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MR. ROBOT: Hacken für eine neue Weltordnung

Dezember 05, 2015
by Ruprecht Frieling
Film, Hacker, TV-Serien
2 Comments

Mr. Robot Key Art

Die größte Revolution, die die Welt je gesehen hat, wird von Mr. Robot und seiner geheimnisvollen Hackertruppe geplant. Auf einen Schlag sollen alle Unterlagen über Schulden und Darlehen gelöscht und alles auf Null gesetzt werden. Die in Darlehen und Schulden Verstrickten würden so mit einem Knopfdruck befreit werden.

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HAND OF GOD: Todsünden im Namen Gottes

November 15, 2015
by Ruprecht Frieling
1 Comment
hand_of_god

Dana Delany und Ron Perlman bestimmen mit schauspielerischen Glanzleistungen die Serie »Hand of God«

Gleich zu Beginn von »Hand of God« wird Richter Pernell Harris laut betend nackt in einem Brunnen aufgegriffen. Er hört Stimmen und betet in Zungen. Sein Sohn hat versucht, sich mit einem Revolver das Licht auszublasen, nachdem er mit ansehen musste, wie seine Frau vergewaltigt wurde. HIER geht es weiter →

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Über Schreibmaschinen

November 14, 2015
by Ruprecht Frieling
0 Comment

Schreiben0

Auf einer Buchmesse treffe ich neben Kollegen und Freunden eine stahlgraue Schreibmaschine. Es handelt sich um einen betagten Apparat mit mechanisch beweglichen Lettern, die mittels eines Farbbandes Buchstaben auf Papier bannen kann. Ein Gerät, wie ich es vor Dezennien mit mir umherschleppte und täglich stundenlang im Zweifinger-Suchsystem traktierte. Lang, lang ist es her. HIER geht es weiter →

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Was ist die Kastanienbewegung?

Oktober 28, 2015
by Ruprecht Frieling
Bloggen, Kastanienbewegung
4 Comments
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Kastanienbewegung 2015

Kastanienbewegung Fotos: © Ruprecht Frieling

Sobald im Spätherbst die Rosskastanien von den Bäumen fallen, erwacht die Kastanienbewegung: Die jeweils erste Kastanie wird aufgehoben, gehegt und gepflegt und dann zu einem festgelegten Termin im Frühjahr in die Natur »entlassen«. Auf diese Weise wird symbolisch der Frühling eingeläutet. HIER geht es weiter →

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Selfie-Wahn: Wer ist die Schönste im Land?

Oktober 08, 2015
by Ruprecht Frieling
Selbstporträt, Selfie
0 Comment
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EGO UPDATE Baden Evan Emily aus Technically Intimate 2008 2011 Copyright Evan Baden

Typisches Selfie aus der aktuellen Ausstellung EGO UPDATE im NRW-Forum Düsseldorf  © Evan Baden

Ein Selfie (von englisch self = selbst) ist ein fotografisches Selbstporträt mit einem Smartphone. Unentbehrliches Zubehör ist ein »Selfie-Stick«. Ironisch auch »Deppenzepter« genannt zählt der Aluminiumstengel längst zur Standardausrüstung des Selbstdarstellungs-Spezialisten von Welt. Der Stick ermöglicht, das Kamera etwa einen Meter vor sich zu halten und damit einen wesentlich größeren Abbildungswinkel zu erreichen. Ausgelöst wird drahtlos per Blueetooth oder mit einem Knopf, der über den Audio-Ausgang per Klinkenstecker verbunden wird.
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Jan Bouman und Beatrix Fey in Münster

Juli 30, 2015
by Ruprecht Frieling
Beatrix Fey, jan bouman
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Jan Bouman und Beatrix Fey ©Fotos: W. R. Frieling

Unter dem Titel „Harmonie der Differenz“ findet bis zum 23. August 2015 eine Ausstellung des Künstlerpaares Jan Bouman und Beatrix Fey in Münster statt. Im historischen Krameramtshaus, Alter Steinweg 6/7, werden Arbeiten der seit einem halben Jahrhundert als Künstlerpaar verbundenen höchst unterschiedlichen Maler ausgestellt.

