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In memoriam Franz Josef Degenhardt

Februar 14, 2012
by Ruprecht Frieling
Liedermacher, Musik, Nachruf, Protestsänger
37 Comments
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Franz Josef Degenhardt 1987 by Guenter Prust

Dr. Franz Josef Degenhardt

Wenige Tage vor seinem 80. Geburtstag verstarb am 14. November 2011  der Liedermacher, Schriftsteller, promovierte Jurist und Rechtsanwalt Franz Josef Degenhardt in Quickborn bei Hamburg.

Degenhardt war einer der großen deutschen Singer-Songwriter, die sich gegen Unrecht, atomare Bewaffnung und kalten Krieg einsetzen. 

Zu Ehren seines verstorbenen Freundes Franz Josef Degenhardt trägt Hannes Wader ein Lied vor, das »Väterchen Franz« gewidmet ist.

Hannes Wader singt »Väterchen Franz« in memoriam Degenhardt

Franz Josef Degenhardt singt »Spiel nicht mit den Schmuddelkindern«

Franz Josef Degenhardt singt »Väterchen Franz«

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Neue Ratgeber für jeden, der schreibt

Februar 10, 2012
by Ruprecht Frieling
Amazon, E-Book, Kindle, Prinz Rupi, Ruprecht Frieling
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Kindle für Autoren - Titel

»Wie veröffentliche ich ein E-Book auf amazon.de? oder: Kindle für Autoren« schwimmt jetzt in vierter Auflage auf dem Amazonas. Der vollständig überarbeitete Ratgeber für jeden, der gern schreibt, ist zum unverändert günstigen Einstiegspreis von nur € 0,99 erhältlich. Käufer älterer Ausgaben können die neueste Version kostenfrei beziehen und beim Amazon-Kundendienst anfordern.

Die Herabsetzung der luxemburgischen Mehrwertsteuer für E-Books auf drei Prozent, Fragen der Buchpreisbindung und die Erstellung interaktiver Inhaltsverzeichnisse sind Fragen, die sich für zahlreiche Leser aus dem täglichen Umgang mit dem Medium E-Book ergaben und an den Autor zur Beantwortung herangetragen wurden. Dies war Anlass genug, das gesamte Buch noch einmal zu erweitern und komplett zu überarbeiten.

Die jetzt vorliegende vierte Ausgabe hat einen auf 120 Normseiten erweiterten Umfang und gibt Schritt für Schritt Hilfestellung auf dem Weg durch den E-Book-Dschungel. Wer sich mit dem Gedanken trägt, selbst ein E-Book zu veröffentlichen oder bereits konkret dabei ist, erhält mit diesem Ratgeber ebenso fundiertes Wissen wie jeder, der sich über die Ablösung der Holzbücher durch Elektrobücher allgemein informieren möchte.

Wilhelm Ruprecht Frieling
Wie veröffentliche ich ein E-Book auf amazon.de? oder: Kindle für Autoren
Ein Do-it-yourself-Ratgeber für Independent-Autoren
Umfang: ca. 190.000 Zeichen = 120 Normseiten
ISBN 978-3-941286-70-2 • € 0,99
http://www.amazon.de/dp/B0054LQ8OC

Ein absolutes Praxis-Handbuch und eine glatte 5-Sterne-Empfehlung für jeden Autor, der überlegt, über Kindle zu publizieren!
MexxBooks Kindle Club


Außerdem lesenswert für jeden, der schreibt:

Kindle E-Book-Marketing Titel

Wilhelm Ruprecht Frieling
Wie man erfolgreich E-Books verkauft
Exklusivinterviews mit Top-Autoren
Umfang: ca. 134.000 Zeichen = 90 Normseiten
ISBN 978-3-941286-75-7 • € 2,99
http://www.amazon.de/dp/B00718YQKO

