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Der Große Pinkler (Pablo Neruda)

März 07, 2011
by Ruprecht Frieling
Lesung, Pablo Neruda, Prinz Rupi
0 Comment


Prinz Rupi spricht das Gedicht »Der Große Pinkler« („El Gran Orinador“) aus dem Spätwerk des chilenischen Dichters und Schriftstellers Pablo Neruda (1904-1973)

Jan Bouman

In seinem Gemälde „Traum und Wirklichkeit“ aus dem Jahre 1981 hat der niederländische Künstler Jan Bouman den Großen Pinkler verewigt.
Hier im Detail:

Jan Bouman Detail

Wer Lust auf weitere Lesungen aus dem Prinzenpalast hat, der klickt H I E R

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No Comment
  1. donaufisch 7. März 2011 at 08:50 Antworten

    So leicht kommt uns der Interpret dieses Gedichtes nicht davon. Den Dichter können wir schließlich nicht mehr fragen.

    Wir bestehen darauf zu erfahren,

    1.wer diese große Sauerei anrichtet?
    2.wie lange die Verunreinigung unserer Umwelt noch andauern wird? und schließlich
    3.ob der Deutsche Bundestag oder die Kanzlerin Merkel vielleicht Abhilfe schaffen könnte?

  2. faulit 7. März 2011 at 08:57 Antworten

    Zumindest die letzte Frage kann ich eindeutig schonmal beantworten: Nein. 😉

  3. Frieling 7. März 2011 at 10:26 Antworten

    Den starken Harndrang in seinem Lauf
    hält weder Fisch noch Faulit auf!

  4. donaufisch 7. März 2011 at 12:17 Antworten

    Ist die Pro Sta Ta so groß wie ein Ball
    Verhindert das des Harns freien Fall

  5. Frieling 7. März 2011 at 12:22 Antworten

    Pri – Pra- Prostata
    Alle Vögel sind schon da
    Hallelujah, sie ist da
    Dicke, fette Prostata

  6. donaufisch 7. März 2011 at 12:26 Antworten

    Ist die Pro Sta Ta verstopft
    Siehst Du wie der Hahn nur tropft

  7. Frieling 7. März 2011 at 12:31 Antworten

    Ist der Hahn zu stark geschwollen
    hilft auch kein so starkes Wollen.

  8. stadtpomeranze 7. März 2011 at 12:34 Antworten

    …vom Großen Rezitator in Bild, Ton und Sprache. Reife Leistung, finde ich.

  9. donaufisch 7. März 2011 at 12:35 Antworten

    Schrumpelt der Specht und wird klein
    Läufts Geschäftlein richtig fein

  10. Pitti-Platsch 7. März 2011 at 12:40 Antworten

    Stripp, strapp und strull
    der Topf ist full,
    der Bauch ist leer,
    ich kann nicht mehr.

  11. donaufisch 7. März 2011 at 12:46 Antworten

    Gieß rein zwei Liter Weizenbier
    Dann kannst du wieder wie ein Tier

  12. Frieling 7. März 2011 at 12:48 Antworten

    Ein Lob aus Pomeranzenmund
    macht selbst den Todkranken gesund!

  13. AnneKremer 7. März 2011 at 13:26 Antworten

    In Belgien wird Der große Pinkler ja heute noch als Männeken Piss vererehrt. 😉
    http://de.wikipedia.org/wiki/Manneken_Pis

  14. Hoettges 7. März 2011 at 13:30 Antworten

    Kommst auf dem Rosenmontag ziemlich blau daher, Rupi!!!

    Mal gut, dass ich nicht der große Pinkler bin, denn wäre ich es, würde ich es nicht nur beim Pinkeln belassen!
    Zumindest drückt der Pinkler seine Meinung über die Welt aus – und wie gesagt: Ich würde es nicht nur beim Pinkeln belassen!!!

    Zumindest hat uns Neruda eine Ausweg offen gehalten:
    Das Land, wo man ihm keine Fragen stellt!

    Dieses Land wäre das Paradies!
    Wo liegt es?
    Gibt es da Jobs bzw. Greencards??
    Braucht dieses Land eventuell noch einen Kaiser???

    ICH WILL ES WISSEN!!!!!

    Grüße
    Carsten

  15. Frieling 7. März 2011 at 13:30 Antworten

    Ob Pablo Neruda bei seinem Text an Mannekin Pis gedacht hat?

  16. Frieling 7. März 2011 at 13:34 Antworten

    Verehrter Blauschimmel!

