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Do you Poken?

Juni 24, 2009
by Ruprecht Frieling
Barcamp, early adopter, iPhone, poken, Prinz Rupi
0 Comment
Christin Heuser präsentiert Poken

Christin Heuser (rechts) und Kollegin präsentieren den Liebesknochen Poken

Als meine Großmutter 1952 einen monströsen Schwarzweißfernseher anschaffte, wurde sie zur Sensation des Städtchens. Die Nachbarschaft kam und bestaunte die sündhaft teure Flimmerkiste, von der es seinerzeit gerade mal 4.000 Stück in Deutschland gab. Zu festgelegten Zeiten meldete sich Studio Hamburg und schickte bewegte Bilder in die Wohnstuben. Der Siegeszug eines Massenmediums begann, und meine Oma trug die Fahne voran. Heute würden wir die Gute wohl einen »Early Adopter« nennen und sie damit als Menschen bezeichnen, der technisch die Nase weit vorn hat.
Vielleicht waren es großmütterliche Gene, die mich anfixten. Jedenfalls besaß ich als erster an unserer Schule einen transportablen Plattenspieler, mit dem ich von Party zu Party zog und Singles bei 45 Umdrehungen und Langspielplatten mit 33 Umdrehungen abspielte. Verstärkt wurde die Musik durch ein Kofferradio, das über einen entsprechenden Eingang verfügte. Mit dieser Ausstattung war ich auf jeder Party ein willkommener Gast.

1977 schaffte ich meinen ersten Computer an, es war ein Apple II, und 1984 verschaffte mir der Apple Macintosh die technische Voraussetzung, einen Verlag zu gründen, der vollständig »computerisiert« arbeitete. Unternehmer aus befreundeten Betrieben kamen und schüttelten fassungslos den Kopf über meine Bemühungen, die ersten Bücher am Rechner zu setzen und zu gestalten. Tatsächlich sahen die ersten Ergebnisse noch jämmerlich aus, und Inhaber von Fotosetzereien, die ich kannte, lachten mich sogar öffentlich aus. Aber ich war von der Vision infiziert, dass in dieser Technologie Zukunft liegen musste … und der technische Fortschritt bestätigte mich. Im Ergebnis war ich es, der lachte.

Die technische Entwicklung hat inzwischen jedoch derartig an Rasanz gewonnen, dass es mir immer schwerer fällt, mitzukommen. Als ich neulich am Kölner Barcamp teilnahm, bemerkte ich, dass ich nun wohl den Anschluss verpasst habe. Dort begrüßten sich viele Teilnehmer der Veranstaltung, indem sie einen kleinen farbigen Plastikknochen aneinander rieben. Das Teil nennt sich Poken und überträgt bei Berührung eine elektronische Visitenkarte, um anschließend freundlich grün blinkend die erfolgreiche Übertragung anzuzeigen. Auf einer speziellen Poken-Webseite können die Daten später dank eines integrierten USB-Sticks abgeglichen und genauer betrachtet werden. So erfährt man in Wort und Bild, wen man zuvor getroffen hat.

Poken

Ein Poken verspricht virtuelles Knutschen bis zum Abwinken

Keine Frage. Ich besorgte mir sofort einen solchen Poken, um ebenfalls auf elektronische Weise zu knutschen und stürzte mich ins Getümmel. Damit hatte ich den Vorsprung wieder aufgeholt, denn gerade einmal 1.500 deutsche Early Adopters kennen und nutzen diese moderne Form der Kontaktaufnahme. In den Niederlanden sollen es angeblich schon mehr als 100.000 sein, die miteinander poken. Deshalb werde ich wohl bei meinem nächsten Amsterdam-Besuch mein neues Spielzeug umhängen und schauen, was sich ergibt.

Mit anderen technischen Errungenschaften bin ich hingegen voll up to date. Selbstverständlich nutze ich ein MacBook Pro mit den neuesten Programmversionen. Ich lebe praktisch online, gleiche meine Daten per Bluetooth ab, sehe über einen DVB-Stick fern, navigiere mit dem GPS durchs Leben und lese Zeitungen und Bücher auf einem digitalen Reader. Schwierigkeiten bereitet mir lediglich das iPhone. Bei diesem großen Wurf aus Cupertino, der nicht nur von den Apple-Aficionados, den treuesten der Treuen, bejubelt wird, handelt es sich um »das beste Telefon der Welt«. Leider bin ich noch durch einen Vertrag an einen anderen Handy-Provider gebunden und kann erst nach Ablauf des zweijährigen Knebelvertrages wieder Anschluss finden. Und so fühlte ich mich geradezu minderwertig, als auf der Kölner Veranstaltung 200 von 250 Teilnehmern mit dem iPhone herumschwenkten, und lediglich eine kleine radikale Minderheit verschämt mit veralteten Geräten telefonierten.

Was heißt überhaupt telefonieren? Das Telefon ist inzwischen längst seiner ursprünglichen Funktion beraubt. Wer telefoniert denn heutzutage noch mit einem »Telefon«? Da wird direkt via Handy gesimst, getwittert und gemailt, das geht schneller und viel effektiver. Zum Telefonieren haben wir schließlich Skype, das auf unseren todschicken Laptops läuft und auch auf iPhones dort genutzt werden kann, wo nicht die böse Telekom ihr Monopol missbraucht.

Skype liefert schließlich neben dem Ton gleich noch das bewegte Bild vom anderen Ende der Leitung. Wir sind insofern nicht mehr nur ganz Ohr für unseren Gesprächspartner, wir sind im wahrsten Wortsinn voll dabei. Meine Traumfrau reagierte unlängst indes äußerst ungehalten, als sie zu später Stunde in mein Arbeitszimmer kam und von der eingebauten Kamera erfasst wurde. »Wer ist denn das«, fragte nämlich plötzlich eine junge Dame, mit der ich gerade skypte und die mittels meiner Kamera in meine Schöpferstube linste. Ich kann verstehen, dass es für meine Frau eine unerwartete Begegnung der neueren Art war. Wutentbrannt wurde mir jedenfalls Skype-Verbot auferlegt, damit sich Madame in ihrem eigenen Palast von fremden Frauen unbeobachtet fühlen kann.

Die mediale Überwachung, die wir uns freiwillig selbst auferlegen, nimmt tatsächlich krasse Formen an. Ein Vortrag, den ich beim Barcamp hielt, sollte live als Fernsehbild ins Internet gesendet werden. Zuvor wurde ich per Mikro verkabelt. Nun ahnte ich nicht, dass der Ton bereits übertragen wurde. Unbekümmert summte und pfiff ich vor mich hin. Die Zuschauer an den Empfängern amüsierten sich derweil und tippten die Melodien im Chat mit. Unmittelbar vor dem Vortrag wollte ich mich noch einmal erleichtern und suchte voll verkabelt die Oase der Stille auf. – Es war mein Glück, dass die Funkstrecke nicht bis ins Klo hinein reichte, um das freudvolle Pieseln des Early Adopters in alle Welt zu übertragen .

