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Unbewachter Augenblick

Januar 15, 2008
by Ruprecht Frieling
jan bouman, Sammlung Frieling
69 Comments

Unbewachter Augenblick

Jan Bouman: Unbewachter Augenblick, 1997
Öl auf Leinwand. 140 x 100 cm
© W. R. Frieling

Jahreswechsel 1997/98. Es ging mir saudreckig! Ich hatte Liebeskummer und badete im Selbstmitleid (den Namen der Schönen habe ich inzwischen längst vergessen). Verzweifelt hockte ich bei meinem Freund Jan Bouman auf der Couch, ließ mich trösten, schlürfte Tee und starrte missmutig die Wand an. Ich starrte die Wand an und blickte auf eine dralle Blondine. In einem orangefarbenen Etuikleid saß sie auf einem Tisch, hatte die Arme auf ihrem Rücken verschränkt und streckte ihren Kopf in die Wolken.

Drei Tage lang blickte ich auf die herrlich gebaute Dame, und langsam besserte sich meine schlechte Laune. Ich hatte mich in das Gemälde verliebt! In einem unbewachten Augenblick, so der Titel des Bildes, packte ich zu. Mit dem Künstler wurde ich schnell handelseinig. Ich verschleppte das Bildnis ohne viel Federlesen in meinen Palast, und meine wunde Seele erholte sich geschwind. Es ging mir wieder prächtig!

Seitdem hängt »Unbewachter Augenblick« an einem Ehrenplatz meiner Sammlung und erinnert mich an die Flüchtigkeit, mit der die Liebe den Menschen bisweilen berührt aber auch wieder verlässt.

Für mein Buch »Angriff der Killerkekse« habe ich das Bouman-Bild als Titelillustration gewählt.

 

 

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Über den Verfasser
Ruprecht Frieling aka Prinz Rupi schreibt seit einem halben Jahrhundert Bücher und schwimmt dabei vergnügt gegen den Strom.
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69 Comments
  1. Anonym 15. Januar 2008 at 19:58 Antworten

    Immer wieder erlebe ich das Verschmelzen mit der Kunst. Ein berauschendes Erlebnis. ich kann nicht ohne Kunst leben…

    Die dasistwohlLebensKunst Besucherin

  2. Frieling 15. Januar 2008 at 20:02 Antworten

    Genau so geht es mir, ich mag vor allem den persönlichen Bezug zu den einzelnen Künstlern und ihrem Werk. Anonym kaufe ich nur selten.

    Der ichbadeständiginKunstPrinz

  3. Spieler7 15. Januar 2008 at 20:11 Antworten

    Bei dem letzten Eulenbild warst du doch auch gerade verliebt? Anscheinend bist du dann besonders empfänglich für Kunst…

  4. Frieling 15. Januar 2008 at 20:21 Antworten

    Ey, in diesem Fall war ich traurig! Kunst erreicht mich eben in emotional bewegten Momenten, und in ein Bild kann man sich doch mal verlieben …

  5. Brunopolik 15. Januar 2008 at 20:23 Antworten

    Ein wunderschön gemaltes Bild. Handwerklich perfekt. Ich kann die Emotionen nachempfinden, die es bei Dir – zumal in der erwähnten Situation – auslöste. Ein Bild voller Rätsel und Harmonie.

  6. greatmum 15. Januar 2008 at 20:26 Antworten

    Vor allem verlässt einen diese Liebe nicht plötzlich 😉

  7. greatmum 15. Januar 2008 at 20:28 Antworten

    Das Bild gefällt mir auch gut!

  8. deleted user 15. Januar 2008 at 20:36 Antworten

    Ein Mann kann viele Schmerzen ertragen meist liebt und lebt er seinen Schmerz.
    Und doch kann ich in 34 Lebensjahren mit dem Schmerz des Liebeskummers nicht mithalten, bzw besser aushalten.
    Er blakt und ist für viele Menschen die, die Liebe nicht kennen lernen durften ziemlich Schmerzfrei.
    Ich gehe lieber zum Zahnarzt und lasse mich da behandeln als nochmals im Sumpf des Liebeskummers zu landen.
    Große Worte und sehr wahrscheinlich oder besser noch ich habe gelogen.
    Man kann sich ihm nicht entziehen …

    Lieben Gruß

    Kai

  9. Spieler7 15. Januar 2008 at 20:36 Antworten

    Ja, das meinte ich, in diesen Zeiten ist man dann besonders sensibel für Bilder, Musik etc…

  10. Frieling 15. Januar 2008 at 20:51 Antworten

    Bouman ist in handwerklicher Hinsicht Perfektionist. Entsprechend lange arbeitet er an seinen Bildern. Das ist das krasse Gegenteil zu jungen »Wilden«, die sich volldröhnen und in einer Nacht drei Bilder zusammen klatschen.