    Darauf gebe ich trotz Rosenmontag eine philosophische Antwort und lasse Wilhelm Liebknecht (Väterchen des später ermordeten Karl) zu Wort kommen. Er schrieb 1892 im Vorwort zur dt. Übersetzung von William Morris Roman „News from Nowhere“:

    Das Einzige, was wir über die Lage von Nirgendwo wissen, ist, dass es nicht da liegt, wo wir sind. Nirgendwo – das ist die Welt der Wünsche, der Träume, der Ideale.

  17. AnneKremer 7. März 2011 at 13:50 Antworten

    Ich glaube, er dachte eher an Petrus bzw. den Auftraggeber von Petrus.

  18. Frieling 7. März 2011 at 13:52 Antworten

    Also ein Gedicht über den Regen?

  19. Hoettges 7. März 2011 at 13:59 Antworten

    Ich habe es gewusst:
    Nix Greifbares!
    Also sollte man diesen blauen Montag nutzen und sich mit Branntweinerzeugnissen wenigstens in eine gewisse Richtung dahin begeben…

  20. Frieling 7. März 2011 at 14:03 Antworten

    Sehr vernünftig – und darauf folgt dann eine entsprechend saftige Entleerung! (Scheiß die Wand an, wie Tante Elfriede neulich nach ihrem elften Kummertröpfchen meinte).

  21. AnneKremer 7. März 2011 at 14:21 Antworten

    Die Frage oder besser gesagt deren Beantwortung und das ganze Gedicht einschließlich der Person des Autors ist zu vielschichtig und komplex als dass ich es heute am Rusemondach noch angemessen beantworten könnte.

  22. Hoettges 7. März 2011 at 14:59 Antworten

    Tante Elfriede spielte anscheinend auch in Nerudas Liga…
    🙂

  23. Ormuz 7. März 2011 at 15:39 Antworten

    das war ja klar, daß nur ein Mann darüber sinnieren kann wohin überall der bronzefarbene (was darauf schließen läßt, daß er eindeutig zu wenig Kummertröpfchen oder andere Flüssigkeiten intus hatte) Regen sich verteilt.
    Was mich allerdings wundert, war er doch verheiratet, mich deucht sogar zwei Mal – also im Grunde genommen hätte er doch sitzend ….. 😉

  24. tara91 7. März 2011 at 15:49 Antworten

    ein flirrend fluoreszierender Vortrag.

  25. Frieling 7. März 2011 at 16:11 Antworten

    Das nennt sich „Wärmebild“ …

  26. Frieling 7. März 2011 at 16:17 Antworten

    😉 😉 😉

  27. Frieling 7. März 2011 at 16:19 Antworten

    Auch im Sitzen soll es durchaus möglich sein, Überschwemmungen auszulösen, Gnädige Frau …

  28. Ormuz 7. März 2011 at 16:27 Antworten

    8| da bin ich aber froh, daß hier nur kleine Pinkler wohnen 😉

  29. tara91 7. März 2011 at 16:35 Antworten

    und verjüngt ungemein ! 😉

  30. Frieling 7. März 2011 at 16:38 Antworten

    Sehr charmant, Frau Commerzienrätin! 😉

  31. Frieling 7. März 2011 at 16:41 Antworten

    Ihr habt schließlich auch die Ilm, die zur Not für Abfluss sorgt!

  32. Ormuz 7. März 2011 at 16:46 Antworten

    Ob man es allerdings noch bis zu den Ufern der Ilm schafft, wenn es schon nötig ist … na ich weiß nicht :))

  33. Frieling 7. März 2011 at 16:51 Antworten

    Das strömt alles schwerkraftmäßig talwärts …

  34. Spieler7 7. März 2011 at 17:41 Antworten

    Respekt, Hochwürden! Wie immer greifst du schonungslos die brisanten Themen an, ohne Rücksicht auf Verluste.

    Ich bin ein feiner Pinkel
    strull‘ nicht in jeden Winkel
    eher egal, ob groß oder klein
    aber ein Abtritt aus Marmor sollt‘ es schon sein!

    Und eine Bewerbung bei der Blue Man Group hast du auch noch abgeliefert. 😉

    P.S.: YouTube-Abo funzt natürlich nicht…

  35. repuhan 7. März 2011 at 18:46 Antworten

    Der Große Pinkler, da hatte ich eigentlich gleich an Ernst August Prinz von Hannover gedacht.

  36. Frieling 7. März 2011 at 18:47 Antworten

    Ein Männlein stand im Regen
    Es wusste nicht, weswegen
    Es wurde pitschenass
    Das fand es ziemlich krass.

  37. Frieling 7. März 2011 at 18:48 Antworten

    Pass nur auf, dass der Dir nicht gleich seinen Regenschirm über den Schädel zieht, Remo!