Nach dieser Lektion ist mir endgültig klar geworden, dass wir ein Niveau erreicht haben, bei dem es »Privatheit« kaum noch gibt. Entsprechend diszipliniert versuche ich mich zu bewegen. Ich gestehe, es fällt mir schwer. Die Freude und die Lust am Umgang mit technischen Innovationen werde ich indes wohl trotzdem nicht verlieren, und den Poken werde ich bei nächster Gelegenheit ganz bestimmt wieder einsetzen. Ich bin schließlich meiner Oma verpflichtet!

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Über den Verfasser
Ruprecht Frieling aka Prinz Rupi schreibt seit einem halben Jahrhundert Bücher und schwimmt dabei vergnügt gegen den Strom.
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No Comment
  1. donaufisch 24. Juni 2009 at 09:14 Antworten

    Es ist eines der interessantesten Phänomene: Der Verlust der Privatheit durch moderne Technik. Da ich nur einen Fernseher, einen PC und ein Telefon besitze,droht mir diese Gefahr nicht.

  2. Frieling 24. Juni 2009 at 09:24 Antworten

    Immerhin bloggst du, damit bist du im öffentlichen Visier.

  3. tara91 24. Juni 2009 at 09:27 Antworten

    Oh, Rupi, ich hab gerade laut lachen müssen. Diese Vorstellung, mir wäre das passiert. Ich summe so schief und unerträglich …….

    Beim Verlust der Privatheit ist man ja noch immer selber dabei. Aber es gibt tatsächlich nur wenige, denen es gegeben ist, von sich selber das Bild in der Öffentlichkeit zu vermitteln, dass sie vermittelt sehen wollen.

  4. Frieling 24. Juni 2009 at 09:28 Antworten

    Es ist wohl eine große Kunst, zugleich öffentlich zu sein und dennoch privat zu bleiben.

  5. Balu 24. Juni 2009 at 09:30 Antworten

    Das Problem ist, dass dieser Verlust der Privatheit irgendwie auch Spass macht.

    Wo wären wir denn ohne Twitter, Poken, Skype, Blogs, Google und Co? 🙂

  6. Frieling 24. Juni 2009 at 09:33 Antworten

    Stimmt, es macht ungemein viel Spaß, ein »Early Adopter« zu sein.

  7. tara91 24. Juni 2009 at 09:36 Antworten

    Ich finde, wir beherrschen die ganz gut.
    Ohne jeden Ironiemodus ! 😉

  8. Frieling 24. Juni 2009 at 09:43 Antworten

    Wir wollen, die wir waren, bleiben!
    und wollen halten
    und in Treuen
    weiterreifen und -gestalten …

    Cäsar Flaischlen

  9. Anonym 24. Juni 2009 at 09:43 Antworten

    Das ganze hat auch was Gutes … wir wollen Rupi in der Badewanne sehen … Stimmts???

    ;D

  10. Frieling 24. Juni 2009 at 09:44 Antworten

    So viel Schaum kann ich gar nicht schlagen!

  11. Anonym 24. Juni 2009 at 09:45 Antworten

    …kicher…

    brauchste Hilfe? ;D ;D ;D

  12. CaptainCook 24. Juni 2009 at 09:46 Antworten

    Es muß natürlich jeder selbst entscheiden wie weit er/sie die Privatheit aufgibt. Man hat es schließlich selbst in der Hand!

  13. Frieling 24. Juni 2009 at 09:47 Antworten

    Beim Schaum schlagen? Aber gern doch!

  14. Frieling 24. Juni 2009 at 09:48 Antworten

    Ob das für Jugendliche auch gilt?

  15. Anonym 24. Juni 2009 at 09:59 Antworten

    Ist das eine Einladung?

  16. Frieling 24. Juni 2009 at 10:03 Antworten

    Zum Baden???

  17. CaptainCook 24. Juni 2009 at 10:03 Antworten

    Die kennen es ja nicht anders. Ich möchte fast sagen leider….
    Ich selektiere stark und erhalte mir einen gesunden Schutzwall, in von Verweigerung gegenüber des Technik-Hypes und des sogenannten Fortschrittes und einer gewissen Unerreichbarkeit gegenüber meinen Mitmenschen.

    Klingt vielleicht verschroben, aber ich genieße es wenn andere beim leisesten Pieps sofort alle ihre Taschen durchwühlen, sie könnten ja einen Anruf versäumen, oder gar gepoket worden sein oder sonstwas. Und ich zucke nur die Schultern, ich will mich wegen so etwas einfach nicht verrückt machen.

  18. Frieling 24. Juni 2009 at 10:07 Antworten

    Mich fasziniert die Technik, und ich freue mich, in einer Zeit zu leben, in der derartig viele Innovationen Gestalt annehmen. Selbst lebe ich – wenn es auch anders wirken mag – eher zurückgezogen und still. Telefone sind mir beispielsweise ein Gräuel!

  19. Anonym 24. Juni 2009 at 10:13 Antworten

    wovon hast Du denn jetzt geredet?

  20. Frieling 24. Juni 2009 at 10:40 Antworten

    Vom literarischen Schaumschlagen, glaube ich.

  21. dieJenny 24. Juni 2009 at 10:48 Antworten

    Respekt. Ich habe keine Lust, immer Schritt halten zu müssen… Immerhin habe ich jetzt auch ein Navi, aber ansonsten… eher unterer Durchschnitt.

    Super finde ich, dass du „damals“ selbst rumgebastelt hast, um deine Bücher digital zu setzen. War sicher total spannend.

  22. Anonym 24. Juni 2009 at 10:52 Antworten

    glaubst du?
    Wie?
    Alsheimer?

  23. Frieling 24. Juni 2009 at 10:52 Antworten

    Das war anfangs nichts anders, als auf dem Computer gesetzte Seiten auszudrucken, zusammenzukleben und dann für den Druck zu verfilmen. Später kam als erste Layout-Software Pagemaker auf den Markt. Das war eine Revolution, man konnte am Rechner Spaltensatz erzeugen, und danach kam die Entwicklung voll auf Touren.

  24. Frieling 24. Juni 2009 at 10:57 Antworten

    Who the fuck is Alzheimer?

  25. greatmum 24. Juni 2009 at 10:59 Antworten

    Ja, die Technik mit allem drum und dran überholt uns immer mehr. Wird es die persönliche Begrüßung mit Handschlag oder ähnlichen Ritualen noch lange geben?

    Oder das persönliche Lächeln? Oder wird auch das durch irgendeiner Elektronik ersetzt? Da frage ich mich ernsthaft, ob Fortschritt wirklich immer ein Fortschritt ist

  26. Frieling 24. Juni 2009 at 11:05 Antworten

    Vielleicht werden wir uns eines nahen Tages mit einem kleinen Stromschlag digital die Hand schütteln …

  27. Anonym 24. Juni 2009 at 11:05 Antworten

    ich glaube … ich habs vergessen

  28. greatmum 24. Juni 2009 at 11:17 Antworten

    Vielleicht werden wir eines schönen Tages gar nicht mehr rausgehen und die Roboter losschicken. 😉

  29. Frieling 24. Juni 2009 at 11:19 Antworten

    Jetzt aber mal ehrlich: Du bist KEIN Roboter???

