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Hélène Grimaud: Blind Date mit Mozart?

September 29, 2011
by Ruprecht Frieling
Interview, klassische Musik, Klavier, Künstlergespräche, mozart
0 Comment
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Hélène Grimaud ist eine der faszinierendsten Pianistinnen unserer Zeit. Die am 7. November 1969 geborene Künstlerin aus Aix-en-Provence zählt zur Weltspitze und schlägt von Berlin über New York bis Tokio Zuhörer in Bann. Grimaud legte neben vielen anderen Arbeiten eine kongeniale Interpretation von Bach-Werken vor, die sie auf dem Flügel einspielte. Prinz Rupi sprach mit der begnadeten Künstlerin über ihr musikalisches Schaffen sowie über ihren Umgang mit dem Internet.

Prinz Rupi: Hélène, bei unserer letzten Begegnung sprachen wir über Johann Sebastian Bach. Nun präsentierst Du Wolfgang Amadeus Mozart. Warum hast Du Dich für Mozart entschieden?

Hélène Grimaud: Man kann sich wohl kaum Musiker nennen, wenn man nicht auch Mozart spielt. Mozart ist für mich eine spezielle Angelegenheit, schon als Kind und später als Teenager spielte ich viel von ihm. Vom intuitiven, fast instinktiven Spiel wechselte ich mit dem Älterwerden in einen intellektuelleren Umgang mit seinem Werk, und das ist das eigentlich Schwierige an Mozart: Wieder zurück zu finden zur Einfachheit seiner Kompositionen – das bedeutet übrigens sehr viel Arbeit.

Prinz Rupi: Bachs Musik ist recht schwer. Seine Stücke sind voller Tiefgang und Strenge. Mozart erscheint mir dagegen wie ein Fliegengewicht.

Hélène Grimaud: Die Leichtigkeit und Anmut macht Mozarts Musik so einzigartig und unverwechselbar. Seine Musik ist aber auch voller Tiefe: Sie umspannt einen weiten Bogen menschlicher Gefühle ohne Pathos und Sentimentalitäten. Genau darin liegt die Schwierigkeit.

Prinz Rupi: In Deutschland ist Mozart äusserst populär. Seine „Zauberflöte“ ist die meist gespielte Oper an allen Musiktheatern, gefolgt von „Hochzeit des Figaro“ und „Don Giovanni“. Wie würdest Du den „wahren“ Mozart beschreiben?

Hélène Grimaud: Für mich persönlich ist das „Requiem“ in „Don Giovanni“ der wahre Mozart. Er hat natürlich sehr viel mehr Facetten, sehr viel mehr Gesichter. Schon als Kind spürte ich, dass sich hinter den glücklichen und leichten Seiten seines Schaffens sehr viel mehr verbirgt, eine gewisse charakterliche Instabilität ……

Prinz Rupi: … … etwas hinter der vermeintlich glücklichen Maske ……

Hélène Grimaud: … … eine manische Energie, die zu diesen scheinbar glücklichen Momenten führt. Es sind nicht nur Schönheit, Anmut und der Unterhaltungswert seiner Musik. Es sind nicht nur Perlen, die vom Himmel fallen. …

Prinz Rupi: Während er am „Figaro“ arbeitete, schrieb Mozart sein berühmtes Klavierkonzert No. 23 in A-Dur, das Du auf Deiner neuen CD interpretierst. Ohne Pauken und Trompeten ist es reine Kammermusik. Wie kam es zur Zusammenarbeit mit dem Kammerorchester des Symphonieorchesters des Bayerischen Rundfunks?

Hélène Grimaud: Mit dem Orchester des Bayerischen Rundfunks habe ich unter verschiedenen Dirigenten mehrere Programme eingespielt. Dann hörte ich von dem Kammerorchester, mit dem ich ein Programm „Best of Bach“ plante. Die Zusammenarbeit war wundervoll, wir entschieden uns für weitere gemeinsame Konzerte. Da wir alle sehr stark eingebunden sind, gab es nur wenige Termine für ein Mozart-Programm, das ich mit höchsten Erwartungen verknüpfte. Die Konzerte gelangen dann so einzigartig, dass die Idee der Live-Aufzeichnung entstand und das neue Album geboren wurde.