  38. repuhan 7. März 2011 at 18:50 Antworten

    Da hast Du natürlich Recht !

  39. Frieling 7. März 2011 at 18:54 Antworten

    Ausserdem wohnst Du im unmittelbaren Herrschaftsbereich des großen Pinklers, der lauert Dir dann vielleicht nächtlings auf -;)

  40. Spieler7 7. März 2011 at 18:55 Antworten

    Beim Pfarrer suchte es Segen
    doch erntete nur einen Fluch
    Schuld hatte der strenge Geruch
    nun kennt es den „Sau’ren Regen“…

  41. tara91 7. März 2011 at 19:11 Antworten

    so kennt man mich ;D

  42. Frieling 7. März 2011 at 19:56 Antworten

    Am Valentinstag roch der Hund
    Gar grässlich faulig aus dem Schlund
    Am Rosenmontag aber dann
    kam der Geruch vom Arschloch an!

  43. michaalb 8. März 2011 at 18:42 Antworten

    Würde gerne kommentieren – bin aber leider durch plötzlichen Harndrang nach Genuss des Vortrags verhindert.

  44. Spieler7 8. März 2011 at 20:46 Antworten

    Der Hund ward ganz flott massakriert
    von der, die uns bankrott regiert
    doch was auch FAZ und BLÖD noch schreiben
    die Arschlöcher für immer bleiben.

  45. Ronja777 8. März 2011 at 21:24 Antworten

    Herr Prinz, ich bin empört 😳 – Das klingt nach einer fürchterlich schrecklichen Sauerei!

  46. Frieling 8. März 2011 at 21:42 Antworten

    Vielleicht ist es aber auch eine Mahnung an diejenigen, die ohne Regenschirm auf den Paradestraßen flanieren?

  47. Frieling 8. März 2011 at 21:42 Antworten

    Hast Du denn keine leere Flasche neben Deinem Rechner stehen?

  48. Frieling 8. März 2011 at 21:48 Antworten

    Manchmal wird mir schlecht.
    Doch das geschieht mir recht!

  49. Spieler7 8. März 2011 at 22:03 Antworten

    So ist es Recht!
    (frei nach Bert Brecht)

  50. Frieling 8. März 2011 at 22:09 Antworten

    Entzündet Feuer, lasst Granaten krachen!
    damit es bis nach Augsburg schallt
    Freund Spieler hat bald gut zu lachen,
    wird ein Jahr älter, doch nicht alt!

  51. unnikuttan 9. März 2011 at 11:47 Antworten

    wow ein toller blog

  52. Frieling 9. März 2011 at 12:04 Antworten

    Momentan leicht überschwemmt …

  53. michaalb 9. März 2011 at 18:43 Antworten

    Ich achte streng darauf, dass die Flasche neben meinem Rechner niemals leer ist. Das nennt man Disziplin! 😉

    Zum „Großen Pinkler“: Schöner Text – ausdrucksstark vorgetragen – aber als Single fühle ich mich vom „Großen Masturbator von Salvador Dali noch mehr angesprochen. :))

    http://tinyurl.com/6cwhshs

  54. Frieling 9. März 2011 at 19:08 Antworten

    Ein Bild sagt mehr als tausend Worte … es lässt sich nur so schlecht vorlesen …

  55. michaalb 9. März 2011 at 19:55 Antworten

    Von Dali gibt es auch ein Gedicht zum „Großen Masturbator“ von 1930. Habe gerade lange nach dem Buch, welches es enthält, gesucht und bin fündig geworden (S. Dali – Die Eroberung des Irrationalen).

    Im Internet habe ich den Text leider nicht gefunden – und 12 Seiten abschreiben möchte ich auch nicht unbedingt – zumal es in dem Gedicht schwerpunktmäßig um den Austausch diverser Körperausscheidungen geht, was ganz bestimmt gegen die AGBs von blog.de verstößt. Kleine Anmerkung zum Thema „Jugendschutz im Internet“: Das Buch konnte ich damals mit ca. 15 Jahren problemlos in einem Kaufhaus erwerben.

    Kostprobe:

    Unter dem seltsamen
    lauen Symbol
    zweier großer Wilhelm Tells
    suchten sie die Lust
    indem sie sich gegenseitig
    gleichzeitig
    anpi**ten.
    Der U**n sprudelte
    ihr übers Kinn
    war noch warm
    unter den Achseln
    wurde lau
    wo die F*tz*
    beginnt …

    Hat mich damals schwer beeindruckt. :))

  56. Frieling 9. März 2011 at 20:05 Antworten

    Jetzt wissen wir endlich, wer Dich schon in jungen Jahren versaut hat!

