannes Zum Winkel, Matthias Matting, Emily Bold, Marah Woolf und viele andere erfolgreiche Self-Publisher. HIER geht es weiter →
Wenige Tage vor dem 200. Geburtstag von Richard Wagner am 22. Mai 2013 präsentiert die Neuköllner Oper »Wagner for Sale«, ein knapp einstündiges Stück von und mit Sommer Ulrickson und Moritz Gagern. Das Stück reißt viele Fragen an, die um den Wagner-Mythos ranken. Es gibt Denkanstöße, sich mit dem größten deutschen Komponisten auseinander zu setzen und leistet dies, indem Ultrakurzzitate aus Leben und Werk mit musikalischen Versatzstücken munter gemischt werden. HIER geht es weiter →

Thomas Bernhard
Foto: © Nachlassverwaltung
Eins ist klar: Thomas Bernhard ist alles andere als ein Geschichtenzerstörer, mag er sich selbst auch mal in einem seiner gern provozierenden Interviews als ein solcher bezeichnet haben. Der schreibende Sonderling aus Oberösterreich ist vielmehr einer der größten Erzähler, die der deutsche Sprachraum aufzuweisen hat, und das beweist der vorliegende kleine Auswahlband mit dem provozierenden Titel anschaulich. HIER geht es weiter →
Ich gestehe: Über Heino habe ich in den letzten Jahrzehnten viel gelästert und ihn mit seinen völkischen Liedern als Vorturner schwarzbrauner Hirnamputierter gesehen.
Nun höre ich erstmals, Simfy macht es möglich, eine vollständige Heino-CD. Bereits auf dem Cover gibt sich der 74-jährige kämpferisch.
»Mit freundlichen Grüßen« ist so etwas wie ein Angriff auf diejenigen Musikerkollegen, die Heino immer gern durch den Kakao ziehen und als Zielscheibe nutzen.
Süffisant covert der blonde Barde mit der dunklen Brille Songs von »Rammstein« bis zu den »Ärzten«, von »Fanta 4« bis zu Nena und Peter Fox. Dabei unterscheidet sich beispielsweise »Haus am See« von Peter Fox kaum vom Original. Das Stück bildet jedoch eine Ausnahme.
Wenn Heino etwa »Junge« von den »Ärzten« mit seiner markigen Stimme, unterstützt von Background-Sängerinnen, intoniert, dann wird aus diesem ursprünglich dreckigen Zombie-Song aus der Sicht eines Betroffenen ein Song aus der Perspektive des erzürnten Vaters. Ich würde mich nicht wundern, wenn diese Version bald in jeder Vorstadtkneipe dudelt, während der Gerstensaft sprudelt.
Bei Rammsteins »Sonne« lässt Heino das »R« derart rollen, dass die Originalmusiker sich eine Scheibe abschneiden könnten. Seine Interpretation kommt ohne wilden E-Gitarrensound und Metal-Look aus. Deutsche Härte und Stahlhelmstimmen werden auf das zusammengeschmolzen, was sie sind: Uniforme Marschmusik im Schlagerschritt.
Irgendwie ist das schaurig, denn Heino reduziert selbst undergroundige Kultsongs. Übrig bleibt purer Pop, sauber akzentuierte Deutschtümelei. Das vorliegende Album ist das Ergebnis eines Marketing-Konzepts, einige der beliebtesten deutschen Szene-Songs vom Schreckgespenst der deutschen Schlagerszene singen zu lassen. Die Fans der Originale werden empört schreien, während Heinos Kassen klingeln.
Dabei hätte ein Mann wie Heino es vielleicht sogar schaffen können, die Stücke zu intonieren, die ihn im Laufe der Jahrzehnte beeindruckt oder beeinflusst haben. Ähnlich hat es Johnny Cash in seinem beeindruckenden Spätwerk getan. Aber dafür fehlt dem schwarzbraunen Haselnussmann dann doch wohl das eigene Format.
Original
und Cover
Enthüllt: Denkmal für Prinz Rupi
Von Dr. Karel Kaoß,
Kulturredaktion BLOGSDORFER ANZEIGER
Berlin (Eigenbericht). Im Park des Berliner Prinzenpalais wurde soeben eine lebensgroße Skulptur enthüllt, die der sächsische Bildhauer Knut van der Vinzburg zum 60. Geburtstag von Prinz Rupi geschaffen hat. Sie zeigt den Hausherrn als das, was er wirklich ist: ein Blechkamerad.
Der als »Bücherprinz« bekannte Autor und Verleger wird in dem Kunstwerk als Schreibender dargestellt. Neben dem Stuhl, auf dem er im Gehrock thront und mit spitzer Feder ein Buch schreibt, beflügelt ihn eine verschmitzt schauende Schneeeule. Auf dem rechten Fuß der feuerverzinkten Figur tanzt ein beschwipstes Wundertier, das der Künstler »PapaRupil« nennt. Die Skulptur wurde in der Schönbrunner Kunstschmiede Aurin aus getriebenem Blech gefertigt und mit Eisenglimmer veredelt.
Knut van der Vinzburg, der Schöpfer des Denkmals, erblickte 1964 in Dresden das Licht der Welt. Schon als Kind fiel sein Talent in einem Zeichenzirkel auf. Nach einer Ausbildung zum Kunstschlosser arbeitete er in der Denkmalpflege von Elbflorenz. 1988 gaben die DDR-Behörden seinem Ausreiseantrag nach Westberlin statt. Mit dem Meisterbrief in der Tasche kehrte er 1996 wieder nach Dresden zurück und arbeitet seitdem als freischaffender Maler, Kunstschmied, Restaurator und Metallgestalter.
Vinzburgs besonders Interesse gilt dem Surrealismus: »Der Surrealismus verschafft Zutritt in nie erreichbare Dimensionen und bringt mit seinen ausgemalten Phantasien einen unverwechselbaren Hauch der Realität«, meint der Farbvisionär, für dessen Werk expressive Farbgestaltung und ein deutlicher Drang zur geometrischen Form typisch sind.
Mehr über den Künstler findet sich auf folgender Seite: http://mal-kunst.de/