  30. Anonym 24. Juni 2009 at 11:25 Antworten

    Der Fortschritt der Technik, insbesondere bei den Telefonen, bietet aber auch große Vorteile beim Vertuschen unangenehmer Situationen. Wenn früher jemand durch die Straßen lief und Selbstgespräche führte, so wurde er meist schräg angeschaut und war Tagesgespräch im Ort. Heute würde jedermann denken, die Person hätte ein Headset im Ohr und telefonierte.

    Und, wenn ich früher noch versuchte, total betrunken und auf Knien, mit dem Kinn im Urinal der Herrentoilette hängend, ein Taxi herbei zu rufen. Ich aber, trotz mehrfachem Betätigen der Spülung, keine Amtsleitung bekam, was jeder um mich herum mitbekam („guck mal, der is zu doof zum Telefonieren“…“kriegt keine Leitung!“), dann geht auch das heute unauffälliger. Heute bleib ich mit dem Kopf auf dem Tresen liegen und kann in meine Hemdtasche sprechen. ohne das es jemandem besondere Aufmerksamkeit abringt!

  31. Frieling 24. Juni 2009 at 11:40 Antworten

    Poken auf dem Klo
    macht den Blogger richtig froh!

  32. faulit 24. Juni 2009 at 13:27 Antworten

    Es ist aber wichtig, dass bei all dieser Öffentlichkeit uns immernoch die Wahlmöglichkeit bleibt, frei zu entscheiden, ob wir poken, twittern, bloggen oder verkabelt werden. Überwachung ja, aber nur mit zeitnaher Zustimmung.

    (Um mal was gegen das Argument zu sagen, wir sollen uns ja nicht so anstellen wenn in Fußgängerzonen Kameras instaliert würden, schließlich skypen wir ja selbst den lieben langen Tag.)

  33. Rolline 24. Juni 2009 at 13:34 Antworten

    Jetzt muss ich aber auch lachen, wenn ich mir vorstelle, ich pfeife und summe ja kaum vor mich hin. Dafür führe ich gerne Selbstgespräche, oh, oh, wenn das jeder mitbekommen würde…. 😳

    Zum Glück kann man noch selbst bestimmen, wieweit man seine Privatsphäre öffentlich machen möchte….

  34. tara91 24. Juni 2009 at 14:09 Antworten

    auf jeden Fall, da spende ich sogar noch das Badesalz für !

  35. tara91 24. Juni 2009 at 14:10 Antworten

    der Bruder meiner Amnesie !

  36. Anonym 24. Juni 2009 at 15:29 Antworten

    Oh – wie lieb von Dir – da haben wir ja was zu tun – Badesalz – das schäummt doch nie!

  37. tara91 24. Juni 2009 at 16:17 Antworten

    Na eben ! Wir wollen ja schliesslich keinen Schaum sehen…….

  38. Frieling 24. Juni 2009 at 16:46 Antworten

    Die Überwachung, die du ansprichst, findet ja im Netz längst statt. Und damit meine ich nicht nur die schwachsinnige Zensursula-Gesetzgebung. Ich denke auch an Firmen, die Daten in enormen Mengen schöpfen, um das Kaufverhalten und die Interessen von Nutzern auszubeuten.

  39. Frieling 24. Juni 2009 at 16:47 Antworten

    Bis uns die Technik überholt, stimmt das. Wie lange wird es noch dauern, bis wir in jedem Wohnraum interaktive Bildschirme hängen haben, mit denen wir online gehen können – und dann auch mal vergessen, dass sie längst eingeschaltet sind.

  40. Frieling 24. Juni 2009 at 16:50 Antworten

    Badesalz? ist das nicht ne Band??? 😉

  41. CaptainCook 24. Juni 2009 at 17:11 Antworten

    Mein Telefon (zu Hause!) ist mir heilig! Die riesige Meute mit ihren dauerklingelnden Handys da draußen, DIE ist mir ein Graus…

  42. Frieling 24. Juni 2009 at 17:20 Antworten

    Da ich oft in Spanien bin, ist der deutsche Mob eine regelrechte Erholung. Du glaubst nicht, was da abgeht – beispielsweise beim Essen. Es ist unbeschreiblich.

  43. CaptainCook 24. Juni 2009 at 17:28 Antworten

    War auch in Wien schlimm, da glaube ich müsste man vielen das Handy schon operativ entfernen 🙄

  44. Frieling 24. Juni 2009 at 17:34 Antworten

    Handynutzer sollten in öffentlichen Räumen genau so eingeschränkt werden wie Raucher. Grässlich finde ich es, in Großraumabteilungen von Zügen zu sitzen, in denen lautstark telefoniert wird. Ohne Ohrstöpsel geht da gar nichts!

  45. CaptainCook 24. Juni 2009 at 17:37 Antworten

    Hier in München haben ein paar Restaurants schon Störsender, weil Verbote nichts fruchteten. Find ich gut so! Und eins ist sicher, wenn in Flugzeugen telefoniert werden darf steige ich nur in einen „No Phone“ Flug ein! :>

  46. Frieling 24. Juni 2009 at 17:39 Antworten

    Störsender klingt gut! Funktioniert das denn in der Praxis?

  47. CaptainCook 24. Juni 2009 at 17:41 Antworten

    Ja, dort ist einfach kein Empfang, und basta!
    Hat nicht der Stoiber mal einen Minister gefeuert weil der 3 Stunden lang sein Handy ausgeschaltet hatte? Ich glaube mich dunkel zu erinnern…

  48. tomtesk 24. Juni 2009 at 17:51 Antworten

    Wenn ich meinen vollen Namen google (ca. 800 Ergebnisse), und mich nicht in den Ergebnissen wiederfinde (sondern nur wenige Andere mit demselben Namen), bin ich dann nur vorsichtig mit meinen Daten, oder schon uncool?

    Technisch fühle ich mich trotz quasi-Betroffener der Generation 2.0 weit hintendran. Kein Mac, kein iPhone (sondern ein ca. 7 Jahre alter Nokia-Knochen), kein Poken. Obwohl mein Vater tendenziell auch ein Early Adopter ist. Betamax und so …

  49. Brunopolik 24. Juni 2009 at 18:01 Antworten

    Deine Mitteilungen in das Heute und die Zukunft sind einfach erfrischend. Schön und beängstigend zugleich. So dargebracht ist Realität noch erträglich. Also machen wir weiter und nutzen die Mittel der Technik, wo sie uns dienen.

  50. tara91 24. Juni 2009 at 18:02 Antworten

    Ne Band ? Glaub nicht . Ist das nicht ein schwules Komiker Duo? Ganz neue Perspektiven tun sich da fürs poken auf :))

  51. tara91 24. Juni 2009 at 18:05 Antworten

    Nur für sehr wenige. Ein Junge aus dem Freundeskreis meines Ältesten bloggt hier auch, da krieg ich regelmäßig die Krise, in welcher Unschuld der Namen nennt……
    Ich lass mir das von meinen schon zeigen, was die so treiben online. Finde aber, dass auch die beiden recht gezielt mit ihren Daten umgehen.

