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Dr. Hunter S. Thompson interviewt Prinz Rupi

April 19, 2007
by Ruprecht Frieling
Gonzo, hunter s thompson, interviews, Journalismus, Künstlergespräche
98 Comments
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Gonzo-Journalisten bei der Arbeit. Ungewöhnlich: Wer bei seinen Kollegen die meisten Läuse entdeckt, darf den Aufmacher der nächsten Ausgabe schreiben. Foto: © Prinz Rupi

 

Dr. Hunter S. Thompson, legendärer Begründer des »Gonzo-Journalismus« und in den USA als Superstar gefeiert, führte kurz vor seinem Freitod ein Gespräch mit Prinz Rupi.

 

»Bloggen ist Gonzo!«

Hunter S. Thompson interviewt Prinz Rupi

 

Hunter S. Thompson: Dein Blog ist echt Gonzo. Wie heißt das Teil noch gleich?

Prinz Rupi: »PRINZ RUPI«

Hunter S. Thompson: Werde wohl nie vergessen, wie ich Dich damals im Flieger kennen lernte. Wir sollten für irgendwelche gut zahlenden Glitzermagazine über den America´s Cup aus Valencia berichten. Du hattest eine ganze Menge von diesen wundervollen purpurnen Pillen dabei.

Prinz Rupi: Es ging um berühmte Segelboote und einen wichtigen Pokal.

Hunter S. Thompson: ich glaube, es war Psilocybin. Das Zeug wurde gerecht geteilt, und wir gaben uns die Kante. Es war ein infernalisches Farbenfeuerwerk, ich weiß nicht mehr, wie wir überhaupt aus dem Flugzeug gekommen sind. Jedenfalls erwachten wir im Hotel. Hostessen bemühten sich um uns. Später gab es Streit, weil der Verlag die Spesenrechnung monierte.

Prinz Rupi: Wir sollten über diese komische Regatta schreiben.

Hunter S. Thompson: Es sollte eine echte Gonzo-Reportage entstehen, mit einzigartigem Blick auf die Ereignisse. Wir nahmen ein Schlauchboot, um an eine dieser messerscharfen Yachten heranzuschleichen und »Fuck the Pope« auf den Rumpf zu sprayen. Am nächsten Tag hätte jeder diesen Spruch lesen können, nur die Mannschaft hätte nichts bemerkt. Das war die Idee für unsere Story.

Hunter S Thompson Buch

Prinz Rupi: Von Regatten verstanden wir überhaupt nichts, und auf ein Boot hatten wir uns auch noch nie zuvor getraut.

Hunter S. Thompson: Aber ich habe es geschafft, das Schlauchboot zu Wasser zu lassen und uns damit in den Hafen zu rudern. Nur gut, dass wir mexikanisches Gras dabei hatten, das ersetzte das fehlende Nachtsichtgerät.

Prinz Rupi: Diese Luxusyachten glitzerten wie silberne Zigarren und wurden bewacht wie Fort Knox.

Hunter S. Thompson: Wir kamen bis an den Rumpf eines Seglers. Du warst für den künstlerischen Teil zuständig und musstest die Sprayflaschen schütteln. Überall waren Scheinwerfer und Wächter, aber keiner rechnete mit einem Angriff von der Seeseite.

Prinz Rupi: Die Kugel in der Farbdose klapperte mächtig …

Hunter S. Thompson: … und als Du dann zu fluchen begannst, weil die Farbe beim Ausströmen auch noch zischte, wurden die Typen auf uns aufmerksam und fingen an, wie wild zu brüllen. Im Scheinwerferfeuer bin ich um unser Leben gerudert. Jeden Augenblick dachte ich, sie ballern uns ab.

Prinz Rupi: Wir Journalisten machen einen echt gefährlichen Job.

Hunter S. Thompson Rolling Stone

Hunter S. Thompson: Zur Beruhigung haben wir schnell noch einen Joint durchgezogen. Dann habe ich Dich in den nächsten Flieger gesetzt, damit Du außer Landes fliehen konntest. Schließlich hatten sie uns erkannt und wollten uns ans Leder. Ausgenüchtert hast Du daheim einen saustarken Life-Bericht über das America´s Cup fabriziert, als ob Du erster Steuermann warst.

Prinz Rupi: Das war voll Gonzo!

