
Als Ritter RAM ist Peter Schaufler Chefredakteur der Schlaraffen-Zeitung. Sämtliche Fotos: © Prinz Rupi
Der visionäre Redakteur
Porträt des Chefredakteurs der Schlaraffen-Zeitung
Von Prinz Rupi
Am liebsten sitzt Peter Schaufler vor seinem Wohnwagen auf seinem Stammplatz in Kroatien und genießt die Ferien. Sein Staffordshire-Bullterrier Karli tobt am Hundestrand. Der Mann mit dem charakterstarken eisgrauen Garibaldi-Bart und einem Edelstahl-Ring im linken Ohr hofft, dass sein geliebter Vierbeiner zumindest zwölf oder dreizehn Jahre alt wird. Dann ist er selbst 70 Jahre alt sein und wird das Kapitel »pelziger Freund« nach 40 Jahren Hundehaltung beenden. Dann wird er in den Ferien auch nicht mehr an seinen Job denken müssen, der den größten Teil seines Lebens ausmacht: die Chefredaktion der Schlaffendepesche »Der Schlaraffia Zeyttungen« (DSZ).
Man mag sich einen Chefredakteur der Schlaraffen-Zeitung DSZ vielleicht ähnlich vorstellen wie einen Monsignore des Vatikans, der den »L`Osservatore Romano«, das tägliche Mitteilungsblatt des Heiligen Stuhls und der Vatikanstadt, redigiert: eine anspruchsvolle redaktionelle Arbeit, die unter streng kontrollierenden Blicken erfolgt. – Baumelte nicht jüngst ein Redakteur an der Seufzerbrücke? – Entschuldigung, das war der Chef der Vatikanbank, eine andere Abteilung.
In Bezug auf die Ehrwürdigkeit sind die beiden Periodika ähnlich: Der »Osservatore« wird 1861 gegründet und blickt auf eine über 150-jährige Geschichte zurück. Er veröffentlicht päpstliche Dokumente, Ansprachen des Papstes, Verlautbarungen des Heiligen Stuhls und der Römischen Kurie sowie Berichte über das kirchliche Leben.

Auch an den Schlaraffen geht der Fortschritt nicht vorbei: Im Januar 2026 zierte erstmals ein KI-Bild das Cover der Schlaraffen-Zeitung
Die Schlaraffen-Zeitung (DSZ)
Die DSZ ist das offizielle Organ des im Oktober 1859 in Prag gegründeten Bundes der Schlaraffen. Herausgeber und Verleger ist der Verband Allschlaraffia mit Sitz in Bern, einer Organisation mit komplexen Verbindungen zu den lokalen Schlaraffenvereinen. Die Tätigkeit des DSZ-Chefredakteurs unterscheidet sich insofern von der seiner Kollegen im Vatikan, als kein Papst existiert. Das erleichtert die Arbeit jedoch nicht.
Die Schlaraffen verehren symbolisch den Uhu als Inbegriff der Weisheit und des Humors. Von dort ist stets Wohlwollen, Unterstützung, Motivation und Schutz zu erwarten. Der direkte Auftraggeber des Redakteurs ist eine gewählte Ministerialbürokratie, von der sich die weltweit verstreuten Mitglieder regieren lassen.
Diese Bürokratie besteht aus einer Gruppe hochrangiger Schlaraffen, die für die Verwaltung und Leitung der verschiedenen Angelegenheiten des Bundes zuständig sind. Die gewählten Vertreter sorgen dafür, dass die Traditionen und Bräuche des Bundes gewahrt bleiben und gleichzeitig moderne Anforderungen erfüllt werden. Für Peter Schaufler bedeutet dies, dass er ständig in engem Kontakt mit den Würdenträgern steht, um die Inhalte der DSZ abzustimmen und sicherzustellen, dass sie den Erwartungen der Mitglieder gerecht werden.
