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Patricia Strunk: Anwältin wird Fantasy-Autorin

April 04, 2023
by Ruprecht Frieling
Autoren, Fantasy, Indie-Autoren, Selfpublisher
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Patricia Strunk

Patricia Strunk zeigt aus dem Fenster ihres Hauses in Berlin-Wilmersdorf und fragt: »Siehst du Reineke?« Von hier aus beobachtet die Autorin das bunte Treiben der Stadtnatur, darunter Eichhörnchen, Vögel und einen Fuchs, der durch den Grüngürtel streift und auf Mäuse und Ratten lauert. Auf dem Tisch liegt ihr jüngstes Buch »Geschichten aus dem Garten: Erlebnisse mit Eichhörnchen, Füchsen und Co.« HIER geht es weiter →

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20 Begegnungen auf der BuchBerlin 2022

September 17, 2022
by Ruprecht Frieling
Autoren, BuchBerlin, buchmesse, Selfpublisher
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Ein Bildbericht von Ruprecht Frieling

BuchBerlin 2022

Der aus dem ehemaligen Archiv für Jugendkulturen hervorgegangene Verlag Hirnkost für engagierte Leserinnen und Leser präsentierte sich auf der BuchBerlin 2022. Buchhändlerin Annette Staib empfiehlt die Graphic Novel »Strassenfunde« von Anne Zimmermann. Die Künstlerin begleitete Streetworker von Gangway e.V. durch Berlin, um sich ein Bild von Sozialarbeit auf der Straße zu machen. 

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»ABC der Verlagssprache« neu erschienen

August 10, 2022
by Ruprecht Frieling
Autoren, Ratgeber, Verlagswesen
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 »ABC der Verlagssprache« neu erschienen

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Was geschieht eigentlich, wenn man einen Schädel auskehrt, der ein halbes Jahrhundert im Verlagswesen aktiv war? Im vorliegenden Fall purzeln 3.500 Fachbegriffe heraus und bilden den Grundstock für das umfassendste Nachschlagewerk der Branche.
»ABC der Verlagssprache« heißt das Wörterbuch von Ruprecht Frieling. Darin sammelt und erklärt der branchenintern »Bücherprinz« genannte Autor eine Flut brandaktueller wie zeitloser Begriffe. Das Standardwerk zur Verlagssprache wurde vollständig überarbeitet und fortgeschrieben. Es erscheint im Rahmen von Frielings Ratgeber-Reihe im Kampenwand-Verlag.

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Wie nutze ich ein Pseudonym richtig? – Alles über Künstler-, Tarn- und Decknamen

April 06, 2022
by Ruprecht Frieling
Autoren, Buch veröffentlichen, Deckname, Künstlername, Tarnname, Verlagswesen
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Pseudoynm

Soeben erschienen: Frielings großes Handbuch über den Umgang mit einem Pseudonym

Soll ich ein Pseudonym wählen und wenn, welches ist geeignet? Diese Frage stellen sich Autoren vor der Erstveröffentlichung ebenso wie gestandene Publizisten, die das Genre wechseln. Ruprecht Frielings neuer Ratgeber »Wie nutze ich ein Pseudonym richtig?« beantwortet alle Fragen rund um offene und geschlossene Pseudonyme. HIER geht es weiter →

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Autor sucht Verleger: Wie finde ich einen Verlag für mein Buch?

Februar 10, 2022
by Ruprecht Frieling
Autor sucht Verleger, Autoren, Verlagssuche
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Kampenwand 3 Ratgeber Frieling

Ruprecht Frielings Ratgeber für Autoren erscheinen im Kampenwand Verlag und sind online und in jeder Buchhandlung erhältlich

»Autor sucht Verleger« lautet irgendwann die Frage für jeden, der schreibt. Aber ist es heute einfacher, sein Buch herauszugeben als vor ein paar hundert Jahren? – Schon Altmeister Goethe brachte seine ersten Werke »Die Wahlverwandten« und »Götz von Berlichingen« auf eigene Rechnung heraus, bevor er zum Dichtergott auf Erden avancierte. Edgar Allan Poe tat es mit seinem ersten Gedichtband, Hermann Hesse machte am liebsten alles selbst, Heinrich Mann wurde von seiner Mutter mit der privaten Veröffentlichung von »In einer kleinen Stadt« gefördert. HIER geht es weiter →