Hunter S. Thompson: Derweil musste ich mich um meine Kandidatur zum Sheriff von Aspen, Colorado, kümmern. Ich ließ mir eine Glatze schneiden, um meinen widerlichen republikanischen Herausforderer einen »langhaarigen Hippie« nennen zu können. Fast wäre ich sogar gewählt worden.

Prinz Rupi: Cool! Du hättest es voll verdient.

 

BONUS: ALLES ÜBER GONZO-JOURNALISMUS

 

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Über den Verfasser
Ruprecht Frieling aka Prinz Rupi schreibt seit einem halben Jahrhundert Bücher und schwimmt dabei vergnügt gegen den Strom.
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98 Comments
  1. brainsplatter 19. April 2007 at 10:29 Antworten

    Ein reißerischer Titel. Voll Gonzo, das Ganze.

    • Frieling 19. April 2007 at 10:39 Antworten

      Nur so geht es weiter …

      • brainsplatter 19. April 2007 at 15:10 Antworten

        Und es muss weitergehen, denn Stillstand ist Rückschritt.

        • Frieling 19. April 2007 at 16:31 Antworten

          Vorwärts immer, rückwärts nimmer! (Hunter S. Honecker)

          • brainsplatter 19. April 2007 at 17:42 Antworten

            gehört das nicht zusammen?

            Fällt mir das Buch: „Vorwärts, Kameraden, wir müssen zurück“ ein. Hab ich als Jugendlicher gelesen. Hab ich das überhaupt noch???

  2. shakal 19. April 2007 at 10:39 Antworten

    Das nenne ich doch mal eine interessante Unterhaltung, wenn gleich ich den sympathischen Herrn bis eben noch nicht mal kannte 😉

    • Frieling 19. April 2007 at 10:59 Antworten

      Freut mich, wenn sogar einem Profi ein neuer Name vermittelt werden kann. Thompson ist in den USA seit Jahrzehnten Kult, jetzt endlich sind seine Reportagen auch bei uns erhältlich

      Sehe auch hier: http://literaturzeitschrift.blog.de/2007/04/19/generation_gonzo~2119617

      😉

      • shakal 19. April 2007 at 15:10 Antworten

        Ja da habe ich doch selbstverständlich reingeschaut und bin eben erstaunt das man in der Tat nach wie vor immer was Neues lernen kann. Sehr schön Rupi. Interessant auch derartiges über Dich zu lesen, wobei mir der Wortbestandteil „artig“ nicht wirklich gefällt 🙂

        • Frieling 19. April 2007 at 15:13 Antworten

          Derartig einzigartig artig bin ich vielleicht garnicht …

  3. Deleted 19. April 2007 at 10:56 Antworten

    • Frieling 19. April 2007 at 11:01 Antworten

      Der Wappenvogel der Bewegung meldet sich!

      Willkommen im Club, Speedball!

  4. Sirena-del-Mar 19. April 2007 at 11:41 Antworten

    Da erfährt man ja interessante Dinge über dich… 😉

    Ein tolles Interview! :yes:

    • Frieling 19. April 2007 at 12:26 Antworten

      Zum Glück musste ich nicht rudern …

      🙂

  5. my-way 19. April 2007 at 13:19 Antworten

    Das Bringt mich drauf, das ich mir noch das Buch „Die Achse des Blöden. Eine politische Evolutionstheorie der USA“ kaufen wollte.
    Mein Lieblings- Gonzo ist Dave Barry, Pulitzer-Preisträgers und Kolumnisten beim Miami Herald. Ihm gelingt es den ganz normalen Wahnsinn des American Way of Life als das darzustellen was er ist „Wahnsinn“. Also vielen Dank an die Mitarbeiter des BLOGSDORFER ANZEIGER.

    • Frieling 19. April 2007 at 15:12 Antworten

      Könntest Du vielleicht ein geeignetes Buch als Einstieg in die Schreibe von Dave Berry empfehlen?

