
Lesekultur im Wandel: Zwischen der Stille des Buches und dem Getöse digitaler Ablenkungen © Prinz Rupi
Überlebt das Buch? – Stirbt das Buch? – Das Lesen und der Umgang mit dem gedruckten Wort erleben eine tiefgreifende Veränderung. Diese Entwicklung ist maßgeblich durch den Einfluss digitaler Technologien, sozialer Medien und die schier unendliche Menge an verfügbaren Informationen geprägt. Auch wenn das Lesen von Büchern nicht unmittelbar in Gefahr ist, steht es vor ernsthaften Herausforderungen, die sich aus gesellschaftlichen und technologischen Umbrüchen ergeben. HIER geht es weiter →
In erweiterter vierter Auflage stellte der renommierte Verlag DWG DeWinter Waldorf Glass eines der lang erwarteten Bücher des Jahres auf der Frankfurter Buchmesse 2023 vor: die Lebensabschnittsgeschichte »Der Bücherprinz«.
Der Titel berührte in den letzten Jahren nicht nur die Herzen vieler Leserinnen und Leser, das Buch prägte auch die literarische Diskussion. Mit dieser neuen Auflage verspricht der Verlag eine tiefere Einsicht in die Welt des Protagonisten und bisher unveröffentlichte Fakten, die das Verständnis der Geschichte weiter vertiefen werden.
Seit seiner Erstveröffentlichung hat »Der Bücherprinz« unzählige Leser rund um den Globus begeistert. – Warum also eine neue Auflage? – Die Antwort, so Verleger Wolfram Alster, liegt in der zeitlosen Qualität des Buches und dem ständigen Wunsch des Verlags, dem Leser immer das beste Leseerlebnis zu bieten.

Bei DeWinter Waldorf Glass (DWG) werden nicht nur literarische und künstlerische Kleinode verlegt, sondern auch Werkausgaben von literarischem und/oder zeitgeschichtlichem Wert. Auch Biografien bekannter Persönlichkeiten finden hier ihren Platz.
Die Frankfurter Buchmesse, mit ihrer jährlichen Zusammenkunft von Autoren, Verlegern und Literaturliebhabern, bot die perfekte Bühne für diese Neuauflage. Unter den neugierigen Blicken von Journalisten und der allgemeinen Öffentlichkeit enthüllte DWG DeWinter Waldorf Glass den neuen »Bücherprinzen«, der nicht nur durch zusätzliche Inhalte, sondern auch durch ein überarbeitetes Design besticht.
Für alle, die diese epische Geschichte noch nicht kennen oder jene, die sie erneut erleben möchten, verspricht diese erweiterte Auflage ein unvergessliches literarisches Abenteuer. Es ist eine Einladung, erneut in die Welt des »Bücherprinzen« einzutauchen und die Magie der Worte zu spüren, die Generationen von Lesern verzaubert hat.
In Erwartung des ihm ärztlich beschiedenen Tods bringt ein Mann die Geschichte seines Lebens zu Papier: »Der Bücherprinz« schildert schonungslos ehrlich, wie ein Hippie Deutschlands verrücktester Verleger wurde.
Der Autor, der seinen ersten Joint mit Jimi Hendrix rauchte, wirft dabei ein gleißendes Licht auf die 68er-Studentenzeit.
Mit Leidenschaft und Idealismus, pfiffigen Ideen und coolen Konzepten veröffentlichte der Business-Punk die Werke von rund zehntausend Autoren, die ihn dafür zum »Bücherprinz« krönten. Im Selfpublishing gehörte er später zu den Vordenkern des neuen, verlagsfreien Veröffentlichens.
Herzerwärmend aufrichtig zeichnet der Autor seinen Lebensweg vom unangepassten Schüler, langhaarigen Beatles-Fan, trampenden Blumenkind, experimentierfreudigen Chefredakteur und Hofnarr der Kulturszene bis zum innovativen Verlagsgründer.
Ruprecht Frieling aka Prinz Rupi wurde Deutschlands schillerndster Verleger. Er verführt den Leser, dem eigenen Stern zu folgen und sich selbst dabei treu zu bleiben.
»Der Bücherprinz« ist unter der ISBN 978-3-98650-008-5 im deutschsprachigen Buchhandel, online und direkt vom Verlag erhältlich.
Nur für starke Nerven: Leseprobe aus »Der Bücherprinz«: Gefangen im dunklen Turm

Ein rekordverdächtiges Herz für Bücher: Besucher und Aussteller der BuchBerlin 2023 zeigen ihre Schätze zwischen Buchdeckeln. Sämtliche Fotos: © Prinz Rupi / Ruprecht Frieling
Die BuchBerlin erwies sich auch 2023 wieder als die drittgrößte Buchausstellung im deutschsprachigen Raum. Aus allen Ecken des Landes kamen Verleger, Lektoren, Grafiker, Autoren und Selfpublisher auf zwei Tage in die Ausstellungshalle der Arena Berlin. Sie bezeugten durch ihre Anwesenheit und ihr Engagement, ein Herz für Bücher zu haben und dieses wertvolle Kulturgut bewahren und weiterentwickeln zu wollen. Laut Veranstalterin Steffi Bieber-Geske kamen 4.000 Besucher zur mittlerweile 9. BuchBerlin und umlagerten rund 300 Aussteller.