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Self-Publishing-Day 2021 in Wort und Bild

Oktober 19, 2021
by Ruprecht Frieling
Autoren, Self-Publishing-Day, Selfpublishing
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Self-Publishing-Day 2021: Poppy J. Anderson

Höhepunkt und Abschluss des Self-Publishing-Day 2021: Zum »Autoren-Grillen« hatte Interviewer Ruprecht Frieling in diesem Jahr Selfpublishing-Queen Poppy J. Anderson auf die Bühne gelockt. Organisator Lutz Kreutzer (links) freute sich über eine begeisterte Zuhörerschaft. Alle Fotos: © Ruprecht Frieling

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BuchBerlin 2019 – der ultimative Bildbericht

November 26, 2019
by Ruprecht Frieling
Autoren, BuchBerlin, buchmesse, Self-Publisher
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Biuch Berlin 2019 4

Autoren werden Freunde: Nora Gold und Claudia Lekondra strahlten die Besucher der BuchBerlin 2019 von ihrem gemeinsamen Stand an und verkauften ihre Romane in zufriedenstellender Zahl

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Franz Michael Felder: Der schreibende Bauer

April 27, 2019
by Ruprecht Frieling
Autoren, Dorfroman, Künstlerporträt
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Franz Michael FelderNatur pur: Der Bregenzerwald ist ein Paradies für Wanderer und Naturliebhaber und regt zum Schreiben an • Sämtliche Fotos: © Ruprecht Frieling

Franz Michael Felder, der schreibende Bauer

Eine Lebensskizze von Ruprecht Frieling

Vor 150 Jahren verstarb Franz Michael Felder, Autor, Poet, Freigeist und Rebell. Der Verfasser wundervoller Dorfromane aus dem Bregenzerwald steht in einer Linie mit Autoren wie Ludwig Anzensgruber, Friedrich Hebbel, Ludwig Ganghofer und Oskar Maria Graf. HIER geht es weiter →

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Traumziel Buch – Training für Autoren

März 20, 2012
by Ruprecht Frieling
Autoren, E-Book, E-Book, Prinz Rupi, Ruprecht Frieling, verlag
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traumziel coverSetzen sich drei bekannte Namen der Verlagsszene zusammen, um den gefühlt 300. Ratgeber für Autoren zu schreiben, die auf der Suche nach einem Verlag sind, dann darf der interessierte Leser Großes erwarten. Wolfgang Ehrhardt Heinold zählt zum Urgestein des deutschen Verlagswesen und ist als Fachautor durch seine Werke „Bücher und Büchermacher“ sowie „Bücher und Buchhändler“ einschlägig bekannt. Martin Julius Bock wirkt als Unternehmensberater für Verlage und hat zahlreiche Verlagsverkäufe initiiert und begleitet. Prof. Dr. Peter Lutz ist Verfasser des Standardwerks „Grundriss des Urheberrechts“ und als Jurist kompetent in allen Fragen rund um den Verlagsvertrag.

Die drei Autoren verstehen ihr Gemeinschaftswerk „Traumziel Buch und wie Sie es erreichen können“ als Workout, das den Autor fit machen will für den Weg vom Manuskript zum eigenen Buch. Ihr Fitnesse-Studio untergliedern sie in 24 Trainingsstunden.

Interessanterweise startet der Parcours nicht mit einer Bestandsaufnahme der Autorenszene in Deutschland oder des Verhältnisses von eingesandten zu veröffentlichten Manuskripten, also dem Vergleich von Traum und Wirklichkeit. Die Autoren unterstellen vielmehr, dass für viele Menschen das Buch ein Traumziel ist, das es zu erreichen gilt. Sie untermauern dies mit einem Abriß der Kinderbuchautorin Heidemarie Brosche, die ihren Traum vom Büchermachen schildert. Sofort danach geht das Trio in die Vollen, damit sich die Türen für den Buchmarkt für diejenigen Leser öffnen, die ein abgeschlossenes Manuskript in Händen halten.