    Ein Widerspruch im Kunstbetrieb ist nur, dass diejenigen, die auf Effekt machen, gefüllte Konten haben und hoch gehandelt werden.

  11. Frieling 15. Januar 2008 at 20:52 Antworten

    Bilder sind treu. Die verlierst Du nur durch Zerstörung oder Raub …

  12. olafneumann 15. Januar 2008 at 20:57 Antworten

    Ich bin immer wieder überrascht, welche Schätze ich bei Dir entdecke. Das Bild war sicher ein guter Kauf. Schön, dass Du uns an Deinen Schätzen teilhaben lässt.
    Grüsse aus dem sonnigen Ibiza
    Olaf

  13. Frieling 15. Januar 2008 at 21:00 Antworten

    Wäre ich nur halb so fleißig wie Du, würde ich jeden Tag ein Bild oder eine Plastik posten. Hier steht und hängt jedenfalls noch Material für Jahre, wenn ich in meinem langsamen Tempo weiter mache …

  14. olafneumann 15. Januar 2008 at 21:08 Antworten

    Naja, so fleissig bin ich nun auch wieder nicht, sonst würde ich ja länger als 111 Minuten zeichnen 😉 Ein altes ibizenkisches Sprichwort sagt: Man kann nur von den Faulen lernen…
    Grüsse von der gemütlichen Insel
    Olaf

  15. deleted user 15. Januar 2008 at 21:23 Antworten

    Das Bild erinnert mich in der Art und Weise wie es gemalt wird an Dali. Die Farben, der Minimalismus, das Licht, die einzelnen Gegenstände. Er hätte vermutlich mehr vom Gesicht der Frau gezeigt.
    Sag mal verliebter Prinz, was bedeutet das stehende Ei links hinten. Das wirst doch nicht du sein, der auf seine Schöne wartet. Setz dich doch zu ihr.

    (Was mich noch interessiert: Wenn du ein Bild im Original erwirbst, hast du damit alle Rechte? Der Abdruck am Buchtitel, muss man dafür eine eigene Erlaubnis einholen, oder ist das mit dem Kauf gar nicht mehr notwendig? War das jetzt eine dumme Frage – ich überlege gerade. Auch egal!)

  16. MisterPocket 15. Januar 2008 at 21:27 Antworten

    Ein sehr schönes Bild, und die Geschichte dazu macht es natürlich unbezahlbar. Ja, Liebe kommt, Liebe geht. Vielleicht sieht die Blonde Dame ja auf der anderen Seite etwas, das uns hier verborgen bleibt: Die verloren gegangenen Emotionen.

  17. Rolline 15. Januar 2008 at 21:28 Antworten

    Sag bescheid, wenn du wieder Liebeskummer hast, ich schicke dir dann vielleicht auch ein Bild.
    Bilder können ja zum Glück nicht so böse und gemein sein.;)

    Gefällt mir irgendwie das Bild…

  18. Frieling 15. Januar 2008 at 21:38 Antworten

    Die Assoziation ist gar nicht so schlecht. Mir fallen spontan noch Max Ernst, de Chirico und Max Beckmann ein.

    Tja, was bedeutet das Ei? Vielleicht wird dort ein gemeinsamer kleiner Drache ausgebrütet? Wer schaut schon in das Hirn eines Malers! Wieso ist der Kopf als Schatten vollständig vorhanden, wo doch die Hirnschale im Himmel steckt? Was sagt der komische Stuhl, der Tisch, die Tischdecke … So viele Fragen, liebe Lilly. Ich werde mich wohl gleich noch einmal vor den Schinken setzen und meditieren.

