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Auf einen Kaffee mit Elke Becker

April 23, 2019
by Ruprecht Frieling
Autorenporträt, Mallorca, Self-Publishing, Storytelling-Interview
10 Comments
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Über der Bucht von Palma kann man nur gute Laune haben • Sämtliche Fotos: © Ruprecht Frieling

Auf einen Kaffee mit Elke Becker

„Fahren wir zum Beach-Cub?“ – Elke Becker steigt in ihr funkelndes Mercedes-Kabrio, lässt das Dach automatisch im hinteren Kofferraum verschwinden, setzt eine verspiegelte Sonnenbrille auf, bindet die dunkelbraune Mähne zusammen und drückt das Gaspedal durch. Entlang dem malerischen Stadtstrand von Mallorcas Hauptstadt Palma sausen wir über den Stadtring Via de Cintura auf die Autobahn. Der warme Inselwind zaust in den Haaren. Die Sonne lacht, es ist frühsommerlich warm, an einem solchen Tag hat schlechte Laune keine Chance. HIER geht es weiter →

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Auf eine Tasse Tee bei Tanja Neise

April 16, 2019
by Ruprecht Frieling
Romantic Fantasy, Self-Publishing, Storytelling-Interview, Time Travel Romance
5 Comments

Tanja Neise Ruprecht Frieling 02 Autorin Tanja Neise mit Terrier-Hündin Mila. Sämtliche Fotos: Ruprecht Frieling 

Auf eine Tasse Tee bei Tanja Neise

Auf Buchmessen wird Tanja Neise von Fans erkannt und namentlich angesprochen. – Eine derartige Ansprache berührt das Herz der Schöpferin eines guten Dutzend erfolgreicher Romantic-Fantasy-Romane mehr als Verkaufszahlen und Likes in den sozialen Medien. Diese Reaktionen zeigen der Autorin, wie stark die Bindung der LeserInnen zu ihrem Werk ist, und das schenkt ihr Kraft und Inspiration, neue Ideen zu entwickeln.

Autorin ohne Starallüren

»Der Schreibtisch eines Schriftstellers ist ein heiliger Ort, das privateste Heiligtum der Welt, dem Fremde sich nicht ohne Erlaubnis nähern dürfen«, schreibt der US-Erzähler Paul Auster in »Nacht des Orakels«, und tatsächlich umwehen geheimnisvolle Nebel die Arbeitsplätze von Autoren ebenso wie die Ateliers bildender Künstler.

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Am Schreibtisch taucht Tanja Neise in ihre eigene Welt

Tanja Neise ist ein offener Typ ohne Starallüren. Sie führt mich in den Keller des Einfamilienhauses, das sie mit Mann, drei Kindern und Terrier-Hündin Mila bewohnt.

Sonnenstrahlen blinzeln durch ein schmales Kellerfenster in einen der Räume. An der linken Wand stapeln sich Bücher in Regalen. Fantasy und Krimi dominieren. Ein apple iMac thront auf einem für den Besucher aufgeräumten Schreibtisch. Hier lässt die Autorin ihren Gedanken freien Lauf. Daneben steht ein Regal mit Tanjas bislang veröffentlichten Werken. Überall liegen Geschenke von Fans.

In eine herzförmige Baumscheibe gravierte eine Leserin »Liebe – das sind wir«, so der Titel eines der jüngeren Neise-Bücher, und schmückte das Präsent mit Kerze, Schleifband und Glückskäfer. In lindgrünem Holzrahmen prangt ein Kastanienblatt an der Wand, das liebevoll mit »Der Orden der Weißen Orchidee«, einem anderen Buchtitel, beschriftet ist. Auch dies stammt von einer begeisterten Leserin, die Tanja Neise zur Lieblingsautorin erkoren hat. Die überwiegende Mehrheit ihrer Leser ist weiblich, erklärt die Schriftstellerin, »aber es sind auch ein paar Männer darunter, wie ich aus Leserbriefen weiß«.