    Zu Dali: Ich wußte bislang nur, dass es sich in Tagebuchaufzeichnungen zum Thema erklärt hat und ein bekennender „großer Masturbator“ war. Ein Gedicht zum Thema war mir bis dato unbekannt. Danke für die Information!!!

  57. Ronja777 9. März 2011 at 20:16 Antworten

    Herrje! Womöglich besitzt der gute Mann eine Regenschirmfabrik. Dann ist die Sache klar.

  58. michaalb 9. März 2011 at 20:30 Antworten

    Ich kann wenigstens, wenn man mich mal stranguliert in einem Kleiderschrank – mit drei von Berlusconi ausgeliehenen minderjährigen Nutten – auffindet, noch röcheln: „Dalihustwarsschuld“ und glücklich dahinscheiden. 🙂

    Ob Dali niemals tiefer in seine Gala eingedrungen ist, kann ich natürlich nicht beurteilen. Aber es würde mich nicht verwundern.

    Das Buch bekommst Du übrigens noch für ca. 3,00 EUR plus Versand über den Amazon Marketplace, wie ich gerade feststellen konnte.

  59. Spieler7 9. März 2011 at 21:01 Antworten

    Es wackeln die Wände, gerockt wird die Stadt
    der Spieler7 ist noch lange nicht satt
    zieht euch warm an, ihr falschen Doktoren
    ich kriege euch schon an den Eselsohren!

  60. Frieling 9. März 2011 at 21:18 Antworten

    Selbst an seinem Ehrentage
    gibt der Spieler keine Ruh
    wirft dem Feind vom Fressgelage
    seinen Fehdehandschuh zu!

  61. Frieling 9. März 2011 at 21:22 Antworten

    Nichts geschieht ohne tieferen Sinn …

  62. Spieler7 9. März 2011 at 21:33 Antworten

    Man darf ihnen gar nix mehr durchgehen lassen
    den Dumm-Beutel-Schneidern, die wir so hassen
    sie haben nicht länger freies Geleit
    zur Politikverdrossenheit!

  63. CaptainCook 11. März 2011 at 08:21 Antworten

    Ich denke da sollte man unterscheiden zwischen können und wollen :>>

  64. CaptainCook 11. März 2011 at 08:21 Antworten

    Oder an Grünkohl mit Pinkler?

  65. Frieling 11. März 2011 at 12:51 Antworten

    Captain, du Großes Kochwundertier: das heißt Grünkohl mit PINKEL … http://de.wikipedia.org/wiki/Pinkel

    😉

  66. CaptainCook 11. März 2011 at 18:50 Antworten

    Weiß ich doch, mein lieber, ich wollte nur ein Scherzchen machen ;D

  67. Frieling 11. März 2011 at 19:21 Antworten

    … wobei es durchaus renommierte Küchenchefs gegeben haben soll, die ihren Speisen einen Spritzer persönliche Note hinzugefügt haben sollen …

  68. CaptainCook 11. März 2011 at 19:32 Antworten

    Manche Profis geben eben ihn innerstes!

  69. Frieling 11. März 2011 at 19:39 Antworten

    Von Braumeistern exklusiver Bierbrauereien wird ähnliches berichtet …;)

  70. Merzmensch 26. März 2011 at 22:30 Antworten

    Sehr interessant, und ja schon fast transzendent. Übrigens, Deine Lese-Art erinnert mich irgendwie an den Agent Smith aus Matrix. 🙂

  71. Frieling 26. März 2011 at 23:03 Antworten

    So, so, so, Herr Schwitters! Agent Smith? Jetzt soll ich wohl alle Teile der „Matrix“ noch einmal sehen, um hinter diese geheimnisvolle Anspielung zu kommen?

    http://www.youtube.com/watch?v=5Fu_eBNeL-8

  72. Merzmensch 26. März 2011 at 23:30 Antworten

    Ich denke, es reicht der erste Teil, denn es war ge-ni-al (Agent Smith bekommt abeer in laufe der Geschichte eine fast Hamlet-esque Tragik). Die zwei weitere Teile waren eher im Sinne von Merchendise. 🙂

  73. Frieling 26. März 2011 at 23:36 Antworten

    Ich finde alle Teile faszinierend. Hugo Weaving aka Agent Smith wurde übrigens vom Empire Magazine ausgezeichnet als „One Of The 100 Greatest Movie Characters of All Time“.

  74. Merzmensch 26. März 2011 at 23:42 Antworten

    Ja, er ist tatsächlich höchst eindrucksvoll. An sich ist Matrix wirklich genial!

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