      • my-way 19. April 2007 at 19:29 Antworten

        Der Einstieg ist schwieriges Unterfangen, da es sich hier um eine harte Droge mit hohem Sucht potenzial handelt die völlige geistige Verwirrung auslösen kann.
        Eine Rezensentin/Rezensent:“steffi290384″ schreibt dazu bei Amazon:
        „Man sollte dieses „Handbuch für Kerle“ wirklich nicht in der Öffentlichkeit lesen, da man ca. alle 30 Sekunden so laut auflachen muss, dass einen alle Personen wohl für absolut verrückt erklären würden.“
        Dies kann ich nur bestätigen. Als meine Tochter das Buch „Von Enter bis Quit“ gelesen hat, habe ich mir die Nummer vom Notarzt mit Kugelschreiber aufs Handgelenk geschrieben.
        Wer bitterböse Satire, running Gags (http://de.wikipedia.org/wiki/Running_gag), britisch/amerikanischen Humor liebt und keine Angst vor den Nebenwirkungen hat sollte den Rezessionen von Amazon folgen.
        Ich hab alle meine Dave Barry Bücher in der ersten Euphorie an Freunde verliehen (das zeigt den Grad der geistigen Verwirrung) und sie nie zurückbekommen. Bevor ich die „Die Achse des Blöden“ wieder verschenke versuch ich mal was in deiner http://literaturzeitschrift.blog.de/ darüber zu schreiben.

        • Frieling 19. April 2007 at 20:03 Antworten

          Das ist ein Angebot, das löst einen Freudentanz im Affenhaus aus!

          Ich freue mich schon darauf und schalte Dich gern als Co-Autor frei.

          🙂 🙂 🙂

  6. raf 19. April 2007 at 13:47 Antworten

    sehr nettes interview. segelsport ist verabscheuungswürdig elitär, fast so wie pferderennen in kentucky.

    • Frieling 19. April 2007 at 15:24 Antworten

      Darum berichten wir auch gnadenlos darüber …

      PS. Ich freue mich schon auf die Bayreuther und Salzburger Festspiele 🙂

    • hadis42 19. April 2007 at 23:01 Antworten

      @reff
      Du hast Dich bei Deinem Namen vertippt 😉
      Seit wann ist denn Segelsport elitär? Schau Dir nur
      mal dieses bewegende Dokument an. Ist das etwa elitär?
      Segeln gehört seit Jahrhunderten zu den natürlichen
      Fortpfl … äh, -bewegungsmitteln des Menschen! Wie das
      Auto halt.

      Ich wünsche Dir immer eine handbreit Wasser über der
      Reling!

      • Frieling 19. April 2007 at 23:06 Antworten

        Sieht nach »Cat´s Cup« aus, Großmeister der Rahe!

        • hadis42 19. April 2007 at 23:15 Antworten

          Ein Cat ist ein Catamaran (das ist auf diesem Bild
          leider nicht so ganz deutlich zu erkennen)!

          • Frieling 19. April 2007 at 23:21 Antworten

            Du sprichst mit einem Laien, Herr Kapitän!

            • hadis42 19. April 2007 at 23:36 Antworten

              Das ist ein Boot mit zwei Rümpfen, ein Paar
              halt. Dann gibt es sogar noch Dreier (Trimaran),
              aber das führt hier zu weit 😉

  7. Spieler7 19. April 2007 at 14:26 Antworten

    Es geht nicht immer gut, wenn zwei große Persönlichkeiten sich gegenseitig interviewen (das Aufeinanderprallen zweier Egos), du hast noch mal Glück gehabt… 🙂

    • Deleted 19. April 2007 at 15:06 Antworten

      Zwei große Persönlichkeiten? Wo bemerktest du noch eine zweite, außer H.S.T.?

      • Frieling 19. April 2007 at 15:26 Antworten

        Bitte entschuldigen Sie, Herr Spieler, aber jetzt mischt sich dieser belgische Gonzo wieder ungebeten in seriöse Fachgespräche über Journalismus ein.

        Kusch, Gonzo, kusch!

        • Spieler7 19. April 2007 at 16:07 Antworten

          Na ja, eine gewisse Berechtigung kann man dem Kommentar ja nicht absprechen… 😉

          • Frieling 19. April 2007 at 16:29 Antworten

            Kaum werden hier seriöse Fachthemen behandelt, perlt Frechheit aus den Gästen!

            • Spieler7 19. April 2007 at 16:54 Antworten

              Ja, sie haben keinen Respekt vor grauen Schläfen! Unglaublich!

              • Frieling 19. April 2007 at 17:01 Antworten

                Ich dachte bislang, Du färbst Dein Haar!