Erfolgsgarant Wilhelm Ruprecht Frieling fühlt in seinem neuesten Werk den Stars der internationalen E-Book-Szene auf den Zahn und entlockt ihnen erstaunliche Geheimnisse. Wenn ihr – wie Erfolgsautor John Locke – in nur 5 Monaten 1,1 Millionen eBooks verkaufen wollt, sei euch dieses Buch, gespickt mit Exklusiv-Interviews der Top-Autoren, ans Herz gelegt.
Jette Klame, eBook-Fieber

Kindle - Autor sucht - Titel

Wilhelm Ruprecht Frieling
Autor sucht Verleger- Die digitale Alternative
Ein Ratgeber für Autoren
Umfang: ca. 70.000 Zeichen = 47 Normseiten
ISBN 978-3-941286-73-3 • € 0,99
http://www.amazon.de/dp/B005ECYAXC

Wer auch immer sich mit dem Gedanken trägt, ein Buch selbst herauszugeben, dem sei als Einstiegslektüre in das Thema diesesr schnelle Überblick wärmstens empfohlen.
Daniel Cramer

Kindle - Bücherprinz - Titel

Wilhelm Ruprecht Frieling
Der Bücherprinz oder: Wie ich Verleger wurde
Eine Lebensabschnittsreportage
Umfang: ca. 569.000 Zeichen = 380 Normseiten
ISBN 978-3-941286-68-9 • € 2,99
http://www.amazon.de/dp/B00513U4A2

„Der Bücherprinz“ ist ein spannendes, interessantes, witziges, nachdenkliches, beeindruckendes und ein besonders optimistisches Buch. Ich habe so manchen Roman gelesen, der nicht an dieses Format heran reicht.
Tom Machoy, ROCKTIMES

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Nur die Kunst bleibt über den Tag hinaus bestehen

Februar 04, 2012
by Ruprecht Frieling
Hannes Wader, Lied, Musik, Prinz Rupi, Ruprecht Frieling
30 Comments
Hannes Wader Rupi Kelly

Große Pläne: Christian Kellersmann, Ben Ahrens, Hannes Wader, Ruprecht Frieling
Fotos: ©Ruprecht Frieling

Treffen in Kassel: Hannes Wader hat große Pläne

Pünktlich rollt ICE 597 zur Mittagsstunde in Kassel-Wilhelmshöhe ein. Wie ein Fels in der Brandung steht Liedermacher Hannes Wader bei 15 Minusgraden in der Bahnhofshalle, um seine Berliner Freunde zu begrüßen. Eine herzliche Umarmung, dann geht es zum gemeinsamen Essen. Mehr als vier Stunden dauert das frugale Mahl, das in einem Café in der Innenstadt von Kassel endet. Draußen rieselt der Schnee, und die Zeit vergeht wie im Fluge, wenn der deutsche Johnny Cash von seinen nächsten Plänen erzählt.

In diesem Jahr unternimmt Hannes Wader wieder vier große Tourneen. Die Frühjahrstournee beginnt am 9. Februar in Soest und endet nach 17 Gigs am 19. März in Mainz. Begleitet wird er dabei von einem Veranstaltungsleiter und seinem Tonmeister, Chef-Roadie und Produzenten Ben Ahrens, ein ähnlich unverwüstlich-verlässliches Urgestein wie der Liedermacher selbst.  Hannes Wader singtWie immer wird Hannes Wader die Konzerte mit seinem Lied „Heute hier, morgen dort“ beginnen, von ihm ins Deutsche übersetzte klassische Folksongs singen und brandneue selbst verfasste und vertonte Lieder vortragen. Einer dieser neuen Songs ist Waders Nachruf auf seinen kürzlich verstorbenen Freund Franz-Josef Degenhardt, den er erstmals am 19.12.2011 auf der Gedenkfeier im Berliner Ensemble öffentlich präsentierte. HIER geht es weiter →

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Maulkorb für Micky Maus? Hundepräsident Wuff bleibt im Amt!