  52. Bellona 24. Juni 2009 at 18:26 Antworten

    mit welchen jungen frauen skypest du bitteschön fremd?!?!? :>

  53. faulit 24. Juni 2009 at 18:38 Antworten

    Ja. Es passiert. Aber nur, weil es schon so ist, heißt es nicht, dass es gut ist. Ein bisschen Privatsphäre braucht jeder. Mindestens beim Pinkeln. (Gott schütze die unzureichende Reichweite!)

  54. Frieling 24. Juni 2009 at 19:12 Antworten

    Schnell mal gegugelhupft: http://de.wikipedia.org/wiki/Badesalz_(Comedy)

  55. Frieling 24. Juni 2009 at 19:14 Antworten

    Diese Restaurants sollte auf eine Empfehlungsliste!

    PS. In der Stoiber-Bio kenne ich mich nicht so gut aus, da sitzt du in München näher an der Quelle …

  56. Frieling 24. Juni 2009 at 19:18 Antworten

    Für viele Jugendliche ist es offenbar vollkommen normal, sich öffentlich nackt zu machen. Die haben keine Peilung, was daraus resultieren kann. Ich denke nur an das erste Vorstellungsgespräch … oder später dann an das Kreditgespräch mit der Bank: »Ach, Sie sind derjenige, der schon mit siebzehn vierzehntägig faulkrank war?«

  57. Frieling 24. Juni 2009 at 19:21 Antworten

    Mich fasziniert am eigenen Erleben, wie selbstverständlich das Verknüpfen und Vernetzen erfolgt. Man verliert im Laufe der Zeit viel kritische Distanz und geht wie selbstverständlich mit dem »öffentlichen« Leben um.

  58. Frieling 24. Juni 2009 at 19:25 Antworten

    Die Frage ist, ob du dich wiederfinden willst. Bei mir sind es aktuell 10.700 Fundstellen bei vollem Vor- und Zunamen; jede einzelne davon ist voll bewusst gesetzt.

    Vielleicht sollte ich mal darüber schreiben: »Mein Leben als Rampensau«?

  59. Frieling 24. Juni 2009 at 19:27 Antworten

    Entscheidend ist und bleibt, dass wir uns unseres Handelns bewusst bleiben.

  60. Frieling 24. Juni 2009 at 19:28 Antworten

    Das war natürlich nur eine literarische Finte. In Wirklichkeit habe ich mit einem uralten Faltenwolf geskypet!

  61. Watson123 24. Juni 2009 at 19:31 Antworten

    Ganz toller Artikel, auch ich bin offen für neue Technik, aber nie sofort, brauche immer etwas Zeit und lasse die Freaks erstmal vor. Bin aber auch sehr dafür Grenzen einzuhalten und nicht wirklich alles ins Netz zu stellen. Aber das muß und sollte jeder für sich selbst entscheiden, es sind ja alle alt genug. Bin gespannt heute auf hartaberfair in der ARD die genau dieses Thema behandeln „Sind wir alle Boris ?“ Viele Grüße die fernseheule 😉

  62. Rolline 24. Juni 2009 at 19:32 Antworten

    Na hoffentlich kann man dann noch selber entscheiden, ob man es anmachen möchte oder nicht..

    Oh ne, wie furchtbar, das will ich nicht 😉

  63. tara91 24. Juni 2009 at 19:35 Antworten

    Wär zumindest schon mal das Genre geklärt.

  64. Hoettges 24. Juni 2009 at 19:35 Antworten

    Bücher wurden mal anders gesetzt als mit Quark Xpress und Co?
    Ehrlich???

    Nich‘ so mit Postscript-Datei und PDF?

    Und das ist gerade mal 25 Jahre her?

    Wahnsinns Fortschritte…

    – 1984 war meine Hercules noch zweigetaktet, heute liegt die Taktfrequenz meines Prozessors bei 3 Gigahertz!
    – 1984 war ich noch Niedersachse, heute bin ich Oberbayer!
    – 1984 bekam ich bei meinem Vater 5 Mark /Stunde fürs Handlangern, heute wäre ich schon über die Hälfte froh!
    – 1984 gab es Big Brother nur in Buchform… (nicht elektronisch layoutet!)
    Und:
    – 1984 hieß Twix noch Raider!!!

    Grüße
    Carsten

  65. tara91 24. Juni 2009 at 19:37 Antworten

    Das wird so sein. Alle Sünden werden einem ewig nachschleichen…. da hilft dann nur noch eine Namensänderung.
    ich googel meinen Namen und die Namen der Kinder regelmäßig. Noch ist es erträglich.

  66. Frieling 24. Juni 2009 at 19:39 Antworten

    Danke für den Tipp. Da muss ich als Fernsehmuffel doch gleich mal den DVB-T-Stick einschieben …

  67. Frieling 24. Juni 2009 at 19:40 Antworten

    Wieso anschalten? Das läuft rund um die Uhr. Wir wollen schließlich nichts verpassen …

  68. Frieling 24. Juni 2009 at 19:40 Antworten

    Hauptsache schaumig!

  69. Frieling 24. Juni 2009 at 19:42 Antworten

    You make my day!

    lach lach lach

  70. Frieling 24. Juni 2009 at 19:43 Antworten

    Pass auf, dass Onkel Google das nicht merkt. Er stellt dich dann ganz oben auf die Liste!
    😉

  71. tara91 24. Juni 2009 at 19:43 Antworten

    Wird ne Riesenquote bei all den Schaumschlägern im lande……

  72. tara91 24. Juni 2009 at 19:45 Antworten

    Ich dachte immer , Google wär mein Freund …..

  73. Frieling 24. Juni 2009 at 19:46 Antworten

    Turbo-Schaum2.0.

    Thema übrigens in diesem Moment in der ARD »Hart aber fair«.

  74. Frieling 24. Juni 2009 at 19:47 Antworten

    Das behauptet er auch …

  75. tara91 24. Juni 2009 at 19:48 Antworten

    Den kann ich nicht ertragen ! Krieg ich sofort Pickel.
    Egal, wie sehr mich das Thema interessieren würde……

  76. tara91 24. Juni 2009 at 19:50 Antworten

    Ich verlass mich da ganz auf die Simpsons:
    http://www.gidf.de/

    gidf_3

  77. Frieling 24. Juni 2009 at 19:53 Antworten

    Das ist doch faszinierend, dass dieses Thema heute sogar bis in die erste Reihe gerutscht ist!

  78. Frieling 24. Juni 2009 at 19:54 Antworten

    Stark, kannte ich noch nicht.

  79. Brunopolik 24. Juni 2009 at 19:55 Antworten

    Richtig, das ist sehr wichtig. Aber nicht zu vermeiden wird es sein, dass die Technik unser Handeln steuert.