Nach einem Chrashkurs Urheberrecht werden grundlegende Kenntnisse über die unterschiedichen Verlagstypen unter dem Aspekt vermittelt, was ein Autor von ihnen jeweils erwarten kann. Es werden die Unterschiede zwischen Push- und Pull-Marketing und die Werkzeuge des Buchvertriebs dargestellt sowie die Funktionsweise des Buchhandels erläutert. Gewicht wird den vier verlegerischen Hauptgeboten beigemessen: eindeutige Identifizierbarkeit von Unternehmen und Produkt, fehlerlose bibliografische Erfassung, zweifelsfreie Titelkennzeichnung und Teilnahme am buchhändlerischen Verkehr.

Zum Krafttraining bitten die Trainer den Leser, wenn es ums Geld geht. Ausführlich werden die verschiedenen Honorararten von Vorschüssen der Verlage über Druckkostenzuschüsse bis hin zum Selbstverlag dargestellt. Bei letzterem verwenden sie Zahlen aus Werbeprospekten der Libri-Tochter Book on demand, die Autoren u.a. 380 Euro Einnahmen aus Ausschüttungen der VG Wort versprechen. Hier hätte ein wenig Recherche schnell zu anderen Ergebnissen geführt.

Das gilt auch für die Bezugsgröße des Autorenhonorars in Höhe von zehn Prozent auf den um die gesetzliche Mehrwertsteuer bereinigten Ladenpreis eines Buches: Die überwiegende Mehrheit der deutschen Autoren muss sich mit einem Honorar von sechs bis acht Prozent auf den Netto-Verlagsabgabepreis bescheiden – und der beträgt rund die Hälfte des Ladenpreises. Anspruch und Wirklichkeit sind unterschiedliche Seiten einer Medaille. Doch gerade an seiner Verankerung in der täglichen Realität misst sich letztlich der Wert eines Autoren-Ratgebers für denjenigen, der konkret damit arbeiten will.

Ob sich mit dem in dem Werk vermittelten Wissen tatsächlich die Pforten der Verlage für suchende Autoren öffnen, mag dahingestellt bleiben. Denn im Training wird nicht verraten, in welcher Präsentationsform der Verfasser sein Werk anbieten soll. Es werden weder Exposé, Klappentext noch Leseprobe trainiert, die doch die eigentlichen Türöffner sein sollten, bevor später im Erfolgsfall über Verträge verhandelt wird. Es gibt auch keine Hilfestellung gegeben, wie beispielsweise die richtigen Ansprechpartnern in Verlagen ermittelt werden können.

Konkret zielt die Veröffentlichung damit auf diejenigen, die bereits einen Verlag gefunden haben und mit diesem in konkreten Verhandlungen stehen. Für exakt diese Zielgruppe ist „Traumziel Buch und wie Sie es erreichen“ein hervorragendes Fachbuch, das fundierten Einblick in die Betriebswirtschaft von Verlagen gibt und kundig hilft, Verlags- und Agenturverträge en detail zu verstehen. Man könnte es auch als flüssig geschriebenes Lehrbuch für den angehenden Verlagskaufmann sehen, der dieses Wissen beherrschen sollte.

Aber: Es ist ein Anachronismus, dass dieses Trainingsbuch ein Jahr nach Einführung des Kindle in Deutschland erscheint, ohne die Beeinflussung der Szene durch die epochalen Entwicklungen der letzten Jahre auch nur im Ansatz zu spiegeln. Das Werk reduziert das Thema auf klassische Holzbücher und streift das Elektrobuch lediglich am Rande. Dabei ist absehbar, dass Digital Print nicht nur einholt, sondern sehr bald überholen wird. Schon die spannende Ausgangsfrage, was denn in der Nach-Gutenberg-Ära eigentlich ein Buch ist, wird ignoriert. Auch das vollkommen veränderte Leseverhalten durch die Einführung von iPad und E-Book-Lesegeräten bleibt ausgeblendet, obwohl wissenschaftliche Untersuchungen vorliegen.