Tanja Neise findet ihren Stern

Tanja Neise erblickte 1973 im Sternbild des Schützen das Licht der Welt. Ihre ersten Lebensjahre verbrachte sie im Saarland. Dann zog die Familie weiter, die Eltern waren Hoteliers, ein Ortswechsel normal. Eine geheimnisvolle Urgroßtante faszinierte das Mädchen, diese besprach Warzen und wäre Jahrhunderte früher wohl als Hexe verbrannt worden. Die magische Aura der alten Dame prägte die Autorin nachhaltig.

Nach schwerer Kindheit jobbte Tanja, brach vieles auch wieder ab, absolvierte eine Ausbildung zur Finanzwirtin, landete beim Finanzamt (was ihr heute nutzt) und suchte dabei stets nach ihrem Stern. Nie war sie richtig glücklich, bis sie schließlich das Schreiben und Veröffentlichen für sich entdeckte. »Jetzt kann ich sagen, ich bin angekommen. Ich bin zufrieden.« Mit dieser Aussage ist auch ihre Definition von Erfolg verbunden. Sie orientiert sich beim Schreiben nicht an Auflagen und Honoraren. Wichtig ist ihr »das Ankommen, das Da-Sein. Wo ich viele Jahre hinwollte, ohne es genau zu wissen«.

Denise HeftDas Schreiben begleitete Tanja von Jung an. Es begann mit Einträgen ins Poesiealbum. Tagebuchaufzeichnungen, Besinnungsgedichte, Artikel in der Schülerzeitung folgten. Dann kam es zu einer Atempause bedingt durch Ausbildung und Beruf. Sie konzentrierte sich aufs Lesen, verschlang alles, was sie in die Finger bekam. Angefangen bei »Denise«-Heften (ab 1984 bis 2006 vierzehntägig erscheinende Happy-End-Romane für Teenies aus dem Cora-Verlag, R.F.) über Karl May, dem »Trotzkopf« in Fraktur und Pferdebüchern bis hin zu Heinrich Böll, Stephen King und J.R.R. Tolkien – vor dem Lesehunger der jungen Frau war kein Buch sicher.

Erste Veröffentlichungen

Neise Orden 1Im September 2012 begann sie mit ihrem ersten Roman, dem »Orden der weißen Orchidee«. Vom Self-Publishing hatte Tanja Neise bislang noch nichts gehört, sie schrieb einfach drauflos. Ausgangspunkt war eine schwere Erkrankung. Ihr Mann motivierte sie, nach dem vielen Lesen selbst etwas zu Papier zu bringen. Als ihr Jüngster in den Kindergarten kam, hatte sie keine Ausrede mehr.

Damals nutzte sie auch noch keinen PC, mit Bleistift schrieb sie die ersten Kapitel in ein Schulheft ihres Sohnes. Später bekam sie einen Mini-PC, in den sie alles tippte. In einer Computer-Zeitschrift entdeckte sie eine CD mit 500-Klassiker-Romanen. Damit begann eine neue Ära, das Zeitalter des elektronischen Lesens auf einem Tablet. Schnell wurde ein Kindle angeschafft und begeisterte die leidenschaftliche Leserin.

Anno 2013 veranstaltete die Veröffentlichungsplattform Neobooks einen Wettbewerb. Sebastian Fitzek war Schirmherr und sorgte für Aufmerksamkeit. Tanja lud eine Kurzgeschichte hoch und lernte darüber andere Self-Publisher kennen: Karina Reiß, Axel Hollmann und Marcus Johannus. Die vier waren die Top-Downloads der Plattform und begannen, sich auszutauschen. Es entwickelte sich eine Freundschaft. Karina liest seitdem als Erste Tanjas neue Manuskripte und hilft als kritische Leserin. Danach erst darf Michael Neise in den Text schnuppern.