  80. Hoettges 24. Juni 2009 at 19:57 Antworten

    Dann war der Tag ja wenigsten doch noch zu was gut!

    (Heute der reinste Pannentag…)

    Aber eines muss ich noch loswerden:
    Die Smilies sind absolute Bundesliga!!!

  81. tara91 24. Juni 2009 at 19:58 Antworten

    Ja, durchaus.Da werden sicher auch noch andere Prime Time Medien nachziehen. Dann guck ich auch. Aber Plasberg geht bei mir echt nicht mehr. Jahrelang hab ich ihn in der aktuellen Stunde im WDR serviert bekommen. Seitdem ……

  82. tara91 24. Juni 2009 at 20:00 Antworten

    hab ich von meinen im Internet lebenden Söhnen ;))
    kommt super, wenn Dir jemand per Mail ne blöde Frage stellt und Du schickst dann das zurück.

  83. Frieling 24. Juni 2009 at 20:01 Antworten

    Siehstemal. Als Fernsehmuffel kenne ich den Herrn gar nicht.

  84. Rolline 24. Juni 2009 at 20:02 Antworten

    Ach herrjee, was bekommt man denn dafür, wenn es den ganzen Tag läuft?

  85. Frieling 24. Juni 2009 at 20:02 Antworten

    Kann ich bei deinen Söhnen vielleicht mal einen Tag Praktikum machen???

  86. Frieling 24. Juni 2009 at 20:05 Antworten

    Vielleicht Liebesbriefe?

  87. tara91 24. Juni 2009 at 20:09 Antworten

    Nur mit vollständiger Bewerbungsmappe.
    Die Warteliste ist lang 😉

  88. Rolline 24. Juni 2009 at 20:09 Antworten

    Meine armen Männer… :))

  89. Frieling 24. Juni 2009 at 20:12 Antworten

    Vielleicht könnte ich mit guten Beziehungen zur Cheeeeefin punkten?

  90. Frieling 24. Juni 2009 at 20:12 Antworten

    Die bekommen auch welche! ;D

  91. tara91 24. Juni 2009 at 20:15 Antworten

    Vitamin B im doppelten Wortsinn….

  92. tara91 24. Juni 2009 at 20:17 Antworten

    Manches guck ich ja ganz gerne. Und eben auch die besagte aktuelle Stunde aus dem Ruhrgebiet.
    Ein Glück, dass der sich jetzt im Ersten austoben darf. Hab ich im WDR da wieder meine Ruhe…..

  93. Frieling 24. Juni 2009 at 20:17 Antworten

    Ich sage nur auf gut westfälisch: »Sticky fingers«! 😉

  94. Frieling 24. Juni 2009 at 20:19 Antworten

    Aktuelle Stunde? Ist das der Nachfolger von »Zwischen Rhein und Weser« oder wie das früher mal hieß?

  95. tara91 24. Juni 2009 at 20:24 Antworten

    Klüngelskram ebend ……

  96. tara91 24. Juni 2009 at 20:24 Antworten

    Ja genau !

    Und früher war alles besser…..

  97. Frieling 24. Juni 2009 at 20:26 Antworten

    Abba logga …

  98. Frieling 24. Juni 2009 at 20:27 Antworten

    Das war mal meine Lieblingssendung (zu der Zeit, wo ich noch TV glotzte …)

  99. tara91 24. Juni 2009 at 20:30 Antworten

    Da haben wir was gemeinsam.

  100. Frieling 24. Juni 2009 at 20:31 Antworten

    Wir stammen ja auch aus einer Ecke …

  101. tara91 24. Juni 2009 at 20:35 Antworten

    naja, so fast. Die Ecke ist ja meine Wahlheimat….
    Eigentlich komm ich ja vom platten Niederrhein…..

  102. Frieling 24. Juni 2009 at 20:37 Antworten

    Oooh, eine Flunder!

  103. tara91 24. Juni 2009 at 20:40 Antworten

    eine Wunder-Flunder !

  104. Frieling 24. Juni 2009 at 20:42 Antworten

    Wunder-Flunder-Poken (um wieder die Kurve zum Thema zu kriegen) …

  105. tara91 24. Juni 2009 at 20:45 Antworten

    Gut, zurück zum Thema Twitter : In stern TV stellte Jauch gerade die Frage ( im Zusammenhang mit dem Iran und der Internet Berichterstattung ): Wäre Auschwitz mit Twitter zu verhindern gewesen ?

  106. Frieling 24. Juni 2009 at 20:48 Antworten

    Nimmt der Mann sich wirklich ernst?

  107. tara91 24. Juni 2009 at 20:50 Antworten

    Ja, das war ernst gemeint .
    Ich hatte den Eindruck, er fand sich sehr innovativ.
    Gerade erklärt Frau Rados, wie man twittert.

    Himmel, hilf.

  108. Frieling 24. Juni 2009 at 20:53 Antworten

    Interessant, dass auf allen Kanälen plötzlich Themen wie Persönlichkeitsverlust bzw -gewinn durch Internet-Aktivitäten ganz hoch oben stehen.

    Die Experten, die sich dort äussern, entstammen allerdings mehrheitlich noch der alten Welt.

  109. Rolline 24. Juni 2009 at 20:56 Antworten

    Na, dann ist ja gut, sind sie wenigstens abgelenkt

    Irgendwie hat man dann aber auch keine Zeit mal andere zu beobachten

  110. tara91 24. Juni 2009 at 21:00 Antworten

    Die praktizieren halt Learning by doing…..

  111. Frieling 24. Juni 2009 at 21:03 Antworten

    Wir sollten uns als hochkarätiges Fachpersonal verdingen!

  112. tara91 24. Juni 2009 at 21:06 Antworten

    Ich tauge da höchstens als Deine Kärtchen tragende Assistentin…..

  113. Frieling 24. Juni 2009 at 21:09 Antworten

    Da hast du aber schwer zu schleppen, denn die Karten müssen bei meiner Seh»stärke« riesig sein …

  114. popanz 24. Juni 2009 at 21:26 Antworten

    …ich hab mir ja eine pfeife in den hintern operieren lassen,damit ich zu den visuellen reizen auch noch akustisch wahrzunehmen bin..ok,ein scherz..noch?

  115. Frieling 24. Juni 2009 at 21:31 Antworten

    Das schaffe ich auch ohne Pfeife … notfalls esse ich zuvor einen westfälischen Bohneneintopf!

  116. tomtesk 24. Juni 2009 at 21:31 Antworten

    Und ich dann das Sequel „Das Internet und mein anonymes Ich“ …

    Dass der Live-Traffic-Feed mir unterstellt aus Bad Dürkheim zu kommen, empfinde ich übrigens als unheimliche Frechheit. Da gibt es größere Städte in meiner näheren Nähe 🙂

  117. baltasar 24. Juni 2009 at 21:35 Antworten

    moin rupi,

    interessanter Artikel über die Veränderungen in unserer Gesellschaft. Ich glaube aber nicht, dass die neuen Technologien ein Ende der Privatssphäre bedeuten, denn mittlerweile sind wir User ja die Produzenten, die die Konsumenten (also uns selbst) beliefern. Wir haben die Wahl wieviel wir preisgeben. Nicht die Kommunikationsmedien nutzen uns, sondern wir nutzen die Kommunikationsmedien.