Wir erleben derzeit den beginnenden Umbruch des Marktes, der weitreichende Folgen für alle Beteiligten im Verlagswesen haben wird. In 2011 haben sich immerhin mehr als 10.000 deutschsprachige Autoren entschlossen, ihre Werke direkt und ohne verlegerische Hilfe als Elekrobücher mittels Kindle Desktop Publishing (KDP) heraus zu geben. Autoren wie Jonas Winner haben aus dem Stand heraus Bestseller wie „Berlin Gothic“ vorgelegt, von denen ohne einen Cent Werbeeinsatz 58.000 Exemplare verkauft wurden. Winner wurde übrigens inzwischen von Amazon weltweit unter Vertrag genommen, seine Bücher werden künftig auch in gedruckter Form über Amazons hauseigene Verlage erhältlich sein.

Begriffe wie Social Media, Social Communities, Blogs, Facebook, Twitter, LovelyBooks & Co bestimmen heute die Diskussion zwischen Autoren. Heinold, Bock und Lutz erwähnen dies nicht einmal. Damit hinken sie ähnlich wie die meisten deutschen Verlage der Entwicklung hinterher statt sich auf die Seite der Early Adoptors zu schlagen. Dabei findet derzeit ein Paradigmenwechsel ohnegleichen statt, denn das neue Medium ist sehr viel demokatischer und hebt die Gatekeeper-Rolle der Verleger, die ja in erster Linie pekunär und dann erst geschmacklich bestimmt ist, auf. Schließlich wird das Traumziel Buch damit auch sehr viel leichter erreichbar als es in der Gutenberg-Ära möglich war, auf die sich der Ratgeber reduziert.

Schon im Jahre Eins der Kindle-Zeitrechnung zeigte sich, dass die Welt der Bücher durch E-Books umbrochen und neu sortiert wird. Bedrucktes Papier wird zunehmend abgelöst von elektronischen Medien, die über das Internet empfangen werden. E-Paper und E-Books befreien das bislang auf Papier gefangene und in eine Linearität gepresste Wissen. Technik ermöglicht eine dynamische Wissensvermittlung, die zwar nicht völlig kostenlos, jedoch wesentlich preiswerter und vor allem sehr viel ökologischer erfolgt als bisher. Medienwissenschaftler sprechen bereits vom Untergang der durch den Erfinder des Buchdrucks im 15. Jahrhundert begründeten „Gutenberg-Galaxis“.
Wir erleben derzeit die Ära des selbstbestimmten Publizierens. Erstmals in der Geschichte des geschriebenen Wortes gewinnen Autoren: Sie können im Ergebnis der digitalen Revolution zensurfrei am Markt teilnehmen. Aus Bittstellern, die bislang an den Toren der etablierten Verlage kratzen und sich im Erfolgsfall deren geschmacklichen und ökonomischen Vorgaben anpassen mussten, sind über Nacht selbstbewusste Publizisten geworden. Autoren werden zu Herren ihres eigenen Schicksals und erlösen Tantiemen, die ihnen kein klassischer Buchverlag in dieser prozentualen Höhe bietet. Träume werden tatsächlich wahr.

E-Booker benötigen keine Agenten, Lektoren und Verleger. Sie kommen ohne die klassischen Torwächter eines vermeintli
chen Zeitgeistes aus. Sie machen ihr eigenes Ding, über dessen späteren Erfolg die Leserschaft entscheidet. Die Stunde der verlagsunabhängigen Indie-Autoren (von independent = unabhängig) hat auch in deutschen Landen geschlagen. Autoren übernehmen von Verlagen einen Teil der Schlüsselgewalt. Einige Kommentatoren prophezeien sogar eine baldige Götterdämmerung der herkömmlichen Verlagswelt.

Was auch immer geschieht: Times are changing … und das sollte sich unbedingt auch in einem Autoren-Ratgeber aus dem Jahre 2012 spiegeln. In dieser Hinsicht hätten sich die Autoren vor der Veröffentlichung besser erst einmal selbst coachen lassen sollen.

Wolfgang Ehrhardt Heinold, Martin Julius Bock, Peter Lutz
Traumziel Buch und wie Sie es erreichen
In 24 Trainingsstunden fit für Verlage und Verträge
Uschtrin Verlag München 2012
ISBN 978-3-932522-15-4

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