Neise VampirFür die Rohfassung ihres ersten Romans brauchte die Autorin länger als ein Jahr. Dabei entstand ein Blog, in dem sie ihre eigene Entwicklung als Autorin beschrieb, das Innerste nach Außen kehrte und damit Leser fand und band. Tanja wollte keine Klinken putzen. Sie hatte keinen Mut, Literaturagenten anzusprechen, hielt sich nicht für gut genug. Schließlich lud sie das fertige Manuskript bei Amazon hoch und beobachtete aufgeregt die Ergebnisse. Das Buch wurde gekauft, bald schon gab es Nachfragen zu Taschenbüchern! Die Verkäufe liefen täglich besser. Ihre Fieberkurve stieg.

Auf dem Weg nach oben

Tanja bekam einen „Kindle-Deal“, mit dem der Titel sichtbarer platziert wurde. Über Nacht schoss „Der Orden der weißen Orchidee“ in die Top Ten. Dadurch wurde A-Pub, der Verlag von Amazon, auf die Autorin aufmerksam. Der Verleger rief sie an und nahm sie unter Vertrag. Tanja bekam Oberwasser und unterschrieb gleich einen Vertrag für den zweiten Teil des „Orden“. Umsatzmäßig bewegte sich der Titel von nun an spürbar. War sie vorher in der Midlist, ging der Titel hoch und verkauft sich seitdem »wie geschnitten Brot«.

Seitdem ist Tanja Neise aus der Autoren-Szene nicht mehr wegzudenken. Auf der letzten Leipziger Buchmesse übernahm sie die Regie für die »Autorenherzen« und durfte deshalb gleich auch deren Stand aufbauen. Die Gruppe sammelt zwanzig erfolgreiche Autorinnen, darunter Marah Woolf, Sarah Saxx, Michelle Schrenk, Anja Saskia Beyer, Mila Summers, Hannah Siebern. Außerdem ist Tanja Neise seit 2015 in einer Schreibgruppe aktiv, wo Texte eingehend diskutiert werden. Sie macht Lesungen, gibt Interviews und freut sich, wenn sie auf öffentlichen Veranstaltungen angesprochen wird. »Man fühlt sich wie ein kleiner Promi, und es ist ein ganz schöner Kulturschock, wenn man wieder nach Hause kommt und den Geschirrspüler ausräumen darf«, lacht sie.

Neise Liebe das sind wirTanja Neise schreibt Romantic Fantasy. Dieser Mix aus Romance und Fantasy ist ein klassisches Genre. In ihrem Erstling „Der Orden der weißen Orchidee“ geht es um eine Zeitreise, und das Anwesen, in dem ihre Protagonistin Marie eine geheimnisvolle Botschaft ihrer Großmutter findet, ähnelt dem Anwesen von Tanjas Urgroßtante. Streng genommen handelt es sich um Time Travel Romance.

Neise war eine der Ersten, die das Stichwort Zeitreisen einbaute. Auch die Amerikanerin Diana Gabaldon veröffentlichte eine siebenteilige »Feuer-und-Stein-Highland-Saga«, die millionenfach verkauft wurde. Die Reihe ist allerdings geschichtslastig, sie bleibt auch in den jeweiligen Zeiten. Tanja hingegen macht es ihren beiden Protagonisten schwer, sie reisen aus Versehen in unterschiedliche Dimensionen und finden sich erst im zweiten Band wieder.

Die Sonne ist untergegangen. Tanja bereitet eine Kanne Tee. Jetzt sitzen wir in ihrer kleinen Küche. Als Familie Neise das Eigenheim vor den Toren Berlins bezog, gab es kaum Nachbarn. Mittlerweile ist alles bebaut. Der Moloch Berlin wächst unerbittlich und dehnt sich aus. Dennoch ist es sehr viel ruhiger und angenehmer, in einem Vorort zu wohnen als in der Stadt. Nachbarn kennen und grüßen sich. Über die Kinder entstehen neue Kontakte, und es gibt jede Menge Natur in greifbarer Nähe.