  118. Frieling 24. Juni 2009 at 21:38 Antworten

    Live-Traffic-Feed geht vermutlich vom Sitz deines Providers aus. Du kannst dir aber auch mal entsprechendes Kartenmaterial über die Optionen anschauen. Da komme ich bei vielen Blogfreunden bis direkt vor die Haustür!

  119. Frieling 24. Juni 2009 at 21:55 Antworten

    Hi, Sir Baltasar!

    Ich glaube nicht an ein Ende aller Privatsphären durch moderne Technik. Sie wird dadurch allerdings wesentlich transparenter, und das liegt nicht nur an uns selbst. Das relativ leicht mögliche Eindringen in die »Freundeslisten« bei Social Communities ermöglicht es beispielsweise, Leute auszuforschen, ohne sie direkt anzusprechen. (Im Netz finden sich dazu diverse Feldversuche.) Insofern scheint mir die Wahl des Einzelnen bereits deutlich eingeschränkt.

  120. michaalb 24. Juni 2009 at 22:18 Antworten

    Ich bleibe weiterhin lieber bei den „late adopters“. Das hat sich in der Vergangenheit zumindest bewährt. Die Anschaffung eines VHS-Recorders für den elterlichen Haushalt war seinerzeit natürlich eine innere Niederlage, aber es war da ja schon abzusehen, dass die besseren Systeme bald vom Markt verschwinden werden.

    „Early“ war ich eigentlich nur online – über BTX – weil ich da meine Überweisungen am PC erledigen konnte.

    Heute beobachte ich natürlich auch, was technisch passiert. Aber aktuell brauch‘ ich weder das neueste iPhone noch ein Poken, mit dem ich in Deutschland mit aktuell 1.500 Leuten Adressdaten austauschen kann – wenn ich sie denn finde.

    Der frühe Vogel fängt den Wurm – der späte Vogel verschluckt sich nicht. :))

  121. Frieling 24. Juni 2009 at 22:34 Antworten

    Stimmt, die BTX-Überweisungen hatte ich schon wieder völlig vergessen! Dafür nutzte ich einen Loewe-Optra-Fernseher mit BTX-Tastatur. Das waren die Anfänge des Online-Bankings. Muss etwa 1985 gewesen sein. Wirklich unglaublich, wie schnell die Zeit vergeht.

  122. gentle-rocker 24. Juni 2009 at 23:50 Antworten

    jetzt weiß ich endlich, dass das kein Schreibfehler war mit dem Poken. Also doch kein Pockenalarm nach der Schweinegrippe; und auch kein wildes Pogen im Internet. Irgendwie assoziiere ich mit dem Dingens Tamaguccis (oder wie hießen diese Plastikhaustiere nochmal…)

  123. gummibaer007 24. Juni 2009 at 23:58 Antworten

    Kuuuuul , Prinz Rupi als Partylöwe……
    Gedenkst du das mal wieder aufleben zu lassen ?
    🙂
    Und was für ein GROSSER VORREITER du auch bist…!!!
    Was kosten diese Pokendinger noch , wo kriegt man sie her , und wie finde ich andere Benutzer ….?
    🙂

  124. greatmum 25. Juni 2009 at 00:45 Antworten

    Auch wenn ich manchmal tu, was andere möchten, hoffe ich doch, noch Mensch zu sein 😉

  125. Frieling 25. Juni 2009 at 06:49 Antworten

    Diese Assoziation hatte ich anfangs auch. Das virtuelle Küken Tamagotchi hatte aber den entscheidenden Nachteil (wenigstens in der ersten Generaton), dass es bei mangelnder »Pflege« recht bald einging und nicht reanimiert werden konnte.

    Erst bei Tamagotchi Connexion war es möglich, via Infrarot miteinander zu kommunizieren. Dabei – und das war besser als beim Poken – konnte dank der Schnittstelle auch auf Entfernung von einigen Metern Kontakt aufgenommen werden. Die beiden Tamagotchis mussten sich als nicht »sehen« oder berühren.

  126. Frieling 25. Juni 2009 at 06:51 Antworten

    Die Poken kosten derzeit 15 Euronen. Es gibt sie beispielsweise bei http://missionpoken.de. Andere Poken-Träger zu finden ist derzeit allerdings ausserhalb von Veranstaltungen, wo sich Nerds oder »Early Adopters« treffen, so gut wie ausgeschlossen.

  127. Frieling 25. Juni 2009 at 06:52 Antworten

    Das beruhigt mich jetzt aber kolossal! 😉

  128. Anonym 25. Juni 2009 at 06:55 Antworten

    nicht? was dann?

  129. tara91 25. Juni 2009 at 15:58 Antworten

    nackte Tatsachen ? :))

  130. Frieling 25. Juni 2009 at 16:06 Antworten

    Ich würde hier einen Kommentar-Tsunami auslösen, wenn ich meinen Alabsterkörper in den Vordergrund spielte!

  131. tara91 25. Juni 2009 at 16:09 Antworten

    hast Du beim letzten Mal doch auch überlebt….. war das nicht sogar aus Anlass eines kaiserlichen Kaffees? Meine Güte, ist das schon wieder lange her !

  132. Frieling 25. Juni 2009 at 16:11 Antworten

    Genau, das war der Kaffeklatsch. Schüttelt mich heute noch, wenn ich an den Trash denke.

  133. tara91 25. Juni 2009 at 16:16 Antworten

    Ja, mich auch. Aber Du siehst, es ist der trash, der sich ins Gedächtnis der Leute brennt !

  134. Frieling 25. Juni 2009 at 16:18 Antworten

    Ich weiß wohl: eine Millionen Fliegen könne nicht irren (wenn sie sich auf einen Scheißhaufen setzen) …

  135. tomtesk 25. Juni 2009 at 19:11 Antworten

    Also was Bad Dürkheim mit Kabel D. zu tun haben soll, ist mir ein Rätsel 😉
    Und wenn ich dem Pfeil bis zum höchsten Zoom folge, lande ich neben einer Hauptstraße im Gebüsch …

  136. sarna 25. Juni 2009 at 20:03 Antworten

    Eine von Suchmaschinen:

    Would you like a little of poppen?
    Have you Pocken?
    Une partie de pocker?
    Die Erreger des Poken beim Menschen sind Viren aus der Gattung sum ergo poke virus
    Poken: Los hemos probado

    Mamma, ich will mein altes Radio!!!! Das mit dem Fädchen als Skala!!!

  137. michaalb 25. Juni 2009 at 20:14 Antworten

    Klar, dass Du da auch früher adoptet hast. 😉

  138. Frieling 25. Juni 2009 at 21:56 Antworten

    Ich habe keinen Schimmer, wie das Teil arbeitet. Ich kann nur wiederholen, dass ich bei manchen Bloggern, die ich persönlich kenne, direkt vor der Haustür lande.