Prinz Rupi: Den zweiten Satz des A-Dur-Klavierkonzerts hast Du mal als „das erhabenste Orchesterstück bezeichnet, das Mozart je schrieb“.

Hélène Grimaud: Das ist nur meine persönliche Ansicht. Für mich ist dieser Satz absolut erhaben, einer dieser Augenblicke in der Musik, wo es nichts anderes braucht. Es stammt fast aus einer anderen Welt und ist gleichzeitig verankert in diesseitigen Erfahrungen. Es versöhnt das Diesseits und Jenseits, und die Wirkung des Satzes ist beeindruckend – das spüre ich nicht nur selbst sondern erlebe es auch bei Zuhörern. Deshalb wurde es für die Aufnahme gewählt.

Prinz Rupi: Dieses Adagio aus No. 23 beginnt mit zwölf Solotakten und Mozart schrieb ein spezielles Siciliano-Thema für das dem Klavier folgende Orchester: süß und schmerzlich … Ist das Musik, die Dein Herz berührt?

Hélène Grimaud: Auf jeden Fall. Das ist auch der Grund, warum die Musik heute noch lebt. Sie berührt uns, sonst würden wir sie nicht brauchen. Das macht klassische Musik auch so wertvoll: Sie hat die Fähigkeit, Menschen zu bewegen und Gefühle zu verändern. Sie berührt die Seele, das macht sie einzigartig.

Prinz Rupi: Glaubst Du, Mozart erzählt eine Geschichte mit diesem 23. Klavierkonzert?

Hélène Grimaud: Ich bin nicht so stark in Musikgeschichten. Natürlich ist es gut zu wissen, welche Ideen und Visionen ein Komponist hatte, und ich würde gern erfahren, was Mozart bewogen hat, dieses Stück zu schreiben. Am Ende jedoch ist die Musik immer sehr viel größer als alle Geschichten, die vielleicht am Anfang standen. Für meinen Geschmack reduzieren Geschichten die Musik auch ein wenig, darum bin ich kein großer Freund dieses Gedankens. Was meinst Du dazu?

Prinz Rupi: Ich weiß es nicht. Aber es könnte eine traurige Liebesgeschichte dahinter stecken. Ein Geschichte von Liebe, Zärtlichkeit und Hingabe.

Hélène Grimaud: Liebe ist immer ein gutes Thema.

12 Ruprecht Frieling mit Starpianistin Helene Grimaud

Mozart im Ohr: Hélène Grimaud und Prinz Rupi

Prinz Rupi: Wie hörst Du eigentlich Musik? Kaufst Du Wagenladungen Schallplatten und CDs? Oder sitzt Du lieber im Konzert und hörst live?

Hélène Grimaud: Heh, das ist eine Fangfrage! Aber im Ernst: Ich könnte weder ohne das eine noch das andere leben. Wenn ich im Konzertsaal bin und es geschieht etwas Besonders auf der Bühne, dann ist das der beste Platz, den ich mir vorstellen kann. Es gibt nichts, das dieser Magie gleich kommt. Auf der anderen Seite kann ich mir auch nicht vorstellen, ohne einen Ort der Ruhe und Zurückgezogenheit zu sein, an dem ich meine Lieblingsstücke höre.

Prinz Rupi: Mit meiner Frage möchte Dich in die Welt des Internets locken. Hast Du schon mal Musik von iTunes oder einer anderen Plattform gezogen?

Hélène Grimaud: Na klar!

Prinz Rupi: … und hast sie dann auf einem iPod oder iPhone gehört?

Hélène Grimaud: Ja, auf beiden. Ich mag die Bequemlichkeit: Einfach nur schauen, was ich gerade brauche und sofort darüber zu verfügen. Manchmal entdecke ich Stücke oder Interpretationen, von deren purer Existenz ich nicht einmal wußte. ABER: Ich bin jemand, der Dinge gern in Händen hält und in den Booklets liest. Ich nehme auch gern CDs aus dem Regal und stelle sie später wieder zurück. Ich möchte nicht ausschließlich mit meinem iPod hören, dabei habe ich exzellente Kopfhörer und versuche, das Beste herauszuholen. Natürlich ist es toll, eine riesige Discothek zur Verfügung zu haben, wenn ich unterwegs oder auf einem Flug bin.