    Wer ein Unikat erwirbt, verfügt damit auch über die Verwertungsrechte, wenn nichts anderes verabredet ist. Ein Museum oder der jeweilige Sammler entscheidet darüber, wie und ob er diese Rechte nutzt und überträgt. Das bedeutet, dass auch die Abbildung eines Kunstwerks (in diesem Fall also die obige Reproduktion) gesetzlich geschützt ist und nicht von jedem kopiert und verbreitet werden darf.

    Wesentlich vereinfacht wird das Procedere der Rechtevergabe durch die Verwertungsgesellschaft BILD-KUNST (www.bildkunst.de), die das für ihre Mitglieder vornimmt. Es läuft übrigens ähnlich wie mit der VG Wort.

  19. Frieling 15. Januar 2008 at 21:39 Antworten

    Was sie hinter den Wolken sieht, bleibt uns leider verborgen …

  20. Frieling 15. Januar 2008 at 21:41 Antworten

    Das ist total lieb von Dir, Rollinchen.

    Seit zehn jahren bin ich zu meinem Glück »liebeskummerfrei« und hoffe, das bleibt auch so.

  21. Frieling 15. Januar 2008 at 21:42 Antworten

    Liebeskummer kann wohl auf viele Weisen getröstet werden: der eine knallt sich die Birne voll, ein anderer setzt seinen Blog unter Tränen, ein dritter springt von der höchsten Brücke, und und und

    Gute Freunde, offene Worte und Aufgeschlossenheit für alles Schöne helfen aus meiner Sicht vielleicht doch besser und bringen einen weiter.

  22. Rolline 15. Januar 2008 at 21:47 Antworten

    Das will ich aber auch hoffen, die reale Liebe hat doch auch viel mehr zu bieten.

  23. deleted user 15. Januar 2008 at 21:54 Antworten

    Ja, aber warum hast du denn nicht das alles gefragt? Damals wusstest du nicht, dass dir eine neugierige Bloggerin über den Weg läuft und dir gerade ein Loch im Bauch fragt.

    (Max Beckmann passt nicht so, find ich, aber Chirico perfekt. Danke für die ausführliche Antwort.)

  24. deleted user 15. Januar 2008 at 21:56 Antworten

    Interessant, denn harmonisch finde ich es nicht so wirklich. Erstens sieht sie wohin und sucht irgendetwas. Und warum hält sie die Hände verschrenkt im Rücken?
    Rätselhaft ja! 🙂

  25. Frieling 15. Januar 2008 at 22:30 Antworten

    Es gibt Maler, die wehren sich dagegen, ihre Bilder selbst zu deuten oder zu erklären. Bei denen gibt es auf konkrete Fragen nur die Gegenfrage »Was siehst DU denn?«, und das, was der einzelne Betrachter sieht, assoziiert und erkennt, das ist dann jeweils okay.

    Ich kann andererseits Leute anschleppen, die sagen »So wie die Frau auf dem Bild kann frau doch gar nicht sitzen!« oder »Solch einen glatten Schnitt machen Wolken nicht …« etc. Bitte sehr, aber was willst Du mit solchen Leuten diskutieren? Da fehlt ja elementares Verständnis für die Möglichkeiten der künstlerischen Überzeichnung.

  26. Anonym 15. Januar 2008 at 22:56 Antworten

    Lieber Rupi,
    das Bild ist faszinierend.

    Über den Künstler Jan Bouman würde ich gerne mehr erfahren.
    Auf einer Galeristenseite in Holland sind einige Werke von ihm abgebildet.
    Mir fällt auf, dass die Köpfe der Figuren immer
    verhältnismäßig klein oder abgedreht sind.

  27. Frieling 15. Januar 2008 at 23:04 Antworten

    Die Verdrehungen, Verzerrungen und Übertreibungen sind für seine derzeitige Phase typisch. Ich werde noch Bilder aus anderen Schaffensperioden vorstellen.

    Weitere Abbildungen finden sich auf meiner Homepage sowie auf der Seite seiner Galerie in Utrecht.

  28. greatmum 15. Januar 2008 at 23:04 Antworten

    Hat Jan Bouman gesagt, dass die Dame auf dem Bild hinter die Wolken schaut, oder ist das deine Interpetation der Bildes?