Große Hingabe an die Redaktion
Peter Schaufler nimmt seine Aufgabe mit großer Hingabe wahr. Trotz der Herausforderungen liebt er die redaktionelle Arbeit und die Möglichkeit, zur Gemeinschaft der Schlaraffen beizutragen. Die DSZ ist nicht nur ein Informationsblatt, sondern auch ein kulturelles Bindeglied, das die Werte und Ideale der Schlaraffen in die Welt trägt.
Sein Wohnwagen und der Stammplatz in Kroatien bieten ihm zweimal pro Jahr eine willkommene Abwechslung vom oft hektischen Alltag des Chefredakteurs. Hier kann er abschalten, neue Energie tanken und sich seiner Familie und seinem geliebten Vierbeiner widmen. Die friedliche Umgebung und der wunderschöne Hundestrand sind der perfekte Rückzugsort, um die Balance zwischen Arbeit und Freizeit zu finden und Zeit mit seinem Enkelsohn Leon zu verbringen, der seit März 2024 die Familie bereichert.
Während Schaufler die Sonne und das Meer genießt, denkt er darüber nach, wie sich seine Zeitung in Zukunft entwickeln könnte. Er hat viele Ideen und Visionen, wie das Blatt ansprechender und relevanter für die Mitglieder gemacht werden kann. Doch vorerst genießt er die Ruhe und die Zeit mit seinem Hund, wohl wissend, dass ihn zu Hause wieder die vielfältigen Aufgaben der Wortschmiede erwarten.

Viele weitere Porträts und Lebensberichte von Schlaraffen aus aller Welt finden sich im Buch »Die Ritter von der Rolandnadel« von Prinz Rupi. Erhältlich unter ISBN 978-3-910408-20-3 in jeder Buchhandlung sowie im Online-Buchhandel
Leidenschaft für Musik
Peter Schaufler erblickt am 10. Februar 1960 das Licht der Welt in Judenburg, einer kleinen Stadt am südlichen Rand des Aichfeldes in der österreichischen Steiermark. Diesem Ort ist er bis heute treu geblieben.
Er wird im Zeichen des Wassermanns geboren. Laut Sterndeutern ist er ein netter, zuvorkommender, höflicher, braver, romantischer, hilfsbereiter, durchtrainierter, mehrsprachiger, bügelfreier Apollon …
Gelächter im Hintergrund: Seine Frau, seit vierzig Jahren an seiner Seite und der er zu ihrem 18. Geburtstag seine Liebe gestand, ist hörbar amüsiert über diese Selbsteinschätzung. Gibt es etwa Zweifel? – Tauchen wir tiefer in die Biografie eines Mannes ein, der mit einem wundervoll trockenen Humor ausgestattet ist …
Peter wächst als Sohn eines Betriebsmalers und einer Hausfrau mit einer jüngeren Schwester auf. Das Geld ist knapp, eine Musikschule, die er gerne besucht hätte, bleibt unerschwinglich. Doch kaum ist er siebzehn und verdient als Praktikant ein wenig Geld, investiert er es komplett in eine akustische Gitarre und bringt sich an Lagerfeuern autodidaktisch das Spielen bei. Er wird ein großer Fan von Simon & Garfunkel und Leonard Cohen. Schon bald verfügt er über ein riesiges Repertoire an Songs. Seine Klampfe hält er stets im Kofferraum griffbereit, und er spielt mit einem Freund bei kleinen Feiern, Familientreffen und nach den Sitzungen seiner Jugendorganisation, oder auch in gemütlichen Gaststätten bis in die frühen Morgenstunden.
Nach Grund- und Handelsschule absolviert Peter Schaufler eine Ausbildung zum Programmierer. Er setzt damit auf einen zukunftsträchtigen Berufszweig. Bis zum Eintritt in das Österreichische Bundesheer arbeitet er in einer Bank. In seiner Freizeit spielt er Turnierschach in einem Verein, was gut zu seiner programmierenden Denkweise passt. Der Obmann des Vereins erkennt seine Fähigkeiten und stellt ihn nach der Ableistung des Präsenzdienstes im Judenburger Rathaus an. Dort durchläuft er diverse Abteilungen, angefangen beim Staatsbürgerschaftsverband und im Standesamt.