Berend Wellmann

Dr. Berend Wellmann

Zur Einführung sprach Dr. Berend Wellmann zum Stichwort „Ebenbürtigkeit von Zeichnung und Farbe“ über die Arbeiten der beiden im niederländischen Enschede lebenden Künstler. Seine Ausführungen werden im Folgenden mit freundlicher Genehmigung zitiert:

Bilder von Jan Bouman

Die meisten Betrachter können sich eine Vorstellung davon machen, dass die Bilder von Jan Bouman in einem langen, konzentrierten Arbeitsprozess entstanden sind: Sie präsentieren sich zwar meistens in einer großen Leichtigkeit – in übersteigerten und schwebenden Bewegungen der dargestellten Figuren, denen manchmal jede Schwerkraft abhanden gekommen zu sein scheint, und in einer bunt-lebendigen und prägnanten Farbigkeit –, verraten aber doch gleichzeitig den hohen Einsatz an konzeptioneller und malerischer Anstrengung.

Bouman1

Technisch gesehen sind es in der Regel drei komplexe Schritte, in denen die Bilder entstanden sind: Nach einer gründlichen und sorgfältig erarbeiteten Festlegung auf ein Thema, das sich oft an Fotos und auch an allgemeiner Werbung orientiert, beginnen in einem ersten Schritt die skizzenhaften und zeichnerischen Vorarbeiten – zunächst in Kohle, dann in Blei und schließlich mit einem leichten Pinselstrich, bis der gewünschte „intellektuelle Anteil“ der Arbeit, d. h. die genaue und dem kritischen Ansatz des Themas entsprechende Wiedergabe durch die Zeichnung stimmt.

Bouman12In einem zweiten Schritt geht es um das „Gleichgewicht“ – er selbst würde sagen: um die „Ebenbürtigkeit“ von Zeichnung und Farbe und damit um den „Stimmungsanteil“ des Bildes: um durch die Wahl der Farben und Grundfarben und durch den Einsatz von Licht und Schatten und von Hell und Dunkel eine dem Thema angemessene Gesamtwirkung zu erzielen. Und schließlich erhält das Bild in einer Art letztem „Schliff“ eine auffallende und sehr gekonnte Oberflächenglättung, die mit ihrer „kristallinen“ Klarheit die thematische Aussage des Bildes noch unterstreichen soll.

Zusammengesehen bedeutet das, dass die so entstandenen Bilder eine über die verblüffende inhaltlich-ästhetische Wirkung hinausreichende Bedeutung haben und im Grunde so etwas wie eine „Stellungnahme“ oder wie ein „Beitrag“ des Malers in einem vor allem mit sich selbst, mit seinem Innern und mit der Umwelt, geführten Diskurs sind – und das macht ihr Gewicht und ihre Besonderheit aus.

Bouman0

Die alte Frage: „Was bedeutet dein Werk …?“ (Schiller) ist ganz offensichtlich von ihm erwünscht und mit malerischen Mitteln provoziert – oder doch jedenfalls nicht ausgeschlossen worden.

Es geht dabei am Ende allerdings nicht um „Lösungsangebote“ oder um so etwas wie endgültige „Statements“ eines Malers, sondern um Fragen; es geht nicht um vorgehaltene „Wahrheiten“, sondern neben dem bildnerischen Reiz um einen offen gestalteten Dialog zu gesellschaftspolitischen Themen.