  29. greatmum 15. Januar 2008 at 23:04 Antworten

    +r

  30. Frieling 15. Januar 2008 at 23:11 Antworten

    Bouman hüllt sich in Wolken … er lässt seinen Betrachtern den Freiraum, eigene Gedanken zu entfalten. Die abgebildete Dame jedenfalls hat den Kopf in den Wolken, das lässt doch schon rein sprachlich einiges offen. Ich kann nur versichern, dass sie auf der Rückseite des Bildes nicht wieder rausschaut …
    😉

  31. Anonym 15. Januar 2008 at 23:13 Antworten

    Genau diese Galerie in Utrecht habe ich schon entdeckt .

    „Hemellichaam
    Jan Bouman (1945)120 x 180 cm schilderij olieverf op doek „
    würde ich mir sofort kaufen, wenn ich genügend Kohle hätte.
    Weiß ja nicht welche Preise für einen Bouman bezahlt werden.

  32. greatmum 15. Januar 2008 at 23:15 Antworten

    Sorry, manchmal bin ich etwas schnell mit dem fertig klicken. Wollte doch selbst zu dem Bild etwas sagen:

    Für mich schaut sie nicht hinter die Wolken. Für mich ist sie die Neugier in Person, wie es (in meinen Augen) der Titel schon sagt. Sie schaut eher in die Abgründe

    … anderer Menschen

    … was widerum der Schatten ihrer selbst aussagen könnte.

    … die Hände auf ihrem Rücken könnte bedeuten, dass sie hofft, nicht gesehen/nicht erwischt zu werden.

    Das Bild könnte dich sooo dermaßen angesprochen haben, weil sie erstens eine gut gebaute, geheimnissvolle Dame ist, aber auch die Neugierde/die Frage, was deine Freundin wohl gerade macht. Die Mischung aus Kunst und deine Gefühle haben sich vermischt und du hast dich in das Bild verliebt.

    Naja, das aber ist lediglich meine Interpretation des Bildes

  33. greatmum 15. Januar 2008 at 23:17 Antworten

    Oh, als du dieses eben schriebst, schrieb ich selbst meine Interpretation des Bildes. Daher sehe ich deinen Kommentar erst jetzt. Ich bin übrigens begeisterter Dali-Fan

  34. Frieling 15. Januar 2008 at 23:18 Antworten

    Es besteht zur Zeit eine längere Warteliste für Bouman-Bilder. Aktuell ist kein einziges Bild zu haben.

    Die nächste Ausstellung findet in der Utrechter Galerie am 29. Juni statt. Drei der Bilder, die dort gezeigt werden (und noch nicht einmal gemalt wurden) sind bereits fest verkauft.

  35. Frieling 15. Januar 2008 at 23:21 Antworten

    Gefällt mir aber gut, diese Interpretation. Das ist doch das Schöne an Bildern: sie lassen so viele Möglichkeiten offen, jeder kann sich seinen eigenen Reim machen. Was ich hier im Kunstblog schreibe, ist nur meine persönliche Meinung und mein persönlicher Bezug zu den Arbeiten. Ich bin nicht der Sprecher eines bestimmten Künstlers, einer Stilrichtung oder einer Malschule.

  36. Frieling 15. Januar 2008 at 23:22 Antworten

    Dali hat wunderbare Arbeiten geschaffen. Ich bewundere ihn seit frühester Jugend.

  37. Anonym 16. Januar 2008 at 06:49 Antworten

    Da muss das Künstlerherz doch jubeln, wenn man
    schom im Voraus verkauft hat oder ist das eher Stress ?

  38. Frieling 16. Januar 2008 at 08:37 Antworten

    Das ist eine tolle Anerkennung, wenn sich plötzlich alle um dich reißen, zumal wenn es jahrzehntelang anders war. Der entstehende Stress ist positiv, denn eine solche Situation spornt an und beflügelt.

  39. deleted user 16. Januar 2008 at 08:50 Antworten

    Wenn ein Maler gar nichts sagen will, zum Beispiel, was das Ei da hinten ist, dann ärgert mich das. Wenn er sich allerdings nicht dazu äußern will, warum der Himmel ein Fenster hat und die Frau da rausblickt, dann verstehe ich es. Hier kann mit seiner Fantasie ansetzen.
    Aber das Ei … ich hab keine Idee, ob das die unscheinbare Form eines Mannes ist, oder die Geburt einer neuen Frau darstellen soll.

  40. Frieling 16. Januar 2008 at 08:58 Antworten

    Liebe Lilly,

    bevor Du schäumst, werde ich den Meister befragen. Einverstanden???