Tanja Neise zum Stichwort Lektorat

Wie steht es eigentlich mit einem Lektor? – Tanjas erste und wichtigste Lektorin ist ihre Freundin, die Grundschullehrerin und Autorin Karina Reiß. Anfangs gab es Probleme mit alter und neuer Rechtschreibung, vor allem mit ellenlangen Worten. Leser monierten, Worte seien falsch geschrieben, obwohl es dudengerecht war. Heißt es der oder das Überraschungsmoment?

„Als Autor überliest du deine Fehler, darum braucht es unbedingt ein kritisches Lektorat und Korrektorat“, weiß Tanja Neise. „Neulich habe ich Bücher einer sehr bekannten Autorin gelesen, deren Bücher auf Deutsch bei HarperCollins erscheinen, und da war ich erstaunt über die Menge an offensichtlichen Fehlern, die nicht korrigiert wurden. Von einem Verlag hätte ich da eigentlich mehr erwartet.“

4D4A45E3 C6A4 4437 85E1 747680AC8541Ihre in den Amazon-Verlagen 47thNorth und Montlake Romance erscheinenden Bücher bekommen zusätzlich einen eigenen Lektor und einen Korrektor. Da ihre Manuskripte gut vorbereitet sind, genügt ein Lektoratsdurchgang. Bei vielen anderen Autoren sind zwei erforderlich, einige bekommen sogar ein Entwicklungslektorat. Das macht aber nur dann Sinn, wenn man plottet, die Romanhandlung also vorher strukturiert hat und danach schreibt.

Tanja Neise schreibt ihre Geschichten, wie sie ihr aus der Feder fließen. Zeitreisen als nicht-plottende Autorin zu verfassen, findet sie anstrengend. Deshalb verfasst sie gern mal zwischendurch einen Liebesroman, das geht fix. „Dabei musst du nicht viel bedenken, es schreibt sich leichter.“

Tanja schreibt morgens und abends, oft schon vor dem Frühstück. Vor allem am frühen Morgen geht sie unbelastet an den Text. Ihren Stoff hat sie im Kopf. Statt zu plotten, zeichnet sie Organigramme und macht sich Stichworte zu Kleidung und Verhaltensweisen ihrer Figuren. Erklärtes Tagesziel ist, 2.000 Worte zu erreichen.

Tanja Neise Rupi Amazon Academy

Ohne Selfie geht es nicht: Tanja Neise und Ruprecht Frieling

Die Schriftstellerin versteht sich als Hybrid-Autorin. Da sie keine Marketing-Expertin ist, sind für sie die Verlags-Einnahmen am wichtigsten. Bei Facebook hat sie bislang ein, zwei Anzeigen geschaltet, ein Erfolg war nicht erkennbar. Sie weiß, dass sie mehr werben müsste und verfolgt Laura Newmans Blogbeiträge, die detailliert auflisten, was Werbung ihren Büchern gebracht hat.

Self-Publishing als Müllhalde?

Tanja, wie siehst du die Entwicklung des Marktes? „Er teilt sich zunehmend in zwei extreme Lager. Auf der einen Seite steht der professionell gemachte Text. Auf der anderen Seite kommen Titel hoch, die in ihrer Niveaulosigkeit an Schwachsinn grenzen.“

Stichwort Self-Publishing als Müllhalde? „Ich kann nachvollziehen, dass es vielen Autoren inzwischen fast peinlich ist, Self-Publisher zu sein. Deshalb versuchen immer mehr anspruchsvolle Autoren, die nicht das Glück haben, in die Bestsellerlisten zu kommen, ein Verlagslabel zu bekommen, um sich abzuheben.“

Noch einmal zur eingangs gestellten Frage nach dem Erfolg. Für Tanja Neise zählt, wenn ihre Leser zufrieden sind. Sie hält sich nicht für besonders erfolgreich, kann aber gut davon leben, das normale Gehalt ersetzen und Rücklagen bilden. Damit zählt sie zur guten Mittelschicht der deutschsprachigen Self-Publisher.