Prinz Rupi: Findest Du es toll, wie das Internet zur Verbreitung von Musik beiträgt?

Hélène Grimaud: Durchaus. Dass all diese Dinge verfügbar sind, finde ich gut.

Prinz Rupi: Du hast tausende Fans in aller Welt. Wie kommunizierst Du mit ihnen?

Hélène Grimaud: In erster Linie durch meine Musik, hoffe ich. Ich bin kein großer Kommunikator. Das Beste, was Künstler bieten können, ist ihr Werk, ist das, was sie tun. Sie geben alles auf der Bühne oder im Studio vor dem Mikrofon. Ich weiß natürlich, dass Freunde klassischer Musik ein Bedürfnis nach größerer Nähe verspüren. Für mich ist das weniger wichtig. Eine Journalistin fragte mich kürzlich, was ich täte, wenn ich ein Date mit Mozart hätte, und ich hoffe, ich habe sie nicht zu sehr mit meiner Antwort schockiert, aber ich habe kein Interesse an einem Treffen mit Mozart. Ich muss nicht wirklich wissen, was hinter der Kunst steckt. Mich interessiert die Kunst, alles andere ist Nebensache.

Prinz Rupi: Nutzt Du Netzwerke wie Facebook oder Twitter?

Hélène Grimaud: Facebook habe ich eine gewisse Zeit genutzt, aber ich schreibe dort nur unregelmäßig. E-Mails und SMS nutze ich im Geschäftsverkehr und wenn es notwendig ist. Um mit engen Freunden zu sprechen, nehme ich das gute alte Telefon und höre gern ihre Stimmen.

Prinz Rupi: Greifst Du auf langen Flugreisen auch mal zu einem Buch?

Hélène Grimaud: Ich liebe es! Das Flugzeug bietet eine der letzten Möglichkeiten, vollkommen ungestört zu lesen. Man ist für eine Zeitspanne isoliert und kann nicht aus der Lektüre gerissen werden.

Prinz Rupi: Schon mal ein E-Book gelesen?

Hélène Grimaud: Bis jetzt noch nicht. Ich habe einem Freund ein Lesegerät geschenkt, das ist eine große Erfindung.

Prinz Rupi: Du hast natürlich endlos viel von und über Mozart gelesen. Gibt es ein Werk oder eine Biographie, die Du empfehlen kannst?

Hélène Grimaud: Nicht wirklich. Magst Du vielleicht eine Empfehlung abgeben?

Prinz Rupi: Das wage ich hier nicht. Aber ich würde Mozart gern einmal treffen und ein wenig ausfragen. So wie Dich …

Hélène Grimaud: Das glaube ich Dir sofort. Toll, unser Gespräch hat Spaß gemacht!

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Über den Verfasser
Ruprecht Frieling aka Prinz Rupi schreibt seit einem halben Jahrhundert Bücher und schwimmt dabei vergnügt gegen den Strom.
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No Comment
  1. Anonym 29. September 2011 at 06:56 Antworten

    Wenn Du so alles treffen kannst!
    Beneidenswert!
    Danke für diesen interessanten Einblick! 😉
    LG
    Nurel

  2. Frieling 29. September 2011 at 07:07 Antworten

    Stimmt! Mit Dir habe ich immerhin die spannendste Fantsy-Autorin von Hohen Neuendorf kennen gelernt …

  3. Anonym 29. September 2011 at 07:09 Antworten

    schon, aber die kennt doch kaum jemand! 😉

  4. kowarsch 29. September 2011 at 08:57 Antworten

    …nicht mehr lange

  5. Frieling 29. September 2011 at 09:00 Antworten

    ???

  6. Frieling 29. September 2011 at 09:00 Antworten

    Das wird sich noch schlagartig ändern!

  7. Anonym 29. September 2011 at 09:04 Antworten

    Klar! 😉

  8. kowarsch 29. September 2011 at 09:30 Antworten

    …, wenn der Prinz dich interviewt!

  9. Frieling 29. September 2011 at 09:31 Antworten

    Vielleicht sollte ich mal einen bekannten Buchhändler interviewen?