                😉

                • Spieler7 19. April 2007 at 17:14 Antworten

                  Nur weil wir mit derselben Frau verheiratet sind, musst du doch nicht alles verraten…

        • Deleted 19. April 2007 at 17:05 Antworten

          Wer über Gonzo hier will schreiben,
          kann die Hauptfigur nicht meiden.
          Und wird das Fröschlein ihm zu keck,
          schießt Gonzo es kalt lächelnd weg!

          • Frieling 19. April 2007 at 17:17 Antworten

            Das Bild stimmt: Thompson war dafür berühmt, dass er gern mit einem 45er Colt in der Gegend herum ballerte. Ein Faxgerät, das ihn bei einer »Arbeitssitzung« störte, wurde mit einem gezielten Schuß in tausend Teile zerlegt.

            • Frieling 19. April 2007 at 17:19 Antworten

              Der Typ liebte Explosionen.
              Hier noch Bilder von seiner Trauerfeier:

              http://www.spiegel.de/kultur/gesellschaft/0,1518,370759,00.html
              (MIST! Bitte Link kopieren, hier stockt was)

              Johnny Depp zündete die Rakete mit seiner Asche.

              • Deleted 19. April 2007 at 17:30 Antworten

                Ich resümiere: Permanente Verstöße gegen das Betäubungsmittelgesetz, unerlaubter Waffenbesitz, Gefährdung der öffentlichen Sicherheit, Sachbeschädigung, Pyromanie, … und dann noch Unsittlichkeit, Störung der Totenruhe und Erregung öffentlichen Ärgenisses. So einem huldigst du hier? Ich werde diesen Blogeintrag jetzt als „anstößig“ melden! 😉

                • Spieler7 19. April 2007 at 18:34 Antworten

                  Gonzo ist gar nicht so schlimm:

                  gonzo

                • Frieling 19. April 2007 at 20:06 Antworten

                  Dafür wird das wahre widerlicheWesen des Herrn Timitti in einer Gonzo-Reportage aufgedeckt werden!

                  • Deleted 19. April 2007 at 20:35 Antworten

                    Wenn seine Kraft auch längst erlosch
                    noch immer wehret sich der Frosch
                    quakt eine Drohung aus dem Teich
                    sind auch vor Angst die Knie ihm weich…
                    Wie rührend und possierlich!
                    So lieb ich dich, ganz ehrlich…

                    • Frieling 19. April 2007 at 20:47

                      Der Frosch ist eine Frohnatur,
                      drum lacht er über Gonzo nur,
                      der hier auf widerliche Weise,
                      sich macht den Froschkönig zur Speise.

                    • Deleted 19. April 2007 at 21:21

                      Den glitschig-grünen kleinen Tropf
                      Steckt Gonzo in den Gurkentopf
                      wo er zum allgemeinen Spaß
                      fortan bei sauren Gurken saß.
                      Beim nächsten Gurken-Einkauf dann,
                      steht Fröschlein auf dem Speiseplan!

  8. Spieler7 19. April 2007 at 20:38 Antworten

    „chat-Modus an“ Ich will ja nicht kritisieren, aber in diesem Blog gab es auch schon mal mehr Kommentare! „chat-Modus aus“

    • Frieling 19. April 2007 at 20:52 Antworten

      Das liegt daran, dass

      a) Blogsdorf in ein geistiges Koma gefallen ist und sich Langeweile auf der Plattform ausbreitet

      b) das Thema anspruchsvoller ist und wenig Luft zum Chatten lässt.

      Oder was denkst Du?

      • Spieler7 19. April 2007 at 21:07 Antworten

        Spontan tendiere ich zu b), vielleicht baust du ein in den Text ein paar nackte Playmates ein?

        • Frieling 19. April 2007 at 21:18 Antworten

          … oder einen Altherrenwitz …

          • Spieler7 19. April 2007 at 21:27 Antworten

            … oder beides, zur Sicherheit!

            • Frieling 19. April 2007 at 21:42 Antworten

              Vielleicht sollten wir aber auch einfach mal die Bloghütten schließen und etwas Neues versuchen?

              • elpagi 20. April 2007 at 06:16 Antworten

                anspruch?
                was erwartest du, prinz?

