
Menschenfleisch? Igitt! Foto: © Ruprecht Frieling
Nika Lubitsch aka Monika von Ramin ist die erste selbst verlegende Autorin im deutschsprachigen Raum, deren Werk fürs Fernsehen adaptiert wurde. Das ZDF produzierte ihren Krimi »Der 7. Tag« zur besten Sendezeit und erreichte damit überdurchnittlich viele Zuschauer: 6.190.000 sahen sich den spannenden Streifen an. Wie der Krimi von Nika Lubitsch ins ZDF kam, wollte ich von der Schriftstellerin persönlich erfahren und besuchte sie zum Interview.
Wie ein Albtraum beginnt der ZDF-»Fernsehfilm der Woche« »Der 7. Tag«, der erstmals am 23. Oktober 2017 um 20.15 Uhr ausgestrahlt wurde.
Sybille Thalheim (Stefanie Stappenbeck) wacht in einem fremden Hotelzimmer auf, in ihrer Hand ein blutverschmiertes Messer. Alles sieht danach aus, als habe sie einen Mord begangen. Die Polizei ist im Anmarsch, Sybille selbst erinnert sich an nichts. Panisch flieht sie. Der Tote ist ihr verschollen geglaubter Mann, der Notar Michael Thalheim (Steve Windolf).
Anderthalb Jahre zuvor hatte sich Michael mit 20 Millionen Euro an veruntreuten Mandantengeldern nach Südamerika abgesetzt. Ohne eine Erklärung hatte er die damals schwangere Sybille zurückgelassen. Sie verlor ihr Haus, ihren gesamten Besitz – und ihr Baby. Obwohl ihre Trauer und die Wut auf Michael grenzenlos sind, ist Sybille sicher, dass sie nicht die Mörderin ihres Mannes ist. Um ihre Unschuld zu beweisen, macht sie sich auf die Suche nach dem wahren Täter. Die Kommissare Tanja Braungart (Josefine Preuß) und Rainer Warnke (Henning Baum) sind ihr dicht auf den Fersen.
Hilfe bekommt Sybille von ihrer Freundin Gabi (Katharina Schüttler) und deren Mann Ullrich Henke (Marcus Mittermeier), Michaels früherem Kanzleipartner. Stück für Stück schließt sich Sybilles Gedächtnislücke. Sie fängt an zu begreifen, in welch großer Gefahr sie sich tatsächlich befindet.
Das Drehbuch nach dem gleichnamigen Roman von Nika Lubitsch schrieb André Georgi. Roland Suso Richter führte Regie.

Was tun diese Leute? – Sie beten ein goldenes Idol an. Sie geben ihm die Gestalt eines Kalbes, verbeugen sich vor ihm und bitten es um Hilfe. 1897 illustrierte A. Sargent die Anbetung des Goldenen Kalbes für eine Bilderbibel von Charles Foster
Eine Stewardess schreibt ein Buch, veröffentlicht es mangels anderer Gelegenheit als E-Book und erobert damit in ultrakurzer Zeit Kohorten weiblicher Fans, die sie bald wie die Mücken das Licht umschwärmen. Ein grandioser Erfolg ist diesem ungewöhnlichen Talent, das aus dem Nichts die Bühne der Buchwelt betritt, beschieden. Alle jubeln. Alle sind froh. Alle umarmen sich. A star is born! HIER geht es weiter →