  10. kowarsch 29. September 2011 at 14:25 Antworten

    Jeff Bezos?
    http://de.wikipedia.org/wiki/Jeff_Bezos

    er will ja auch in den raum fahren. vielleicht zeigt er dort den kleinen grünen männchen, wie es mit dem kindle geht:
    http://de.wikipedia.org/wiki/Blue_Origin

  11. michaalb 29. September 2011 at 19:24 Antworten

    Biete 10 euphorische Amazon-Rezensionen von Rupi-Werken für ein Date mit Mademoiselle Grimaud. 😉

  12. tara91 29. September 2011 at 19:50 Antworten

    Sehr schön hat die schöne Dame das mit der Schwere der Leichtigkeit erklärt ! Gefällt.

  13. Bogies 29. September 2011 at 20:00 Antworten

    Schöner Beitrag – gefällt mir sehr gut!
    Deine Erklärung, zu Beginn des Filmes, über „das versiebte Interview“, ist doch ein wunderbares Kompliment an Hélène Grimaud…

    Gruß, Jörg

  14. Frieling 30. September 2011 at 08:18 Antworten

    Für die zehn Rezis schicke ich Dir eine Grimaud-CD + Foto, mein Lieber 😉

    PS. Bist Du nicht schon vor geraumer Zeit beim ersten Rezensionsversuch auf dem Amazonas gekentert?

  15. Frieling 30. September 2011 at 08:19 Antworten

    Gefällt auch 😉

  16. Frieling 30. September 2011 at 08:21 Antworten

    Der Beruf führte mich in langen Jahren (leider) nicht immer zu derart faszinierend reinen Menschen …

    Danke für Dein Interesse!

  17. repuhan 30. September 2011 at 11:32 Antworten

    Ein klasse Bericht über eine faszinierende Pianistin.
    Danke

  18. Frieling 30. September 2011 at 11:37 Antworten

    Dankeschön und sonnige Grüße nach Hannover!

  19. Spieler7 30. September 2011 at 15:54 Antworten

    Frauen umschwirrn dich, wie Motten das Licht!

  20. gummibaer007 1. Oktober 2011 at 09:40 Antworten

    Hollaaaa , auf dem Foto passt ihr aber gut zusammen … !!!
    🙂

  21. Frieling 1. Oktober 2011 at 10:38 Antworten

    🙂

  22. stadtpomeranze 1. Oktober 2011 at 15:51 Antworten

    Ein gutes Interview von beiden Seiten, nicht so das übliche Bla bla. Als Nicht-Klassik-Kenner-und-nur-gelegentlich-Hörer macht es Lust auf mehr, besonders das Klavierkonzert 23 und das Requiem von Don Giovanni muss ich bei Gelegenheit anhören. Meinst du, sie ist deiner Frage, ob Mozart mit dem Klavierkonzert eine Geschichte erzählt, mit ihrer Antwort ausgewichen, weil sie ihre Gedanken dazu nicht preisgeben wollte?

  23. Frieling 1. Oktober 2011 at 17:27 Antworten

    Darüber habe ich auch nachgedacht und bin zu einem klaren Nein gekommen.

    Grimaud betrachtet das Kunstwerk als „Botschaft“, die ein Künstler hinterlässt. Für sie ist es marginal interessant, warum, wieso, unter welchen Bedingungen und aus welcher Motivation ein Werk entstanden ist. Denn wie auch immer die Geschichte zum Werk ist, sie verändert das Werk an sich nicht. Insofern kommt sie folgerichtig zu der Auffassung, an einem Date mit Mozart nicht sonderlich interessiert zu sein.

    Ganz anders wäre das sicherlich bei noch lebenden Kunstproduzenten. Denn die Begegnung mit diesen eröffnet die Chance, ein Kunstwerk besser verstehen und es vielleicht sogar durch Gespräch oder eigene Interpretation beeinflussen oder weiterentwickeln zu können.

    Finde ich einen spannenden Ansatz, der viel für sich hat.

  24. Frieling 1. Oktober 2011 at 17:33 Antworten

    Nett gesagt, aber im konkreten Fall bin wohl eher ich die Motte …
    😉

  25. gummibaer007 1. Oktober 2011 at 19:20 Antworten

    Hast du mal „angefragt“…..?
    🙂

  26. stadtpomeranze 1. Oktober 2011 at 19:40 Antworten

    Ja, sehe ich auch so.