Januar 06, 2012
by Ruprecht Frieling
Blogsdorfer Anzeiger, Micky Maus, Prinz Rupi
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Enten-Kurier

Foto: Ehapa

Prinz Rupi, Herausgeber des „BLOGSDORFER ANZEIGER“ freut sich, aus aktuellem Anlass eine Vorab-Meldung aus dem „ENTEN-KURIER“ des Micky Maus-Magazins Nr. 07/2012 veröffentlichen zu dürfen.

Hundepräsident Wuff gerät unter Druck. Er habe Berichte über die Finanzierung seiner Privathütte mit persönlichen Anrufen bei Führungspersonen der „Micky Maus“ und Kai Quiekmann, Chefredakteur des Enten-Kurier, verhindern wollen. Eine längere Nachricht habe Wuff dabei auf den Anrufbeantworter dieser Zeitung gebellt und sich empört über die Recherchen gezeigt.

Wuff steht seit Wochen wegen der Finanzierung seiner Hütte in Wedel mit einem 500 000-Taler-Kredit eines Pudelpaares in der Kritik. Außerdem soll er gratis Urlaub in luxuriösen Tierpensionen befreundeter Terrier gemacht haben. Doch Wuff zeigt nicht Zerknirschung, sondern Zähne: „Wenn man nicht mehr bei Freunden übernachten darf, ohne am Morgen einen Knochen auf den Tisch zu legen, dann ist das schlecht.“

Mehrere Mitglieder der Hunderegierung forderten bereits den Rücktritt des Präsidenten. (ko)

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Trash zum Jahresendrutsch: Das Lied vom Schokoprinz

Dezember 23, 2011
by Ruprecht Frieling
Blaubeerina, Prinz Rupi, Ruprecht Frieling, Schokoprinz
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Deutschland sucht den Superstar und Blogger haben ihn gefunden: Blaubeerina hat mein „Lied vom Schokoprinz“ vertont und legt es uns allen unter den Weihnachtsbaum. Trashiger geht´s nimmer – und damit alle mitsingen können, ist der Text gleich unterlegt.

Das im Liedtext verkündete Rezept funktioniert übrigens zuverlässig und hilft einsamen Herzen über schwere Stunden hinweg …

In diesem Sinne wünsche ich allen Lesern und Zuhörern einen fröhlichen Jahresendrutsch!

Das Lied vom Schokoprinz

Ich hatte einen süßen Traum,
Da küsste mich die Sonne.
Gleich neben mir im Kuschelraum
zerschmolz in heißer Wonne:
mein Schokoprinz,
mein Schokoprinz,
mein Scho-o-o-ko-prinz …

Schokoprinz, sei lieb zu mir!
Schokoprinz, klopf an die Tür!
Schokoprinz, dank dir dafür!

Aus viel Kakao und Marzipan
Form ich mir meinen Prinzen.
Bald sieht er aus wie Peter Pan
Und kann echt schelmisch grinsen.
mein Schokoprinz,
mein Schokoprinz,
mein Scho-o-o-ko-prinz …

Schokoprinz, sei lieb zu mir!
Schokoprinz, klopf an die Tür!
Schokoprinz, dank dir dafür!

Ich habe ihn zum Fressen gern
Und knabbere ihm am Ohr.
Oh Schokoprinz, du bist mein Stern
Mein kleiner Meteor.
mein Schokoprinz,
mein Schokoprinz,
mein Scho-o-o-ko-prinz …

Schokoprinz, sei lieb zu mir!
Schokoprinz, klopf an die Tür!
Schokoprinz, dank dir dafür!

Ob mit Mandeln, Chili, Nüssen,
Ob mit weichem Schokokern,
Back ich Prinzen mir zum Küssen,
Hab sie gar zum Fressen gern!

Schokoprinz, sei lieb zu mir!
Schokoprinz, klopf an die Tür!

Schokoprinz, dank dir dafür!