    P.S. Vielleicht ist es auch nur ein optisches Element, das als Gegengewicht eingesetzt wird, um das Bild auszubalancieren …

  41. deleted user 16. Januar 2008 at 09:54 Antworten

    Also ich schäume deswegen nicht, denn wenn ich das Bild im Museum sehe, weiß ich ja auch nicht, was das Ei da soll. Daher finde ich es so toll, den Künstler befragen zu können. Nicht missverstehen Rupi!

    Als Gegengewicht?
    Meinst du, sonst kippt das Bild und die Frau rutscht vom Tisch? Das kann natürlich leicht möglich sein. :>>

  42. Frieling 16. Januar 2008 at 10:19 Antworten

    Das wäre ja furrrrchtbar, wenn sie vom Tisch rutscht und mir in die Hände fällt!

  43. wildwuchs 16. Januar 2008 at 10:41 Antworten

    sie starrt auf ihr hirnei, das ihr wohl in einem unbewachten augenblick unbedacht entschlüpft ist. tragisch nur, dass sie noch nicht einmal mit ihrem schatten an das von ihr in die welt gesetzte ei heranreicht. verkrümmt und mit auf dem rücken gegengewicht schaffenden händen versagung übend, hin- und hergerissen zwischen selbstquälerei und selbstverliebtheit, verharrt sie, gebannt von den geistern, die sie selbst rief.

    würde sie ihren blick, ihre auf dem rücken liegenden hände, damit ihre position und sich damit von dem bann lösen, der angst und erstaunen beinhaltet,würde sie sich wahrscheinlich zuerst mit den händen an ihren kopf greifen, ihn schliessen und damit sozusagen zurechtrücken, sich dann entweder umdrehen oder abwenden, sich jedenfalls für eine richtung entscheiden….

  44. Frieling 16. Januar 2008 at 10:47 Antworten

    Whow!

  45. greatmum 16. Januar 2008 at 12:13 Antworten

    Ja, die Interpretation gefällt mir auch 🙂

  46. deleted user 16. Januar 2008 at 12:20 Antworten

    Was fällt dir in die Hände? Rupi, nicht dass dir jetzt die Fantasie durchgaloppiert. :))

  47. Frieling 16. Januar 2008 at 12:23 Antworten

    Irgend wo muss die Gute doch aufgefangen werden, wenn sie denn rutscht …
    ich denke nur praktisch und zähle zu denen, die jeden Tag eine gute Tat vollbringen wollen!
    😉

  48. xrotbartx 16. Januar 2008 at 15:18 Antworten

    Das Keks-Titelbild hat mir damals schon gefallen und der Künstler wird mir mit jedem Bild, das du hier vorstellst, sympathischer.

    Eigentlich hatte ich aber gedacht, dass du inzwischen zu alt bist für solche Sachen. Man sagt doch, dass ältere Männer nur noch auf Schokolade so abfahren. 😉
    Trotzdem, eine schöne Geschichte zu dem Bild.

  49. Frieling 16. Januar 2008 at 15:39 Antworten

    Vati, die Geschichte ist doch schon zeeeeeeeeeeehhhhhn Jahre her …

  50. deleted user 16. Januar 2008 at 16:17 Antworten

    Stell dir vor, du fängst sie nicht auf und sie hat dann einen Deppscher in einem wohlgeformten Kotflügel.

  51. Brunopolik 16. Januar 2008 at 16:56 Antworten

    M.E. ist der Kunstbetrieb, den vorwiegend der Markt, d.h. das Geld, steuert kein ernstzunehmendes Kriterium für die Qualität von Kunst. Gerade die Impressionisten, die zu ihrer Zeit nie einen Markt hatten, sind ein Beweis dafür. Aber noch viele, viele andere Künstler.

  52. Brunopolik 16. Januar 2008 at 16:57 Antworten

    Du hast Recht, liebe Lilly, was das Bild erzählen will, ist überhaupt nicht harmonisch – im Gegenteil. Ich meinte aber die Formen, die Farben – also die Ästhetik des Bildes.