Tanja Neise Amazon Academy

Im Kreise lieber Kollegen: Elke Bergsma, Monika von Ramin, Tanja Neise, Ruprecht Frieling, Marcus Hünnebeck, Anja Saskia Beyer, Babsy Tom, Eileen Janket (von links)

Als die Autorin vor einigen Wochen in der Berliner Kongresshalle auf einer Podiumsdiskussion aus dem Publikum nach einer Verkaufszahl gefragt wird, antwortet sie „130.000 Exemplare allein von Band 1“. Das fachkundige Publikum knirscht mit den Zähnen. Für Verlagsleute ist ein neuer Titel erfolgreich, der zwei- bis dreitausend Exemplare in drei Jahren verkauft. Zwischen der klassischen und der neuen Verlagswelt klaffen offensichtlich gewaltige Lücken.

Tanja Neise schmunzelt über dieses Erlebnis. Sie schlürft ihren Tee, lächelt und schreibt heiter weiter.

»Zur Homepage von Tanja Neise«

Storytelling-Interviews mit weiteren Autoren:

• Auf einen Kaffee mit Elke Becker

• Torsten S., der rasende Lokalreporter

• Auf dem Sofa mit Nika Lubitsch

• Zu Gast bei Elmar Bereuter

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Torsten S., der rasende Lokalreporter

Januar 30, 2019
by Ruprecht Frieling
Bürgerjournalismus, Online-Journalismus, Self-Publishing, Storytelling-Interview
8 Comments
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Torsten Schwichtenhoevel 2

Als Bürgerjournalist kümmert sich Torsten Schwichtenhövel aktiv um die Redakion des OELDER ANZEIGER  •  Fotos, soweit nicht anders angegeben: © Ruprecht Frieling

Während Arbeitskollegen und Freunde nach Feierabend aufs Sofa sinken, den Fernseher anschalten oder sich im Internet tummeln, rast Torsten Schwichtenhövel von einer Veranstaltung zu anderen. Er führt Interviews, fotografiert, schreibt Berichte. Seit Jahren opfert der Familienvater einen erheblichen Teil seiner Freizeit, um als Bürgerjournalist tausende Leser einer lokalen Online-Zeitung mit Informationen zu bedienen. Warum macht er das? – Ruprecht Frieling traf den rasenden Reporter und fühlte ihm auf den Zahn.

HIER geht es weiter →

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Der Fall Relotius und die Autoren

Dezember 22, 2018
by Ruprecht Frieling
Fake-Journalismus, Relotius, Self-Publishing, Spiegel
9 Comments
640px Foster Bible Pictures 0068 1 Praying to a Golden Idol

Erfolg ist das goldene Kalb, das viele Angehörige der schreibenden Zunft anbeten


Das Hamburger Nachrichtenmagazin DER SPIEGEL steht Kopf. Einer ihrer Besten, Vorbild für den journalistischen Nachwuchs, hat systematisch gelogen und betrogen. Auch im Self-Publishing wurden derartige Erscheinungen bekannt. Die Parallelen sind unübersehbar, und auch die Ursachen sind ähnlich. HIER geht es weiter →

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BuchBerlin 2018: Treffen der Paradiesvögel

November 26, 2018
by Ruprecht Frieling
BuchBerlin, buchmesse, Self-Publishing
10 Comments
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Intro BuchBerlin

Verkleidet euch als Blumen und die Bienen werden kommen! Sam Feuerbach, Mira Valentin mit Leibwächter Thomas Hertz und Prinz Rupi auf der BuchBerlin 2018. Sämtliche Fotos: ©Ruprecht Frieling

 

BuchBerlin 2018: Treffen der Paradiesvögel

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Eine Reportage von Ruprecht »Prinz Rupi« Frieling