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Muppet-Show: Kermit der Frosch besucht Prinz Rupi

Dezember 11, 2011
by Ruprecht Frieling
Kermit, Prinz Rupi, Ruprecht Frieling, stefan kaminski, The Muppets
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Stefan KaminskiFrosch im Hals: Kermit-Synchronstimme Stefan Kaminski im prinzlichen Wintergarten

Kurz vor dem Kinostart des neuen Muppet-Kinofilms am 19. Dezember besuchte Hauptdarsteller Kermit den BLOGSDORFER ANZEIGER. Hinter dem froschigen Superstar der Muppet-Familie verbirgt sich als deutsche Synchronstimme der Berliner Schauspieler Stefan Kaminski. Der geniale Stimmen-Morpher war durch die Synchronarbeiten so gestresst, dass ihm der Frosch im wahrsten Sinne des Wortes im Halse stecken blieb. Kaminski muss seitdem einen warmen Schal tragen.

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Prinz Rupi munterte den Mimen mit einem Darjeeling der Teekampagne auf und freute sich mit ihm über seine jüngsten Erfolge. So wird die Inszenierung „Der Ring des Nibelungen“ weiterhin in der „Bar jeder Vernunft“ aufgeführt und im Wagnerjahr 2013 auch in Bayreuth gezeigt. Stefan Kaminski präsentiert außerdem seine Produktion „Kong“ über die Affenliebe zu einer schönen jungen Frau. Gezeigt wird auch sein Stück um den Besuch von Ausserirdischen unter dem schönen Titel „Es kam von oben“. Aktuelle Auftrittstermine stehen auf der Homepage des Mimen: http://www.kaminski-on-air.de/termine.html

Einen ausführlichen Bericht über Kaminskis Produktion „Der Ring des Nibelungen“ plus Interview findet sich im prinzlichen OpernBlog. (Zur Lektüre bitte klicken.)

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Prinz Rupi on air

Dezember 04, 2011
by Ruprecht Frieling
Humor, Lyrik, on air, Podcast, Prinz Rupi, Radio
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Rupi on air Logo

Nach dem Erfolg des YouTube-Kanals „Prinz Rupi TV“ mit mehr als 1 Million Zuschauern startet jetzt ein Radioprogramm unter dem Namen „Prinz Rupi on air“.

Werden auf YouTube schwerpunktmäßig eigene Konzertmitschnitte präsentiert, liefert der neue Radiokanal „Prinz Rupi on air“ Interviews, Lesungen und Nachrichten aus dem kulturellen Underground. Begonnen wird der Sendebetrieb mit einem Interview, das der Schweizer Rundfunk mit Ruprecht Frieling über das Thema „Lustige Lyrik“ führte. Mit von der Partie sind Heinz Erhardt, Joachim Ringelnatz, der inzwischen leider verstorbene Günther Nehm, Franz Freiherr von Gaudy und Robert Gernhardt.


Zum Nachhören:

• Lustige Lyrik (Interview)
• Faltenwolf grüßt Krokotasche (Lesung)
• Schweine im Weltall (Lesung)

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Grusical: Frau Zucker will die Weltherrschaft

Oktober 18, 2011
by Ruprecht Frieling
Neuköllner Oper, Peter Lund
11 Comments
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Peter Lunds neues Familien-Grusical in der Neuköllner Oper basiert auf einem Wortspiel. Kinder haben zu viel Energie singt das zehnköpfige Ensemble und gibt doppelsinnig das Thema des Stückes vor. Denn es geht um den Raub von Energie und die notwendige Energie, dagegen anzugehen. HIER geht es weiter →

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Kindle-E-Books: Indie-Autoren stürmen die Charts

Oktober 07, 2011
by Ruprecht Frieling
Amazon, Autor, E-Book, Kindle, Prinz Rupi, Self-Publishing, Verlagssuche, Verleger, wilhelm ruprecht frieling
0 Comment

51FSJ38BLAL. SL500 AA278 PIkin4,BottomRight, 51,22 AA300 SH20 OU03Am 21. April 2011 begann für viele deutschsprachige Autoren eine neue Zeitrechnung: Amazon.de eröffnete den seit langem sehnlichst erwarteten Kindle-Shop und damit die mit Abstand größte E-Book-Plattform unseres Sprachraums. Bereits im Jahre 1 nach Kindle zeigt sich, dass die Welt der Bücher durch E-Books umbrochen und neu sortiert wird. Erstmals in der Geschichte des Verlagswesens haben Autoren die Chance, selbstbestimmt am Markt teilzunehmen. Aus Bittstellern, die an den Toren der etablierten Verlage kratzen, sind in weniger als einem halben Jahr selbstbewusste Autoren geworden, über deren Schicksal das Publikum entscheidet. Die Stunde der verlagsunabhängigen Indie-Autoren (von independent = unabhängig) hat damit auch in deutschen Landen geschlagen!