Anders als bei Beatrix Fey ist die „Natur“ in diesen Bildern nebensächlich geworden und nur in Versatzstücken zu sehen – das war nicht immer so. Es gibt frühere, große Bilder, die in ihren Themen nicht nur inhaltlich politisch orientiert sind, sondern in denen „Räume“ und Landschaften vorkommen und Architekturen und manchmal sogar überraschende Zitate alter (z. B. Fra Angelico) Meister zu sehen sind. Inzwischen haben aber Menschen „als Menschen“, Frauen und Männer, die nur mit sich selbst beschäftigt sind oder in einem deutlichen Spannungsverhältnis zueinander stehen, Menschen also in ihren Widersprüchlichkeiten und mit ihren hellen und dunklen Seiten, thematisch die Hauptrolle übernommen. Bouman10Und das zeigen die Bilder der gegenwärtigen Ausstellung: nicht platt oder mit pathetischen Anspruch gemalt, sondern hochdifferenziert und mit verstecktem Witz und absurden Bildtiteln ausgestattet – und daher mit einer deutlich spürbaren Tendenz, die Darstellung immer weiter ins Surreale hinein zu verschieben. René Magritte (als Surrealist) und de Chirico (als „Metaphysiker“) gehören in dieser Hinsicht zu den großen Vorgängern – d.h. zu denen, die ebenso wie Jan Bouman Leichtigkeit und Tiefe oder Profanes und Erhabenes und schließlich auch „Differenz und Harmonie“ nicht als Gegensätze empfunden haben, sondern als etwas, das sich lebendig ergänzt und zueinander gehört und daher die gleiche (gleichgewichtige) malerische Behandlung verdient. Dieser künstlerische Respekt vor dem Leben – vor allen, den hohen und tiefen Seiten des Lebens: der ist es, der die Bilder so mitreißend und großartig macht, Jan, und sie „voll optisch“ erscheinen lässt.

Bilder von Beatrix Fey

Bouman3Die Bilder von Beatrix Fey erzählen demgegenüber eine völlig andere Geschichte, die zu verstehen, wie sie es einmal formuliert hat, die Interpreten vor die Aufgabe stellt, das eigene Gefühl als Übersetzungshilfe in Anspruch zu nehmen. Es sind Bilder, in denen einfachste Gegenstände, Fundstücke aus der Natur, in einem fast unendlichen Formenreichtum wiedergegeben werden: Mit größter Präzision gezeichnet und vor einen wunderbar gemalten, in vielen Schichten entstandenen, farbigen Hintergrund gesetzt, sind sie zu überraschenden und die Phantasie anregenden „Figuren“ und Objekten komponiert worden und wirken zusammengenommen fast wie das Bühnenbild eines märchenhaften Balletts.

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Beatrix Fey vor ihrer Arbeit „Tänzerin“

Beatrix Fey hat sich in ihrer Arbeit immer in einem sehr spezifischen Sinn von der Natur anregen lassen, d. h. sie hat sich immer nur für die „kleinen Dinge“ interessiert – nicht etwa für das Bild einer ausgebreiteten „Landschaft“, sondern für einen Grashalm, für ein Blatt oder für ein Stück Holz, und nicht für einen ganzen „Wald“, sondern für einen Ast und für ein abgerissenes Stück Rinde – und sie hat es dann unternommen, diese Dinge, echte, durch die Natur gelieferte Fundstücke also, durch ihre meisterhafte Zeichnung, durch phantasiegeleitete Komposition und Zusammenordnung und schließlich durch die Farbgebung lebendig werden zu lassen und damit zugleich in einen größeren thematischen Zusammenhang zu stellen. Denn die einzelnen Teile oder Fragmente haben für sie in einem buchstäblichen Sinn die Bedeutung eines Symbols oder einer Metapher – sie weisen durch die künstlerische Bearbeitung über sich hinaus auf etwas Anderes, Größeres oder auf etwas „Ganzes“, das sich dem Hineinfühlen des Betrachters und seiner eigenen Vorstellungskraft erschließen muss.