  27. michaalb 1. Oktober 2011 at 21:58 Antworten

    Verhandlungsbasis war eigentlich „ein Date“.

    Und ja, ich bin seinerzeit bei Amazon ausgefiltert worden.

  28. Frieling 2. Oktober 2011 at 06:00 Antworten

    You can‘ t always get what You want, Sir 😉

  29. Frieling 2. Oktober 2011 at 07:04 Antworten

  30. gummibaer007 2. Oktober 2011 at 09:44 Antworten

    Ein Engelchen mit dem „B“ davor … ?
    🙂

  31. michaalb 4. Oktober 2011 at 18:51 Antworten

    Das ist wohl das Motto meines Lebens.

  32. Frieling 4. Oktober 2011 at 19:17 Antworten

    Fällt es herab wie Schnee, weißt Du: Du bist nicht mehr allein …

  33. michaalb 4. Oktober 2011 at 20:06 Antworten

    Öh, was meinst Du jetzt? Schuppen? Von denen bin ich glücklicherweise weitestgehend verschont.

    Nein, jetzt weiß ich’s: ein Zitat für Eingeweihte im „Club der toten Bohemiens“.

    Solch einen „Schicksalsschlag“ könnte ich aktuell gut gebrauchen, da mein Anteil an den anstehenden Kosten einer Dach- und Fassadensanierung höher ist, als das, was ich normalerweile bereit bin, jährlich zu verdienen.

  34. Frieling 4. Oktober 2011 at 20:11 Antworten

    Ein philosophisches Zitat, das einem Buch des damals schlohweißen Lyrikers Erich Kayser, das ich vor langen Jahren verlegt habe, vorangestellt war und für mich viel Wahrheit birgt.

  35. michaalb 4. Oktober 2011 at 20:34 Antworten

    Ja, ich weiß natürlich, wo das Zitat einzuordnen ist (bzw. habe als Gedächtnisstütze noch mal gegoogelt).

    Aber momentan mangelt es mir weniger an Wahrheit als an Mammon.

    So kann ich auch nur darauf hoffen, dass demnächst ein Herr Kayser bei mir um die Ecke biegt.

  36. Frieling 4. Oktober 2011 at 20:38 Antworten

    Hoffentlich reicht es wenigstens noch für eine Tasse Tee, wenn Du Mme Grimaud einladen willst …

  37. michaalb 4. Oktober 2011 at 20:43 Antworten

    Ein unbenutzter Teebeutel findet sich eigentlich immer in meinem prekariaten Haushalt.

  38. Frieling 4. Oktober 2011 at 20:46 Antworten

    Das erhöht Deine Chancen um glatte 100 Prozent!

  39. michaalb 4. Oktober 2011 at 20:58 Antworten

    Ich habe mir inzwischen auch einiges an Tee-Wissen angelesen und könnte bestimmt ca. 10 Minuten lang über die unterschiedliche Ziehdauer der Teesorten und über Kinderarbeit in Sri Lanka referieren.

  40. Frieling 4. Oktober 2011 at 21:35 Antworten

    Wer, bitteschön, trinkt denn heute noch Ceylon-Tee?

  41. donaufisch 4. Oktober 2011 at 22:18 Antworten

    Glückwunsch. Ein interessantes Interview. Eine tolle Musikerin. Eine schöne Frau.

    „Das ist auch der Grund, warum die Musik heute noch lebt. Sie berührt uns…Sie hat die Fähigkeit, Menschen zu bewegen und Gefühle zu verändern. Sie berührt die Seele…“

    Diese Frau ist klug. Ich bin beeindruckt.

  42. michaalb 4. Oktober 2011 at 22:20 Antworten

    Ich? Aber ich verfüge selbstverständlich auch über verschiedene Sorten von grünem Tee, Kräutertee, Früchtetee und aromatisiertem Tee – und selbstverständlich auch über Rum, um diesen ausgebrühten Blättersud genießbar zu machen.

  43. Frieling 5. Oktober 2011 at 07:27 Antworten

    Sie ist all das und eine selten angenehme Interviewpartnerin. Du glaubst nicht, was einem im Laufe eines langen Journalistenlebens so alles vor die Flinte kommt (und ich meine nicht nur diese Politclowns) …

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