Amazons Kindle-Shop bot bereits beim Start die größte E-Book-Auswahl in Deutschland. Rund 650.000 Titel sind insgesamt verfügbar, darunter befinden sich zahlreiche Bestseller. Mehr als 40.000 deutschsprachige Titel befinden sich im Angebot, davon sind 15.000 allein in den letzten Monaten dazu gekommen. Unschlagbarer Vorteil der Kindle-Elektrobücher ist, dass kein spezielles Lesegerät (Reader) erforderlich ist. Mit einer kostenlos ladbaren App können die Bücher unabhängig vom Betriebssystem auf jedem Rechner, auf iPhone, iPad und Blackberry gelesen werden.

Kindle im Selbstversuch

Von meinen bislang 24 gedruckt vorliegenden Büchern stellte ich sofort diejenigen, deren elektronische Verwertungsrechte bei mir liegen, in den deutschen Kindle-Shop ein. Darüber hinaus bereitete ich vorliegende Manuskripte auf und wandelte sie in E-Books um. Mit einem Dutzend Elektrobüchern ging ich an den Start und voilà: Ich rutschte mit einigen Titeln über Nacht auf die ersten Plätze der Amazon-Bestsellerliste. Dieser schnelle Erfolg war der Tatsache geschuldet, dass ich als „Early Adoptor“ eine ungewöhnlich günstige Ausgangsposition hatte, und die Konkurrenz tief schlief. Inzwischen ist der Konkurrenzkampf voll entbrannt, und auch die großen Verlage betreten die Bühne.

Derweil ist mein Ratgeber „Wie veröffentliche ich ein E-Book auf amazon.de? oder: Kindle für Autoren“ zum Topseller avanciert. Seit mehr als 100 Tagen hält sich der mit € 0,99 bewusst günstig ausgepreiste Titel in den Amazon Top-100-Verkaufscharts, und er verkauft sich weiter wie geschnitten Brot. Inzwischen ist es mir darüber hinaus gelungen, mit meinen historischen Miniaturen „Wie die Germanen den Tanga erfanden …„ einen weiteren Titel in die Hitparade der Top-100-Verkäufe zu drücken. Dabei kämpfe ich immerhin gegen mehr als 40.000 andere Titel und spiele gegen große Namen wie Steig Larsson, Adler Olsen, Jo Nesbø, John Grisham, Charlotte Roche, Umberto Eco, Christopher Paolini, Andreas Eschbach, Perry Rhodan, H. P. Lovecraft, Grimms Märchen und die Bibel.

Wie wurde dieser ungewöhnliche Erfolg möglich?

Lehre Nummer Eins ist, dass Pionieren immer ein weites Feld offen steht. Dieser Gedanke zieht sich wie ein roter Faden durch mein gesamtes Leben, und er bestätigt sich erneut am Beispiel des Kindle. Vor rund 40 Jahren hatte ich als erster deutscher Verleger offen bekannt, Dienstleistungen für Autoren erbringen zu wollen und darauf eine Geschäftsidee unter dem Slogan „Verlag sucht Autoren“ gegründet, die vielfach kopiert und nachgeäfft wurde.

Trotz Schmähungen von Leuten, die Autoren das Recht absprachen, sich für ihr eigenes Werk auch finanziell zu engagieren, wurde das Unternehmen zu einem enormen Erfolg: Mehr als zehntausend Texten neuer Autoren verhalf ich als Herausgeber und Verleger zur Veröffentlichung. Davon erschienen rund dreitausend in Einzelbüchern. Diese Phase beschreibe ich in meiner Lebensabschnittsgeschichte „Der Bücherprinz“, die selbstverständlich auch als E-Book bei Amazon erhältlich ist.