Bouman8Für sich genommen sind die gefundenen Gegenstände, in der Regel jedenfalls, ja nicht schon ästhetisch perfekt oder wirklich interessant – auch wenn sie von ihr selbst entdeckt und aufgelesen oder inzwischen sogar von vielen ihrer Freunde aus nahvertrauten oder auch aus ganz „exotischen“ Gegenden mitgebracht worden sind; sie werden also nicht nur wiedergegeben, nicht nur so absolut vollkommen dargestellt, sondern in eine Idee hinein komponiert, in eine Erzählung, aus der jeder Betrachter sich dann seine eigene Geschichte erschaffen kann. Bouman9Diese Bilder haben damit auch einen anderen Rang und eine ganz andere Bedeutung als ein traditionell gemaltes Stillleben; sie sollen „gelesen“ werden – sie sind, wie sie es einmal selbst und vor dem Hintergrund ihrer profunden Literaturkenntnis formuliert hat, so etwas wie ein „Alphabet“ oder ihr „persönlicher Mythos“. Und darin würde ich den „philosophischen“ Ansatz ihrer Arbeiten sehen: mit den Bildern (und Objekten) wie mit einer „Metapher“ etwas sichtbar zu machen, das bisher so nicht sichtbar war oder nicht verstanden wurde (vgl. Jerome Ferrari, Das Prinzip).

Bouman11Theodor Adorno schreibt in „Minima Moralia“: „Das Ganze ist das Unwahre“ und berührt damit den Begriff des „Fragments“. Es gibt die Fragmente der Vergangenheit – die „kleinen Dinge“, die Fundstücke, von denen wir ausgegangen sind, Übriggebliebenes und Bizarres und die „Überreste eines zerstörten, aber ehemals Ganzen“.

Ruprecht Frieling im Gespräch mit Berend Wellmann ©Foto: Clemens Cording

Ruprecht Frieling im Gespräch mit Berend Wellmann

Aber es gibt auch Fragmente der Zukunft – das, was noch unvollendet geblieben ist, aber in Bildern gestaltet und vollendet werden kann, und damit verbindet sich nicht „Nichts“, auch nicht nur die Lust und die Anstrengung einer so überragenden künstlerischen Arbeit wie bei Beatrix Fey, sondern damit verbindet sich Hoffnung. Und vielleicht ist das das Thema ihrer Bilder.

 

MEHR VON JAN BOUMAN: https://ruprechtfrieling.de/jan-bouman/

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Die Paradiesvögel des Herrn Huse

Juli 20, 2015
by Ruprecht Frieling
cartoon, Huse
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Paradiesvoegel U1 WebHerr Huse, auch bekannt als Björn Ciesinski, ist ein Cartoonist mit wundervoll doppelbödigem Humor, der gern mit Wörtern und Wendungen spielt. HIER geht es weiter →

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Bye, bye, Blog.de

Juli 19, 2015
by Ruprecht Frieling
Blog-Geschichte, blog.de, Blogfreund
6 Comments
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Einstein Nach zehn Jahren schließt mit Blog.de Deutschlands reichweitenstärkste Blogger-Community und eine der größten europäischen Blog-Plattformen. Hundertausende Blogger sind von der Abschaltung der sich durch eine äußerst aktive Community auszeichnenden Gemeinschaft betroffen. Hunderttausende Blogeinträge werden mit Abschaltung vernichtet. HIER geht es weiter →

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Worpswede: Warum der Maler Vogeler Rilke tilgte

Juli 11, 2015
by Ruprecht Frieling
literatur, Malerei, Rezension, Rilke, Worpswede
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Heinrich Vogeler Sommerabend

Heinrich Vogeler: »Das Konzert« (»Sommerabend«) 1905

Ausgehend von einem berühmten Gruppenbild des Jugendstil-Stars Heinrich Vogeler schildert der Roman »Konzert ohne Dichter« Szenen aus der legendären Künstler-Kolonie Worpswede. HIER geht es weiter →

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Der Glückliche schlägt keine Hunde. Ein Loriot-Porträt

Juli 03, 2015
by Ruprecht Frieling
Loriot, Ruprecht Frieling, Stefan Lukschy
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8609443 7745c3de11 mEine ebenso kenntnisreiche wie persönliche Biographie Loriots liefert Stefan Lukschy, der den Mann mit dem feinsinnigen Humor Jahrzehnte persönlich begleiten durfte und sich dabei zu einem engen Weggefährten enwickelte. Er schenkt dem Leser eine vergnügliche Begegnung mit Loriot und seiner Welt. HIER geht es weiter →

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