Rund 300 verlagsunabhängige Autoren, Kleinverleger und Dienstleister trafen auf der inzwischen fünften BuchBerlin zwei Tage lang mehr als dreitausend interessierte Fans von Büchern, die abseits des Mainstreams der großen Verlage blühen. Die Messe versammelte die Paradiesvögel der Literaturszene und gestaltete sich damit zu einem Blütenmeer von Menschen, deren Herzen für das geschriebene Wort brennen. HIER geht es weiter →

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Umfrage: Mein erstes Buch

September 16, 2018
by Ruprecht Frieling
Berlin, Rauschgift, Tatsachenroman, Umfrage
8 Comments

Frieling Opium

Mein erstes Buch

Mein erstes Buchmanuskript war ein Tatsachenroman, der die Drogentransporte der seinerzeit in Westberlin stationierten US-Streitkräfte schilderte.

Es war die Zeit des Vietnam-Krieges, den die amerikanische Regierung angezettelt hatte, um ein liebenswertes Land und seine Bewohner mit Napalm und Splitterbomben zu zerstören, pardon: von den bösen Kommunisten zu befreien …

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EuGH-Entscheid zu Facebook verunsichert User

Juni 06, 2018
by Ruprecht Frieling
Datenschutz, DSGVO, Facebook
4 Comments
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Autor Rudi Ratlos: Die Debatte um den Datenschutz wird auf dem Rücken der kleinen Leute ausgetragen ©Depositphoto

Der Staub, den die Einführung der Datenschutzverordnung DSGVO aufwirbelte, hat sich kaum gelegt, da erschreckt eine Entscheidung des Europäischen Gerichtshofes (EuGH) zur Mithaftung Autoren und andere künstlerisch Tätigen: Ab sofort sind Betreiber von Facebook-Seiten für die Einhaltung des Datenschutzes im »sozialen« Netzwerk mit verantwortlich. Da eine Absicherung derzeit praktisch unmöglich ist, werden Seiten aus Angst vor Abmahnungen reihenweise abgeschaltet. Ich wollte von Fachleuten und Autorenkollegen wissen, wie sie mit dem Thema umgehen. HIER geht es weiter →

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Leipziger Buchmesse 2018: Autoren im Kreuzverhör

März 20, 2018
by Ruprecht Frieling
interviews, LBM 2018, Leipziger Buchmesse, Self-Publishing
0 Comment
pfundmeieer valentin wolff

Erfolgreiche Self-Publisherinnen waren gefragte Gesprächspartner auf der Leipziger Buchmesse 2018: Monika Pfundmeier, Mira Valentin und Marah Wolff (von links)

Die Leipziger Buchmesse 2018 bildete eine farbenfrohe, lebendige Bühne für neue wie auch bereits etablierte unabhängige Autoren und drängt Frankfurt damit immer stärker in den Schatten. Wie in den Vorjahren lockte ich erfolgreiche Autoren der Self-Publishing-Szene auf die Bühne und quetschte sie behutsam aus. Rupi on air Logo Die bewusst unterhaltsam angelegten »Verhöre« vermitteln aktuelle Sichtweisen der Szene und geben viele Tipps und Tricks. In den Playern können die jeweils halbstündigen Interviews angehört werden.
HIER geht es weiter →

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Talkshows mit Ruprecht Frieling

November 03, 2016
by Ruprecht Frieling
Comments are off

Ruprecht Frieling interviewt Autoren

Lichtinspektor Marah Wollf

Ruprecht Frieling interviewt Fantasy-Autorin Marah Woolf, die inzwischen mehr als eine Million ihrer Werke als E-Books, Hörbücher und Taschenbücher an den Leser gebracht hat
Foto: Lichtinspektor.de


Lubitsch Frieling LBM 2017 Lichtinspektor

Ruprecht Frieling interviewt Krimi-Queen Nika Lubitsch, deren mörderisch erfolgreichen Romane mittlerweile verfilmt werden
Foto: Lichtinspektor.de