2003 verkaufte ich den Verlag und betrat wiederum Neuland, indem ich mich dem digitalen Publizieren zuwandte, Print on Demand und Book on Demand im Selbstversuch testete und auch in diesem Segment Erfolge einheimste und gutes Geld verdiente. Es war insofern kein großer Schritt, vollständig in die Welt der elektronischen Bücher einzutauchen, und ich bin zuversichtlich, darin noch eine lange Zeit angenehm schwimmen zu können, denn: Digital überholt Print.

Lehre Nummer zwei aus meinen bisherigen Erfahrungen mit der Kindle-Edition von Amazon ist, dass Nischentitel auch beim E-Book beste Chancen haben. Der Titel, mit dem ich nach Eröffnung des deutschen Kindle-Shops für einige Wochen die Hitparaden Amazoniens stürmte, war nicht der im Print mit mehreren tausend Exemplaren sauber laufende „Bücherprinz“, wie ich vermutet hatte. Es war „Der Hauptmann von Köpenick. Die wahre Lebensgeschichte des Wilhelm Voigt“, eine sozialkritische Kurzbiographie anhand der Original-Gerichtsakten. Dieser Text existiert übrigens ausschließlich als E-Book und kostet schlappe € 0,99. Besonders überraschte mich, dass das E-Book über den US-Store vielfach geordert wurde, und auch im britischen Store beachtliche Verkäufe stattfanden.5923064 a90d09d302 s

Lehre Nummer drei: Ohne Qualität geht es nicht. Vielleicht würde ich mit Titeln in den Abteilungen Fantasy, Horror oder Erotik bereits größere Erfolge erzielt haben. Doch in diesen Genres habe ich noch nie geschrieben, und ich kann es vermutlich auch rein handwerklich nicht. Zudem ist der Markt überlaufen. Vor allem Autorinnen wandeln auf den Spuren Amanda Hockings und träumen vom Durchbruch. Er sei ihnen von Herzen gegönnt, aber klar ist auch, dass ohne Qualität kaum Chancen bestehen, eines schönen Tages zu den Auflagenmillionären zu zählen. Kein Leser greift freiwillig zum zweiten Buch eines Autors, dessen Stil ihn bereits einmal gelangweilt hat.

Der Leser will unterhalten werden, und auch das schnödeste Sachbuch kommt nur dann gut an, wenn sein Verfasser im Kopf seiner Leser spazieren geht. Schreiben ist immer noch Handwerk, das wird es auch bleiben. Die Digitalisierung und Kindle verändern dies nur insofern, als jeder Müll ungeprüft zum E-Book avancieren kann. Im E-Book-Bereich wird es einen Wettbewerb zwischen Gut und Schlecht geben. Dieser wird härter und schneller geführt werden als im Printbereich. Das liegt an den niedrigeren Einstiegspreisen sowie am aktiven Feedback der mehrheitlich jungen Leser, die es als „Digital Natives“ gewohnt sind, ihre Meinung in Leserrezensionen, Foren und Blogs zu verbreiten. Und dies führt direkt zur nächsten Erkenntnis, die ich beim „Kindlen“ gewonnen habe.

Lehre Nummer vier: Wer sozial vernetzt ist, hat bessere Karten. Bücher werden nicht dadurch verkauft, dass sie veröffentlicht werden. Diesen Zahn mussten sich viele Autoren bereits im Printbereich ziehen lassen. Sie träumten, ihre zwischen zwei Buchdeckel gepressten Äußerungen würden Buchmenschen zum Sturm auf Buchhandlungen bewegen. Diesen Zahn müssen sich ebenso auch E-Book-Autoren ziehen lassen, denn das Einstellen in den Kindle-Store und die bloße Verfügbarkeit bei Amazon schafft null Umsatz. So gibt es bereits jetzt hunderte E-Books, von denen noch kein einziges Stück verkauft wurde.