  139. Frieling 25. Juni 2009 at 21:57 Antworten

    Deine Suchmaschine scheint sich individuell auf dich einzustellen …
    ;D

  140. Frieling 25. Juni 2009 at 22:02 Antworten

    BTX fand ich damals revolutionär, aber es lief langsam und stieß bei den meisten Bankern auf Unverständnis. Vielleicht erinnerst du dich noch, aber war es nicht anfangs ausschließlich die Postbank, mit der ein Online-Kontoverkehr möglich war?

  141. hadis42 25. Juni 2009 at 22:37 Antworten

    Zu „Early Adopters“ hab´ ich ja schon was gesagt.

    Ich habe mir die „Dinger“ mal angeschaut – und bleibe erst mal bei der guten alten Visitenkarte 😉

  142. Frieling 25. Juni 2009 at 22:50 Antworten

    Abwarten ist vernünftig. Falls es eine Massenbewegung werden sollte, bekommen wir die Teile bald an jedem Zigarettenkiosk nachgeworfen.

  143. Anonym 26. Juni 2009 at 06:46 Antworten

    HA!

    Habe ich mir doch fast gedacht!
    So!
    Jetzt weiß ich zumindest, was Du von mir erwartest. Bist Du ganz sicher, dass Du diesen Anblick verkraften wirst???

  144. Frieling 26. Juni 2009 at 07:43 Antworten

    Diese höchst hinterlistige Frangfrage muss ich nicht beantworten, da ich beim Baden meine Brille ablege!

  145. Anonym 26. Juni 2009 at 07:56 Antworten

    …war eigentlich auch auf den Kommentar von tara91 bezogen – aber wenn Du Dir den Schuh eben anziehen willst, bitte!
    Ich nehme beim Baden meine Kontaktlisen jedenfalls nicht raus.

    Und wo bitte ist hier eine Fangfrage?

  146. Frieling 26. Juni 2009 at 07:57 Antworten

    Red dich nur raus!

  147. Anonym 26. Juni 2009 at 07:58 Antworten

    Hab ich doch gar nicht nötig!

  148. gentle-rocker 26. Juni 2009 at 10:07 Antworten

    Ich kann mir ehrlich gesagt nicht vorstellen, mit so einem Dingens rumzulaufen. Wäre nur noch ein weiteres Tool, das ich andauernd verlegen würde und bestimmt irgendwelche komischen Strahlen aussendet…

  149. Bastivonserienload 26. Juni 2009 at 11:43 Antworten

    „Ich kann mir ehrlich gesagt nicht vorstellen, mit so einem Dingens rumzulaufen.“

    Schliesse mich da dem gentle Rocker an … hatte aber auch nie nen Tamagochi … hab die Dinger von meinen MItscxhülerin immer vor Fressen platzen lassen … hab Die rund um die Uhr gefüttert.. grins.. sowas macht man im Schulunterricht ..

  150. Frieling 26. Juni 2009 at 11:58 Antworten

    Komische Strahlen? Es werden eher kosmische Strahlen gesendet.

  151. Frieling 26. Juni 2009 at 12:00 Antworten

    @Basti: Mörder!

  152. tomtesk 26. Juni 2009 at 14:18 Antworten

    Aber nicht, dass du jetzt denkst, ich wohnte im Busch … 8|

  153. Frieling 26. Juni 2009 at 14:29 Antworten

    Würde ich doch nie denken, Herr Tomtesk!

  154. michaalb 26. Juni 2009 at 19:02 Antworten

    Als ich bei BTX eingestiegen bin, boten schon die meisten Banken Online-Banking an.

  155. Frieling 26. Juni 2009 at 20:40 Antworten

    Das wird dann vielleicht ein klein wenig später gewesen sein, du bist ja ein Jungspund!
    😉

  156. hadis42 26. Juni 2009 at 23:43 Antworten

    Damit hast Du sicher recht – außerdem machen (bisher) Visitenkarten deutlich mehr her 😉

  157. michaalb 27. Juni 2009 at 17:56 Antworten

    Das hat weniger mit meinem Alter zu tun. Ich habe damals als Texter für die Deutsche Post gearbeitet, als es für BTX nur diese merkwürdigen Konsolen gab – ich hab‘ dann lieber gewartet, bis man mittels Modem BTX am PC nutzen konnte.

  158. Anonym 28. Juni 2009 at 19:20 Antworten

    Womöglich ist das doch ein(es der letzten) Abenteuer im Geiste, so ein Verlag; wo sonst noch sind, boah, knallharte Gechäftsbedingungen derart unlöslich (und wahrscheinlich von niemandem wirklich ganz zu durchschauen, insofern das Ganze doch etwas von der Börse hat, hat es nicht) mit geistigen Ebenen verknüpft: und dann noch dieser Umbruch- oder Sturz im Technischem…

    Nein, ich will keinen Verlag gründen, ich will nicht Nachtpförtner bei Frieling werden usw. (Dr. Freudlos würde das alles gleich wieder deutender Weise und interpretierendermaßen aus meinen mentalen Kellern heraus holen usw.): ich laienphilosophiere eben ein wenig sonntäglich vor mich hin…

    Habe Er Spaß!

    Das Fossil

  159. lr 28. Juni 2009 at 19:47 Antworten

    Das kann ich mir aber auch nicht vorstellen – bei uns wird das sicher kein Verkaufsschlager!

  160. Frieling 28. Juni 2009 at 20:14 Antworten

    Alles eine Frage der richtigen PR, des zufälligen oder gepuschten Hypes und damit des Marketings.

  161. Frieling 28. Juni 2009 at 20:16 Antworten

    Zu meinen aktiven Frieling-Verleger-Zeiten (also bis Ende 2003) konnte ich mir den Luxus eines Nachtpförtners nicht leisten, nicht mal für einen Tagpförtner reichte es.

    Wir sind uns also entschieden zu spät begegnet, Herr von Fossil. Unser beider Leben hätte eine erfüllte Wendung genommen!

  162. Anonym 28. Juni 2009 at 20:55 Antworten

    Ach! Mein Prinz: das hast Du sooo schön gesagt, schluchz: ich muss 300 Tropfen Ätherbaldrian nehmen…

    Hm. – Da ich mich bemühe, ein ethisch hochwertiger Schreiber zu sein, beeile ich mich hinzu zu fügen, dass ich das mit dem Baldrian geklaut habe; mich deucht, aus „Der Meister und Margarita“…

    Häff fann!

    Das Fossil

  163. Frieling 28. Juni 2009 at 21:00 Antworten

    Nehme er eine Portion Laudanum, das spart Tropfen!

  164. Anonym 28. Juni 2009 at 21:05 Antworten

    Das ist doch wieder was Unanständiges…(?)

  165. Spieler7 28. Juni 2009 at 21:11 Antworten

    Als Bayer bin ich grundsätzlich skeptisch gegenüber diesen Neuerungen, ich habe zum Beispiel ewig gebraucht, um den Umstieg von Schallplatte auf CD zu schaffen.