                • Frieling 21. April 2007 at 10:08 Antworten

                  Ein klein wenig Herausforderung, liebe Elke, tut jedem von uns gut!

            • Deleted 19. April 2007 at 21:49 Antworten

              Ich schließe mich Spieler7 an und tendiere zu b), obwohl es eigentlich für jeden Beitrag 1000 verschiedene Möglichkeiten gibt, sich irgendwie zu beteiligen… Wie schade… Ich vermisse schmerzlich Don Camillo, mit seinen wunderbaren, unglaublich guten Sprüchen, Pocemon, und viele andere… Oder liegt es vielleicht einfach am schönen Wetter? Sind die Leute alle draußen, statt am PC? Ich weiß es nicht… Oder war das Affenfoto über dem Beitrag zu abschreckend? 🙂

              • Frieling 19. April 2007 at 21:57 Antworten

                Das ist kein Affenfoto, Herr Timitti:
                das ist die ehrenwerte Redaktion vom BLOGSDORFER ANZEIGER.

                Muss ich denn hier wirklich alles erklären???

              • Spieler7 19. April 2007 at 22:04 Antworten

                Man muss allerdings auch sagen, der Prinz klagt auf hohem Niveau (wenn ich mir meinen Blog ansehe :)) ), aber ich verstehe es trotzdem. Es gibt viele Gründe, aber keinen Grund zu resignieren! Wir bleiben bei der schmackhaften Prinzenrolle, komme, was da wolle! Und beim nächsten Buchgeschenk werden wieder alle Rekorde gebrochen. :yes:

                • Frieling 19. April 2007 at 22:09 Antworten

                  Nöö, Klagen will ich hier keinesfalls. Ein klein wenig mehr intellektuelle Herausforderungwäre indes für uns alle schon spannend.

                  Statt des Buchgeschenks gibt es demnächst ein Paar getragene Socken. Vielleicht lockt das mehr …

                  • Deleted 19. April 2007 at 22:22 Antworten

                    Falsch!!!
                    Du musst nur etwas volkstümlicher werden…

                    Bin ich auch nur ein kleiner Mann,
                    nimm meinen Rat trotzdem mal an:
                    mit etwas Heino, und Mireille Mathieu,
                    tut der Verlust viel wen’ger weh!
                    Kaum wirst du ihn noch fassen
                    den Ansturm großer Massen!
                    😉

                    • Frieling 19. April 2007 at 22:30

                      Dann werde ich mal die Redaktion vom BLOGSDORFER ANZEIGER austauschen … die lausen sich sowieso nur den lieben langen Tag!

                  • Spieler7 19. April 2007 at 22:31 Antworten

                    Ich weiß, dass du nicht klagst, ich wollte lediglich die Chance nutzen, etwas Aufmerksamkeit auf meinen Blog abzuziehen. :))

                    Intellektuelle Herausforderung ist natürlich immer gut. Blogs sind aber auch ein Medium, das dies nicht unbedingt fördert, wie du weißt.

                    Bei den Socken muss ich als Sandalenträger leider verzichten. ;D

                    • Frieling 19. April 2007 at 22:38

                      Ich hätte noch ein Hemd aus dem Anti-Vietnam-Krieg.

                    • Deleted 19. April 2007 at 22:54

                      Ja, das wäre was! Wahnsinn!!! 🙂 (Wenn ich daran denke, wie viel Altpapier und Gläser wir alle damals mühsam für „Vietnam“ gesammelt haben 🙂

                      @Spieler7: kann dir nur erneut zustimmen! :))

  9. michaalb 19. April 2007 at 22:02 Antworten

    Sind wir nicht alle ein wenig Gonzo? Oder so oder überhaupt oder auch nicht? Egal, Thompson war geil!

    • Frieling 19. April 2007 at 22:06 Antworten

      Sag bloß, Du kennst seine Texte?

      Ich zweifele nämlich allmählich am Sinn dieses Eintrags.

      😉

      • michaalb 19. April 2007 at 22:14 Antworten

        Nicht alle aber einige. Und sorry, Du suchst hier nach einem Sinn???

        • Frieling 19. April 2007 at 22:21 Antworten

          Ja sicher, wir werden doch hier nichts Sinnloses publizieren …

          • michaalb 19. April 2007 at 22:29 Antworten

            Das Schöne am Bloggen ist doch, dass WIR bestimmen können, was sinnvoll ist. Ob’s dann ein Schwein liest, ist natürlich eine andere Frage.

