Der Große Pinkler (Pablo Neruda)


Prinz Rupi spricht das Gedicht »Der Große Pinkler« (“El Gran Orinador”) aus dem Spätwerk des chilenischen Dichters und Schriftstellers Pablo Neruda (1904-1973)

Jan Bouman

In seinem Gemälde “Traum und Wirklichkeit” aus dem Jahre 1981 hat der niederländische Künstler Jan Bouman den Großen Pinkler verewigt.
Hier im Detail:

Jan Bouman Detail

Wer Lust auf weitere Lesungen aus dem Prinzenpalast hat, der klickt H I E R

0 Antworten auf „Der Große Pinkler (Pablo Neruda)“

  1. So leicht kommt uns der Interpret dieses Gedichtes nicht davon. Den Dichter können wir schließlich nicht mehr fragen.

    Wir bestehen darauf zu erfahren,

    1.wer diese große Sauerei anrichtet?
    2.wie lange die Verunreinigung unserer Umwelt noch andauern wird? und schließlich
    3.ob der Deutsche Bundestag oder die Kanzlerin Merkel vielleicht Abhilfe schaffen könnte?

  2. Kommst auf dem Rosenmontag ziemlich blau daher, Rupi!!!

    Mal gut, dass ich nicht der große Pinkler bin, denn wäre ich es, würde ich es nicht nur beim Pinkeln belassen!
    Zumindest drückt der Pinkler seine Meinung über die Welt aus – und wie gesagt: Ich würde es nicht nur beim Pinkeln belassen!!!

    Zumindest hat uns Neruda eine Ausweg offen gehalten:
    Das Land, wo man ihm keine Fragen stellt!

    Dieses Land wäre das Paradies!
    Wo liegt es?
    Gibt es da Jobs bzw. Greencards??
    Braucht dieses Land eventuell noch einen Kaiser???

    ICH WILL ES WISSEN!!!!!

    Grüße
    Carsten

  3. Verehrter Blauschimmel!

    Darauf gebe ich trotz Rosenmontag eine philosophische Antwort und lasse Wilhelm Liebknecht (Väterchen des später ermordeten Karl) zu Wort kommen. Er schrieb 1892 im Vorwort zur dt. Übersetzung von William Morris Roman „News from Nowhere“:

    Das Einzige, was wir über die Lage von Nirgendwo wissen, ist, dass es nicht da liegt, wo wir sind. Nirgendwo – das ist die Welt der Wünsche, der Träume, der Ideale.

  4. Die Frage oder besser gesagt deren Beantwortung und das ganze Gedicht einschließlich der Person des Autors ist zu vielschichtig und komplex als dass ich es heute am Rusemondach noch angemessen beantworten könnte.

  5. das war ja klar, daß nur ein Mann darüber sinnieren kann wohin überall der bronzefarbene (was darauf schließen läßt, daß er eindeutig zu wenig Kummertröpfchen oder andere Flüssigkeiten intus hatte) Regen sich verteilt.
    Was mich allerdings wundert, war er doch verheiratet, mich deucht sogar zwei Mal – also im Grunde genommen hätte er doch sitzend ….. 😉

  6. Respekt, Hochwürden! Wie immer greifst du schonungslos die brisanten Themen an, ohne Rücksicht auf Verluste.

    Ich bin ein feiner Pinkel
    strull’ nicht in jeden Winkel
    eher egal, ob groß oder klein
    aber ein Abtritt aus Marmor sollt’ es schon sein!

    Und eine Bewerbung bei der Blue Man Group hast du auch noch abgeliefert. 😉

    P.S.: YouTube-Abo funzt natürlich nicht…

  7. Ich achte streng darauf, dass die Flasche neben meinem Rechner niemals leer ist. Das nennt man Disziplin! 😉

    Zum “Großen Pinkler”: Schöner Text – ausdrucksstark vorgetragen – aber als Single fühle ich mich vom “Großen Masturbator von Salvador Dali noch mehr angesprochen. :))

    http://tinyurl.com/6cwhshs

  8. Von Dali gibt es auch ein Gedicht zum “Großen Masturbator” von 1930. Habe gerade lange nach dem Buch, welches es enthält, gesucht und bin fündig geworden (S. Dali – Die Eroberung des Irrationalen).

    Im Internet habe ich den Text leider nicht gefunden – und 12 Seiten abschreiben möchte ich auch nicht unbedingt – zumal es in dem Gedicht schwerpunktmäßig um den Austausch diverser Körperausscheidungen geht, was ganz bestimmt gegen die AGBs von blog.de verstößt. Kleine Anmerkung zum Thema “Jugendschutz im Internet”: Das Buch konnte ich damals mit ca. 15 Jahren problemlos in einem Kaufhaus erwerben.

    Kostprobe:

    Unter dem seltsamen
    lauen Symbol
    zweier großer Wilhelm Tells
    suchten sie die Lust
    indem sie sich gegenseitig
    gleichzeitig
    anpi**ten.
    Der U**n sprudelte
    ihr übers Kinn
    war noch warm
    unter den Achseln
    wurde lau
    wo die F*tz*
    beginnt …

    Hat mich damals schwer beeindruckt. :))

  9. Jetzt wissen wir endlich, wer Dich schon in jungen Jahren versaut hat!

    Zu Dali: Ich wußte bislang nur, dass es sich in Tagebuchaufzeichnungen zum Thema erklärt hat und ein bekennender “großer Masturbator” war. Ein Gedicht zum Thema war mir bis dato unbekannt. Danke für die Information!!!

  10. Ich kann wenigstens, wenn man mich mal stranguliert in einem Kleiderschrank – mit drei von Berlusconi ausgeliehenen minderjährigen Nutten – auffindet, noch röcheln: “Dalihustwarsschuld” und glücklich dahinscheiden. 🙂

    Ob Dali niemals tiefer in seine Gala eingedrungen ist, kann ich natürlich nicht beurteilen. Aber es würde mich nicht verwundern.

    Das Buch bekommst Du übrigens noch für ca. 3,00 EUR plus Versand über den Amazon Marketplace, wie ich gerade feststellen konnte.

  11. Ich denke, es reicht der erste Teil, denn es war ge-ni-al (Agent Smith bekommt abeer in laufe der Geschichte eine fast Hamlet-esque Tragik). Die zwei weitere Teile waren eher im Sinne von Merchendise. 🙂

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