Allister Frieling LBM 2017 Prudenzi

Ruprecht Frieling interviewt den in Ägypten lebenden deutschsprachigen Autor Cliff Allister, Verfasser zahlreicher erfolgreicher Science-Fiction-Romane
Foto: Patrizia Prudenzi


Rupi Hanni in Eksatase

Ruprecht Frieling interviewt die ehemalige Piper-Programmleiterin und jetzige Verlegerin Julia Eisele und SPIEGEL-Bestsellerlisten-Autorin Hanni Münzer
Foto: Lichtinspektor.de


Frieling Kreuzer LBM 17 Prudenzi

Ruprecht Frieling interviewt Dr. Lutz Kreutzer, der als Verfasser packender Kriminalromane und neuer Veranstalter des Self-Publishing-Day bekannt wurde
Foto: Patrizia Prudenzi


Ruprecht Frieling interviewt Literaturagent Roman Hocke

Hocke Frieling LBM 2017 Prudenzi

Ruprecht Frieling interviewt Literaturagent Roman Hocke, der mit seiner Agentur AVA-International bereits mehrere Self-Publisher unter Vertrag hat
Foto: Patrizia Prudenzi


Ruprecht Frieling interviewt Lektoren

Seibel Roentgen Lichtinspektor

Diskussion No. 1 „Lektorat und Self-Publishing“ auf der Leipziger Buchmesse. Ruprecht Frieling interviewt (von links): Hans Peter Roentgen, Klaus Seibel und Marion Voigt
Foto: Lichtinspektor.de


Meisheit Roentgen Pavlovic Prudenzi LBM 17

Diskussion No. 2 „Lektorat und Self-Publishing“ auf der Leipziger Buchmesse. Ruprecht Frieling interviewt (von links): Michael Meisheit, Hans Peter Roentgen und Susanne Pavlovic
Foto: Patrizia Prudenzi


Roentgen Sosnitza Kuppler LBM 17 Prudenzi

Diskussion No. 3 „Lektorat und Self-Publishing“ auf der Leipziger Buchmesse. Ruprecht Frieling interviewt (von links): Hans Peter Roentgen, Ulrike Sosnitza und Lisa Kuppler Foto: Patrizia Prudenzi


Roentgen Gasch Prudenzi LBM 17 Allister

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4. und letzte Diskussionsrunde „Lektorat und Self-Publishing“ auf der Leipziger Buchmesse 2017: Ruprecht Frieling interviewt (von links): Hans Peter Roentgen , Federwelt-Chefredakteurin Anke Gasch und Krimiautorin Patrizia Prudenzi
Foto: Cliff Allister

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Self-Publisher auf der Leipziger Buchmesse 2016

März 22, 2016
by Ruprecht Frieling
buchmesse, Self-Publisher
0 Comment
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Die Leipziger Buchmesse profiliert sich immer stärker zu einer Messe der Autoren. Dies spiegelte sich beispielhaft in den vielen Ständen, die rund um Amazon und Tolino in der Halle 5 zu finden waren. In vorderster Front, gleich an der Bühne autoren@Leipzig fand sich der Stand des Selfpublisher-Verbandes e.V., der als offizieller Partner der Leipziger Buchmesse erstmalig an der Ausstellung teilnahm.

Volker und Claudia Pertermann aus Leipzig sind Fans vom »Bücherprinz«:

Volker und Claudia Pertermann aus Leipzig sind begeisterte Fans vom »Bücherprinz«

Geboten wurden neben Informationen über die Vertretung der deutschsprachigen Self-Publisher ein Einblick in die Vielfältigkeit des Schaffens der Selbst-Verleger: mehr als 150 verschiedene Titel aus allen Genres vom Roman über Lyrik bis zum Sachbuch wurden gezeigt. Viele Autoren waren persönlich zugegen und kamen mit ihren Lesern ins Gespräch. HIER geht es weiter →

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