Der aus dem ehemaligen Archiv für Jugendkulturen hervorgegangene Verlag Hirnkost für engagierte Leserinnen und Leser präsentierte sich auf der BuchBerlin 2022. Buchhändlerin Annette Staib empfiehlt die Graphic Novel »Strassenfunde« von Anne Zimmermann. Die Künstlerin begleitete Streetworker von Gangway e.V. durch Berlin, um sich ein Bild von Sozialarbeit auf der Straße zu machen.

Zum siebten Mal war die BuchBerlin Treffpunkt begeisterter AutorInnen, VerlegerInnen und LeserInnen In bester Stimmung: Rebecca Buchwald, Jennifer Hilgert und Stephanie Mattner • Sämtliche Fotos: © Ruprecht Frieling
Mit mehr als 300 Ausstellern, die dank eines ausgefeilten Sicherheitskonzeptes der Corona-Pandemie trotzen, war die zweitägige BuchBerlin 2021 in der Treptower »Arena« ein großer Erfolg. LeserInnen, AutorInnen, VerlegerInnen und BuchhändlerInnen tauschten sich am 20./21. November ein Wochenende lang aus und erfuhren Neuigkeiten aus erster Hand. Die BuchBerlin fand zum siebten Mal statt und hat sich längst als drittgrößte Buchmesse nach Frankfurt und Leipzig positioniert. Auf einem Messebummel traf Ruprecht Frieling aka Prinz Rupi vertraute und neue Gesichter, die sich für den kurzen Augenblick des Fotografierens ihres ansonsten vorgeschriebenen Mundschutzes entledigten. HIER geht es weiter →

Autoren werden Freunde: Nora Gold und Claudia Lekondra strahlten die Besucher der BuchBerlin 2019 von ihrem gemeinsamen Stand an und verkauften ihre Romane in zufriedenstellender Zahl

Der Schwedter Fotograf Frank Wiemeyer zeigt interessierten Besuchern sein für den deutschen Fotobuchpreis nominiertes Buch »Gebrochene Poesie Uckermark« Fotos: © Thomas Richert
Erstmals fand jetzt eine Buchmesse für Verlage, Autorinnen und Autoren aus Brandenburg in der Stadt- und Landesbibliothek Potsdam statt. Aussteller aus vielen Teilen des weiten Flächenlandes sowie der Landeshauptstadt zeigten große, kleine und preisgekrönte Buchkunst sowie Bücher mit und für Lyrik, Fotografie, Belletristik, Sach- und Künstlerbücher, populärwissenschaftliche Werke sowie eine Vorschau von Veröffentlichungen zum Fontane-Jahr. HIER geht es weiter →

Verkleidet euch als Blumen und die Bienen werden kommen! Sam Feuerbach, Mira Valentin mit Leibwächter Thomas Hertz und Prinz Rupi auf der BuchBerlin 2018. Sämtliche Fotos: ©Ruprecht Frieling
Rund 300 verlagsunabhängige Autoren, Kleinverleger und Dienstleister trafen auf der inzwischen fünften BuchBerlin zwei Tage lang mehr als dreitausend interessierte Fans von Büchern, die abseits des Mainstreams der großen Verlage blühen. Die Messe versammelte die Paradiesvögel der Literaturszene und gestaltete sich damit zu einem Blütenmeer von Menschen, deren Herzen für das geschriebene Wort brennen. HIER geht es weiter →

Die Leipziger Buchmesse profiliert sich immer stärker zu einer Messe der Autoren. Dies spiegelte sich beispielhaft in den vielen Ständen, die rund um Amazon und Tolino in der Halle 5 zu finden waren. In vorderster Front, gleich an der Bühne autoren@Leipzig fand sich der Stand des Selfpublisher-Verbandes e.V., der als offizieller Partner der Leipziger Buchmesse erstmalig an der Ausstellung teilnahm.

Volker und Claudia Pertermann aus Leipzig sind begeisterte Fans vom »Bücherprinz«
Geboten wurden neben Informationen über die Vertretung der deutschsprachigen Self-Publisher ein Einblick in die Vielfältigkeit des Schaffens der Selbst-Verleger: mehr als 150 verschiedene Titel aus allen Genres vom Roman über Lyrik bis zum Sachbuch wurden gezeigt. Viele Autoren waren persönlich zugegen und kamen mit ihren Lesern ins Gespräch. HIER geht es weiter →