Der besten Promoter eines E-Books sind sein Verleger und sein Autor. Handelt es sich um eine Personalunion, liegt die volle Last auf den Schultern des Autors. Wer nun die Börse zückt und Anzeigen oder Werbespots für viel Geld schaltet, hat damit eventuell Erfolg. Die jahrelangen Erfahrungen der US-Autoren sprechen indes dagegen. Besser ist es, auf denjenigen sozialen Gemeinschaften aufzubauen, in denen der Autor seit langem aktiv ist und vielleicht schon über sein Buch berichtet, Leseproben eingestellt und Erfahrungsaustausch gesucht hat. Ich meine damit sowohl die Nachrichtenkanäle unserer Zeit wie Twitter, Facebook, Google+ wie die Blogosphäre, wo ein Gedankenaustausch intensiv und ausführlich möglich ist. Hier gilt es, eine Gemeinde oder einen Fanclub um sich zu scharen, die sich auf das E-Book freuen, es erwerben und die frohe Kunde verbreiten.

Mir helfen jedenfalls die mehr als 11.000 Follower meines Twitter-Accounts und tausende Freunde bei Facebook, Google+, XING, Qype, LovelyBooks und diversen Blogs enorm. Es hat zwar jahrelange Mühe gekostet, diese Gemeinschaften aufzubauen und zu pflegen, doch all das zahlt sich konkret aus, und ich bedanke mich bei allen treuen Lesern herzlich dafür.

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Kurt Krömer schlägt Prinz Rupi hinter den Kulissen des ECHO-Klassik

Oktober 05, 2011
by Ruprecht Frieling
ECHO-Klassik, Kurt Krömer, Prinz Rupi, Smone Kermes
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Echo Klassik

Simone Kermes, Sängerin des Jahres 2011, erhält den ECHO-Klassik von Thomas Gottschalk. Fotos: © Ruprecht Frieling

Am Sonntag Nachmittag wurde – abends dann auch vom ZDF in bereinigter Fassung übertragen – der ECHO-Klassik an wunderbare Musiker, Sänger, Instrumentalisten und Ensembles verliehen. Hinter den Kulissen der seriösen Gala ging es, unbeobachtet von öffentlich-rechtlichen Kameras, indes hoch her. Dies belegen Fotos von der After-Show-Party, die Reporter des BLOGSDORFER ANZEIGER unter des Argusaugen kräftiger Securityleute aus dem streng bewachten Konzerthaus am Berliner Gendarmenmarkt schmuggeln konnten.

Echo Klassik

Simone Kermes bedankt sich bei Prinz Rupi, der die Jury mit Currywurst bestochen hatte, damit sie Sängerin des Jahres wurde  …

 

Echo Klassik

… und schenkt ihm als Andenken ihre blauen Schuhe.

Echo Klassik 2011

Weil er selbst keinen ECHO-Klassik bekam, versucht Comedian Kurt Krömer in einem unbeobachteten Moment, Prinz Rupi mit der heiß begehrten Trophäe zu erschlagen …

Echo Klassik 2011

… um sich dann angesichts des Blitzlichtgewitters sofort wieder als Freund einzuschleimen.

Echo Klassik 2011

Freude bei Fachpresse und Musikindustrie über den erfolgreichen ECHO-Klassik (von links): Frederik Landwehr & Bisseh Akamé (Universal Music), Simone Rickert (Kulturredaktion „Brigitte“), Christian Kellersmann (Managing Director Universal Music Classic & Jazz)

Echo Klassik 2011

Starker Tobak: David Canisius, begnadeter Geiger, Berghain-Star-DJ und Chef des „Capital Dance Orchestra“ qualmt Prinz Rupi voll

 

 

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Sämtliche Texte und Abbildungen sind urheberrechtlich geschützt. Missbrauch wird anwaltlich verfolgt. © Ruprecht Frieling aka Prinz Rupi, Berlin
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