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Vatertag

Juni 02, 2011
by Ruprecht Frieling
Herrentag, Lyrik, Prinz Rupi, Vatertag, Wiegenlieder
0 Comment

06 DeepDream Lesung SZ

Vatertag

Der Vater lässt sich heut´ nicht lumpen
Besorgt sich Schnaps, Likör und Wein
Es fließt das Bier, es kreist der Humpen
Schüttet auch Weizen in sich rein.

Doch plötzlich hallt ein Donnerknall
Der trunkne Vater kommt zu Fall
Er stürzt zu Boden wie ein Stein
Es zuckt kein Arm mehr und kein Bein.

Die Mutter jammert Weh! und Ach!
Die Kinder werden auch noch wach
Es schreit die Katze, bellt der Hund
Doch Vater wird nicht mehr gesund.

Es rüttelt die Familienschar
Am Vater, der liegt stumm und starr
Maustot am Boden, welch ein Graus
Der Vatertag ist damit aus.

Und die Moral von dem Gedicht?
Erfahr´ des Himmels Strafgericht:
Wer zu viel säuft vom Spiritus,
der spielt mit frühem Exitus.

©Wilhelm Ruprecht Frieling

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Über den Verfasser
Ruprecht Frieling aka Prinz Rupi schreibt seit einem halben Jahrhundert Bücher und schwimmt dabei vergnügt gegen den Strom.
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No Comment
  1. Calico50 2. Juni 2011 at 14:51 Antworten

    Makaber, aber nicht so ganz weit hergeholt, lieber Rupi,

    hier grölen die (Väter)Massen auch schon im Bierrausch (oder war es doch Spiritus?). Das werde ich später sehen, wenn ich meine Abendrunde mache!

    Viele Grüße
    Regina

  2. Frieling 2. Juni 2011 at 15:00 Antworten

    Im Westfalenland wird heute traditionell wild gezecht!

  3. Calico50 2. Juni 2011 at 15:10 Antworten

    So isses! 🙂

  4. gummibaer007 2. Juni 2011 at 18:05 Antworten

    Mein jüngster Bruder ist mit Freunden auf 1-Woche-Tour , eigentlich beneidenwert….
    Ich selbst bin ja weder (bewusst) Vater und bei ner Zech-Tour eh zu schnell aus dem „Rennen“….
    Aaaaaber du hast mich anderweitig inspiriert…
    (( http://plutonicworld.blog.de/2011/06/02/vatertag-reloaded-11255801/ ))
    🙂

  5. Frieling 2. Juni 2011 at 18:32 Antworten

    Schön, wenn Dich diese Schüttelreime anregen!

  6. tara91 2. Juni 2011 at 18:59 Antworten

    Vonne Zeche poltert laut der Bollerwagen,
    dem Vatter geht et gleich an den Kragen.
    So hatte Mutern datt nich gemeint mittem Zechen,
    da tut se sich gleich mächtig rächen….

    ( aus der Reihe „Reim Dich oder ich fress Dich“ ;D )

  7. sarna 2. Juni 2011 at 19:18 Antworten

    Die meinen, Wodka desinfiziert.
    Welch’ für ein Irrtum,
    er frisst das Hirn.
    Die graue Zellen
    schrumpfen und sterben.
    Na? Was soll daraus werden?
    Pros(i)t!

  8. gummibaer007 2. Juni 2011 at 19:41 Antworten

    Das heisst , du hast sie dir wirklich aus dem Ärmel geschüttelt…….?
    🙂

  9. Anonym 2. Juni 2011 at 19:59 Antworten

    Ach SO is das bei euch.
    Mein Liebster (born 1957 in Gelsenkirchen, aber eigentlich schon seit den 70ern exiliert) staunte heut über die lustfeindlichen Hessen. Er fragte dauernd, wo eigentlich die Komatrunkenen alle seien – sei doch schließlich V-day.
    Jetz fasteh ich, was ihm fehlte …

  10. Frieling 2. Juni 2011 at 20:16 Antworten

    Ca. 15 min, 1Stück Erdbeertorte mit Sahne und 1 Glas Nesquick wurden benötigt. 😉

  11. Frieling 2. Juni 2011 at 21:30 Antworten

    Wie jetzt: ist denn der Suff am Vaddertach auf NRW beschränkt???

  12. Anonym 2. Juni 2011 at 22:25 Antworten

    Neenee, is schon international. Hatte meine These wohl zu früh erstellt. Inzwischen lassen die hier Eingeborenen ebenfalls eine geräuschintensive Lebensfreude erkennen.
    Mögen sie langsam ins wohlverdiente Koma sinken.

  13. Frieling 2. Juni 2011 at 22:33 Antworten

    Wodka macht aus grauen Zellen
    Löcherkäs´mit dicken Dellen.
    😉

  14. Frieling 2. Juni 2011 at 22:39 Antworten

    Die Ausnüchterungszelle des Vatertags nennt sich dann „Brückentag“ …

  15. tara91 3. Juni 2011 at 10:22 Antworten

    Aaaaaaaaah, Jelsenkirschen. Die Hochburg der bollerwagigen Vatertagsfreuden…. ( zumindest, wenn man die gstrigen Tweets der GE-Twitter-Fraktion so Glauben schenken darf 😉 )

  16. Spieler7 3. Juni 2011 at 15:12 Antworten

    Ich konnte gestern auch allerhand Frauen beobachten, die sich in dieser Disziplin ausgezeichnet schlugen…

  17. Frieling 3. Juni 2011 at 15:17 Antworten

    Solche Damen kenne ich vom Flughafen Palma de Mallorca. Sie sind kräftig gebaut, in jeder Beziehung durstig und tragen T-Shirts mit Inschriften wie „Merk dir meinen Namen, damit du ihn nachts schreien kannst“ …

  18. Spieler7 3. Juni 2011 at 21:28 Antworten

    Herrlich! Den Mallorquinern hat man schon ein schweres Ränzlein geschnürt…

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