    Aber aufregend ist das alles schon, keine Frage.

    P.S.: Über dein fröhliches Summen und Pfeifen haben wir uns beim Barcamp auch amüsiert…;)

  166. Frieling 28. Juni 2009 at 21:21 Antworten

    Man kann das Zeug auch mit Anstand nehmen!

  167. Frieling 28. Juni 2009 at 21:24 Antworten

    Ha, jetzt dringt die Wahrheit auch in meinen Gehörgang! Es waren ernsthafte Vorbereitungen, die ich durch eine improvisierte Pausenmusik für die Millionen Zuschauer an den heimischen Lichtspielautomaten erträglicher gestalten wollte.

  168. Anonym 28. Juni 2009 at 21:32 Antworten

    Ich nehme dergleichen immer mit „Laphroiag“ (geschüttet, nicht gegossen), aber ich habe mir eben Abstinenz verordnet…

  169. Frieling 28. Juni 2009 at 21:44 Antworten

    … aber bitte mit Kirsche!

  170. Anonym 28. Juni 2009 at 21:48 Antworten

    Kirsche (mitteldtsch., Jargon):

    Smilie by GreenSmilies.com

  171. Spieler7 29. Juni 2009 at 17:47 Antworten

    Naturalmente, Senhor…

  172. Frieling 29. Juni 2009 at 17:50 Antworten

    Ich erwarte sehnlichst deinen ersten Live-Auftritt!

  173. Spieler7 29. Juni 2009 at 17:56 Antworten

    Ja, ich auch, ich weiß nur noch nicht in was…

  174. Frieling 29. Juni 2009 at 18:32 Antworten

    Wie wär´s mit einer Comedy-Reihe à la »Wollen Versicherung kaufen???«

  175. Spieler7 29. Juni 2009 at 18:36 Antworten

    Igitt, dann ja noch lieber Karaoke!

  176. Frieling 29. Juni 2009 at 18:42 Antworten

    Okay, immer das nehmen, was man am besten kann!

  177. tara91 29. Juni 2009 at 19:53 Antworten

    Ich bin hart im Nehmen :))

  178. Frieling 29. Juni 2009 at 19:57 Antworten

    Tschaka!

  179. Anonym 30. Juni 2009 at 05:33 Antworten

    Bist Du?
    So so … na dann!

    auf in die Wanne … platsch

  180. tara91 30. Juni 2009 at 19:03 Antworten

    wie ich soeben las, hat unser BadewannenGeplänkel den Prinzen ja schon zu seinem neuesten Eintrag animiert……

  181. gummibaer007 30. Juni 2009 at 19:27 Antworten

    schade , und wo finde ich derlei veranstaltungen …?
    🙂

  182. Frieling 30. Juni 2009 at 19:42 Antworten

    Das geht bei mir wie in der Wurstfabrik: frisch rein in den Fleischwolf, prall abgefüllt und zack! auf die Theke!

  183. Frieling 30. Juni 2009 at 19:46 Antworten

    Barcamps sind derartige Veranstaltungen, die gibt es ab und an auch in Hamburg.

  184. Anonym 1. Juli 2009 at 06:06 Antworten

    hihi …. sowas ist doch klasse!

  185. gummibaer007 1. Juli 2009 at 08:38 Antworten

    was genau sind eigentlich bar-camps?
    die haben nicht mit nacht-bar oderso zu tun … ?
    🙂

  186. Frieling 1. Juli 2009 at 08:40 Antworten

    Hier habe ich es beschrieben: http://internettechnik-netzwerktechnik.suite101.de/article.cfm/was_ist_ein_barcamp

    (Der Begriff »bar« ist der Programmiersprache entlehnt.)

  187. Littleadventure 1. Juli 2009 at 13:44 Antworten

    Diese Poken sind die Antwort auf alle Computersüchtigen Jugendlichen die verlernt haben draußen zu spielen, jetzt wo langsam aber sicher die pcs tragbar werden, und die USB sticks verwendet werden um freundschaften zu schließen wurde ein Medikament gegen diese sucht gefunden.

    In Hoffnung das die Poken die Suchtkinder aus ihren Kellern holen 🙂 oder auch einfach nur „wow in die tonne“

    und das mein ich eigentlich nett, so wies da steht

    Grüsse

  188. gummibaer007 1. Juli 2009 at 21:07 Antworten

    DANKE , über die pokens gabs heute übrigens in der mopo hier in HH einen fast zweiseitigen artikel….
    http://archiv.mopo.de/archiv/2009/20090701/hamburg/netzwerken_mit_plastik_pueppchen.html
    🙂

  189. gummibaer007 1. Juli 2009 at 21:10 Antworten

    Nachtrag : …aber ich glaube , ich täte mich etwas schwer damit , selbst Vorträge zu halten…
    so faszinierend solche „lern- / wissens -konferenzen“ auch sind…

  190. Frieling 1. Juli 2009 at 22:26 Antworten

    Danke, das ist eine vorzügliche PR für Poken. Erzähl mal, wie es auf der Party war!

  191. Frieling 1. Juli 2009 at 22:27 Antworten

    Vorträge zu halten ist nicht jedermanns Sache, ich mußte es auch erst lernen.

  192. gummibaer007 4. Juli 2009 at 07:12 Antworten

    durch diesen zeitungs artikel jedenfalls weiss ich das es hier wohl ab und zu auch solche veranstaltungen geben wird…
    🙂

  193. Anonym 4. Juli 2009 at 10:21 Antworten

    Also USB Stick um Freundschaften zu schließen ist irgendwie pervers…

    Und die computersüchtigen Jugendlichen kommunizieren wesentlich aktiver jetzt als ohne soziale Networks früher.

  194. Frieling 4. Juli 2009 at 11:29 Antworten

    Hat Ian Dury nicht schon vor Jahrzehnten gesungen: »hit me with your rhythm stick« – oder meinte er damit etwas anderes???

  195. Lill-Y 5. Juli 2009 at 23:13 Antworten

    Das Hängepfötchen sieht nett aus.
    Kann man auch seine Einkaufsliste damit weitergeben, wenn man gerade keine Zeit hat?

  196. Frieling 6. Juli 2009 at 07:46 Antworten

    Klar, du kannst sie mit Tesa daran befestigen!

  197. Lill-Y 7. Juli 2009 at 21:18 Antworten

    Hier gibt es nur Tixo!

    Wollte nur sagen, ich kommentiere hier häufiger als du bei mir. Was mir im Prinzip wurscht ist, weil ich nicht so geil darauf bin, wer wann wo was sagt. Aber die Aussage der „plötzlichen Sehnsucht“ finde ich mehr als daneben.
    However …

  198. Frieling 7. Juli 2009 at 21:22 Antworten

    Himmel, meine Lieblingswienerin hat wieder ihre besondere Empfindsamkeit?

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Sämtliche Texte und Abbildungen sind urheberrechtlich geschützt. Missbrauch wird anwaltlich verfolgt. © Ruprecht Frieling aka Prinz Rupi, Berlin
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