        • michaalb 19. April 2007 at 22:26 Antworten

          P.S.: Habe heute auch ein gonzomäßiges Posting verfasst, da bei mir absolut nix los war. Habe aber leider einen Kommentar von Dir vermisst. 🙂

          • Frieling 19. April 2007 at 22:33 Antworten

            igitt, das ist ja was Politisches!

            Und dazu soll ein vorbildlicher Deutscher eine Meinung absondern?

            • michaalb 19. April 2007 at 22:37 Antworten

              Eitel ist der Herr auch noch?

              • Frieling 19. April 2007 at 22:41 Antworten

                Was hat das denn mit Eitelkeit zu tun?

                • michaalb 19. April 2007 at 22:54 Antworten

                  Ähh, ich würde mich selbst nicht als „vorbildlichen Deutschen“ bezeichnen. Aber bevor hier jetzt unser Sarkasmus ungewollt in Konfrontation endet – lass‘ uns Freunde bleiben. Rupi?

                  • Frieling 19. April 2007 at 22:57 Antworten

                    Keine Sorge, es war von mir voll ironisch gemeint, mein Bester!

                    • michaalb 19. April 2007 at 23:08

                      Da bin ich ja beruhigt. Ironie und Sarkasmus können einem manchmal das Leben komplizieren. 🙂

                    • Frieling 19. April 2007 at 23:22

                      Oh weh, dann bewegst Du Dich hier auf glattem Parkett …

  10. hadis42 19. April 2007 at 23:20 Antworten

    Eine Tüte im Hafen habe ich noch nicht probiert
    (auf der Fähre in meinem Header waren aber viele
    Tüten im Gebrauch :>> ).

    • Frieling 19. April 2007 at 23:25 Antworten

      *ROFL*

      Bedenklich ist nur, wenn die Tüten auch am Steuer stehen.

      • hadis42 19. April 2007 at 23:42 Antworten

        Ach nö! Wir sind ja mit dieser Fähre auch
        gefahren! Der Steuermann war schon OK (wir waren
        während der Überfahrt auf der Brücke. Der Kapitän
        hatte uns eingeladen, weil wir die letzten drei
        Passagiere waren, die keine Tüte brauchten. Und
        weil der Gestank auf dem Rest des Schiffes einfach
        unerträglich war).

  11. elpagi 20. April 2007 at 06:21 Antworten

    das waren noch kerle … und zeiten.
    imperfekt.
    leider.

    danke für das interview – wie immer sehr treffend und wirklich gut geschrieben. damit verdient es der blogsdorfer anzeiger, sich in die riege der überregionalen medien einzureihen.
    packen wir’s an, prinz!

    • Frieling 20. April 2007 at 09:38 Antworten

      Danke für das Lob, verehrte Kollegin!

      »Einreihen« gefällt mir allerdings weniger, das klingt militärisch, und damit stehe ich auf dem Kriegsfuß.

  12. deleted user 20. April 2007 at 08:53 Antworten

    „High Times“ war mal in gewissen Subkulturen
    genauso populär wie U-Comix. (BRD) 😉
    (Oder das ultimative Hanf-Handbuch von H.Hai)

    Hanfhandbuch

    Sollte in keiner gutsortierten
    Privatbibliothek fehlen!
    Am besten die unzensierte O-Ausgabe.
    (Auf Druck der Strafverfolgungsbehörden mussten
    in der Neuauflage manche Passagen geschwärzt werden)

    Prädikat: Wertvoll

    AWT`chen.. 😉

    • Frieling 20. April 2007 at 09:39 Antworten

      Endlich einer, der weiß, worüber hier geschrieben wird!

  13. sha-mash 20. April 2007 at 09:02 Antworten

    Genial
    Danke
    -m*sh-

    • Frieling 20. April 2007 at 09:42 Antworten

      Hallo, mein Alter, die Ausführungen über das »Nachtsichtgerät« müssten doch Deinen eigenen Forschungsergebnissen entsprechen …

      • sha-mash 20. April 2007 at 09:54 Antworten

        Exakt – das ist richtig so.
        -m*sh-

  14. Juleika 20. April 2007 at 09:16 Antworten

    Grüß dich Rupi,

    Voll Gonzo: Die Reaktion des BLOGSDORFER ANZEIGER bei der Arbeit.