  53. xrotbartx 16. Januar 2008 at 16:58 Antworten

    Wart man, bis Mutti nach Hause kommt. Sie wird dir die Hosen stramm ziehen. Egal, wie alt du bist. :>>

  54. Frieling 16. Januar 2008 at 18:08 Antworten

    Stimmt, kräftig gebaut ist sie wohl …

  55. gummibaer007 16. Januar 2008 at 20:39 Antworten

    da wird das buch doch glatt auf meine wunschliste gesetzt………
    🙂

  56. Frieling 16. Januar 2008 at 20:46 Antworten

    Da steht schon so einiges drauf, wie ich Dich einschätze …

  57. gummibaer007 16. Januar 2008 at 21:13 Antworten

    oooh jaaa….vielleicht erfüllt sich davon ja einiges , wenn ich im juli mal wieder „nulle“…..
    🙂

  58. Anonym 17. Januar 2008 at 08:01 Antworten

    Man darf auf die neuen Werke gespannt sein.

  59. inlimbo 21. Januar 2008 at 00:08 Antworten

    sie will das ei um jeden preis becircen ( es ist ja schliesslich frühstückszeit), um sich dann löffelschwingend auf jenes zu stürzen. in einem unbeobachten augenblick.

    doch faszinierend ist schon ihre federnde wippende leichtigkeit, hätte man ihr garnicht zugetraut.

    das bild hat viel von der landschaftlichen atmosphäre dalischer surreal-areale (vorsicht zungenbrecher!)
    das ei nehm ich auch ab und an gern als motiv, verkörpert es doch auch, symbolisch, das leben.

    so,nun geh ich ins bett, punkt.

  60. Frieling 21. Januar 2008 at 00:20 Antworten

    Das wird aber auch langsam Zeit! 😉

  61. inlimbo 21. Januar 2008 at 12:12 Antworten

    ..hoppla, herr kronprinz: „immer zweimal mehr wie du“ 00.20 Uhr!!! dabei ist doch mein nachname könig 🙁 😉

    zur strafe habe ich euro gnaden kunstblog mal in meine bloglisten gepfercht.

    …. einen wiederum kreativen tag wünsch ich erst einmal.

  62. Frieling 21. Januar 2008 at 12:31 Antworten

    Jetzt schlägt´s aber dreizehn! Du spielst wohl mit mir »pimp my technorati«?

  63. inlimbo 21. Januar 2008 at 12:37 Antworten

    hoppsala! um ehrlich zu sein, in meiner, der berlinischen angegliederten zeitzone schlägts sogar 13:36 😉 und zu deisem gesellschaftsspiel müsste ich direkt mal google bemühen ….

    aha, alles klar! , passiert das melden bei technorati auch mit meinen einträgen? oh weh, und sorry, herr schäuble, so du mich hörst/siehst 😉 ich werde mich bessern!

    *demütiges abtraben*

  64. www.titushelmke.de 15. Mai 2008 at 14:12 Antworten

    hallo prinz rupi,
    das bouman-bild finde ich gut, ein ausschnitt wäre vielleicht noch eleganter gewesen. die typografie und das layout hätten auf jeden fall noch etwas spannender sein können.
    herzliche grüße
    http://www.titushelmke.de

  65. Marcy 28. Mai 2008 at 18:51 Antworten

    …auch die jungen Wilden sagen ohne viel verbalen SchnickSchnack: „Durchaus heiß….“

  66. Merzmensch 20. Juni 2008 at 15:18 Antworten

    Das Bild ist einzigartig. Es ist surrealistisch, wie von Dalí, doch mit der Philosophie von Magritte. Charisma pur.

  67. Frieling 20. Juni 2008 at 15:31 Antworten

    Diese Ahnherren würde Bouman auf jeden Fall akzeptieren.

  68. BlackLily 9. September 2008 at 07:40 Antworten

    das ist wirklich schön. an Dalí musste ich auch sofort denken, aber es ist irgendwie erzählerischer.

    interessant, wie man seine gedanken schweifen lassen kann, hier sind ja schon viele schöne geschichten um das bild entstanden.
    und im betrachter so etwas auszulösen ist wirklich wahre kunst!

  69. Frieling 9. September 2008 at 07:46 Antworten

    Freut mich sehr, dass es Dir gefällt! (Hatte ich nach unserem Gespräch aber schon ein klein wenig vermutet …) 😉

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Sämtliche Texte und Abbildungen sind urheberrechtlich geschützt. Missbrauch wird anwaltlich verfolgt. © Ruprecht Frieling aka Prinz Rupi, Berlin
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