    Ich hab eine Laus gefunden welche sich in Form eines klitzekleinen Fehlers in den Text eingeschlichen hat, sie hört auf den Namen *d*.

    Sie ist mir einfach so entgegengesprungen, ich musste nicht mal suchen 😀

    Lieben Gruß,
    Mylady

    • Frieling 20. April 2007 at 09:35 Antworten

      Läuse suchen sich ihre Trägertiere selbst aus – sie mochte Dich halt auf Anhieb …

      Danke für die Aufmerksamkeit, dafür darfst DU auch den nächsten Aufmacher schreiben!

      ;‘)

  15. Spieler7 20. April 2007 at 14:47 Antworten

    Na also, geht doch! Und schon rollt die Kommentar-Welle wieder, wie ein Tsunami auf Speed… 😉

    • Frieling 21. April 2007 at 10:10 Antworten

      Je später der Abend, desto illustrer die Gäste …

  16. Spieler7 20. April 2007 at 22:18 Antworten

    Was machst du denn in Görlitz???

    Bist du zum Bundesgrenzschutz eingeteilt worden? ;D

    • Frieling 21. April 2007 at 09:44 Antworten

      Ich prüfe, ob die deutsche Ostgrenze sich schon wieder über die Neisse verschoben hat …

      • Spieler7 21. April 2007 at 13:38 Antworten

        Im Auftrag des baden-württembergischen Ministerpräsidenten?

        • Frieling 23. April 2007 at 08:30 Antworten

          Herr Filbinger erteilte den Auftrag, er träumte vom Großdeutschen Reich …

  17. immekeppel 22. April 2007 at 09:09 Antworten

    aha, journalistenalltag – der kollege interviewt den kollegen und heraus kommt ein gemütlicher plausch über diverse spätpubertäre verhaltensweisen. die herren schily und schäuble, da heißt es aufgehorcht!

    für den diesjährigen america’s cup könnte ich dir einen wirklich erfahrenen sprayer vermitteln, die entsprechenden pillchen sowie ausreichend gras aus eigener fabrikation inbegriffen. sicher kein echter ersatz für den jäh erlittenen verlust. oder ist seine planstelle jetzt ersatzlos gestrichen?

    .

    • Frieling 22. April 2007 at 10:06 Antworten

      Das tut gut, liebe Marion, wenn eine erfahrene Kollegin bestätigt, wie hart doch unser aller Berufsleben mitunter verläuft. »Heute« gibt es ja für jede Tätigkeit Spezialisten, wie zum Beispiel Sprayer, »früher« mussten wir ja noch alles selber machen.

      In Sachen Thompson gibt es wahrscheinlich keinen Ersatz. Der Mann war für seine Zeit einzigartig, und er konnte wohl auch nur unter den Bedingungen des Vietnam-Kriegs, von Richard Nixon und seinen Hohlköpfen sowie der ausklingenden Hippiebewegung zum literarischen Superstar werden.

  18. gummibaer007 22. April 2007 at 22:33 Antworten

    uugghh…uugghh…uugghh…
    Das sind die Berater von Schorsch Dabbelju
    ( Oder die derzeitige Führungsriege unserer Bundesregierung … )
    🙂

  19. michael 23. April 2007 at 11:36 Antworten

    hunters texte: toll!
    warum hat keiner auf ihn gehört?

    m.

  20. deleted user 23. April 2007 at 21:30 Antworten

    Leg mal die Haschpfeife zur Seite
    und mach mal ran, Jung`! ;-))

    Schrecklich, wenn man tagelang das selbe Essen
    serviert bekommt!

    😉

    • Frieling 24. April 2007 at 07:26 Antworten

      Kreative Prozesse brauchen Zeit, Du Nase. Ich wurstel auch noch an anderen Fronten. Außerdem habe ich seit zwanzig Jahren kein Pfeifchen mehr geraucht …

      • deleted user 24. April 2007 at 08:46 Antworten

        Ich hab ja nur gemeint.. 😉

        • Frieling 24. April 2007 at 08:48 Antworten

          Das sagen sie alle …
          😉

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