Einstieg in die Pressearbeit

Nicht nur das geschriebene, auch das gesprochene Wort ist eine Domäne von Chefredakteur Peter Schaufler
In den frühen 90er Jahren baut er im Judenburger Rathaus eine Umweltabteilung auf. Peter Schaufler übernimmt 1992 die Presseabteilung der Stadt. Er restrukturiert die »Judenburger Stadtnachrichten«, eine Bürgerzeitung, die er redigiert und mit Pagemaker gestaltet, um sie im weiteren Verlauf drucken zu lassen. Dabei setzt er von Anfang an auf Apple-Technologie und arbeitet mit dem Mac. Nebenbei ist er als Standesbeamter aktiv; rund 700 Paare werden sich an ihn erinnern.
Peter Schaufler ist ein Pionier. Er baut für die Stadt einen Info-Fernsehkanal auf, zunächst mit einem Commodore Amiga, und erreicht bald jeden Haushalt in der Gemeinde. Eine kleine Stadt in Österreich wird damit zum Vorreiter in der Vernetzung und tagesaktuellen Information ihrer Bürger. Der Sender liefert einen Serviceblock mit Informationen und Öffnungszeiten diverser Ämter und Behörden und bietet ein Fenster in die Stadt für diejenigen, die nicht mehr aus dem Haus kommen. Täglich fügt er neue Fotos hinzu und erfüllt damit das Bedürfnis der Menschen, teilhaben zu können.
Im Rahmen seiner Tätigkeit besucht Peter ein Seminar in Wien und lernt auf der gemeinsamen Autofahrt in die Bundeshauptstadt den Verantwortlichen für das Kabelfernsehen kennen. An dessen Auto prangt ein Wunschkennzeichen »UHU-1« welches ihn als Ritter Teleandros, einen Oberschlaraffen mit jahrzehntelanger Erfahrung identifiziert. Peter, damals 30 Jahre alt, wird nach anfänglicher Skepsis von Teleandros in den Männerbund der Schlaraffen eingeführt. Bei einer Ahallafeier, einem Totengedenken, findet er Gefallen an den anderen intelligenten, älteren Herren. Er wird zum Knappen Nr. 84 gekugelt und nimmt in den folgenden Jahrzehnten zuverlässig an den wöchentlichen Zusammenkünften teil.
Karriere in der Schlaraffia
Peter wird zum Ritter RAM der Internet(t)e geschlagen und kurz darauf zum Kanzler des in seiner Heimatstadt Judenburg agierenden Schlaraffenreyches Castellum Noricum befördert. Nach elf Jahren in diesem Amt schlägt er seinem Paten Ritter Teleandros vor, nach beinahe vierzig Jahre auf dem Thron auch dem Nachwuchs eine Chance zu geben. Er hat selbst in seiner aktiven Zeit als Gemeindebeamter vier Bürgermeister erlebt und weiß aus seiner vielfältigen beruflichen Erfahrung, dass alles Aufgebaute verloren gehen kann, wenn die eigenen (Partei-)Freunde über Veränderungen nachzudenken beginnen. Die USA erlebt 2024, wie ein Präsident es versäumt, in Ehren abzutreten und jüngeren Kandidaten Platz zu machen, weil er seinen eigenen Vergreisungsprozess nicht wahrhaben will. Sein Vorschlag wird als Angriff auf einen Posten und damit falsch verstanden, im Ergebnis wechselt RAM ins fröhliche Kärntner Schlaraffenreych »Claudium forum« nach Klagenfurt.
Dort hat er – wie könnte es anders sein – unter dem Schutz des UHU an der sogenannten Oppo-Tafel seinen angestammten Platz, ist es doch Aufgabe der Opposition, das Reychsgeschehen zu überwachen und mit tiefgründigem Humor auf so manchen Missstand hinzuweisen. Üblicherweise verbeugen sich Schlaraffen vor dem UHU, der in jeder Burg hoch im Gemäuer sitzt, um damit anzudeuten, dass sie die Hoheit des Symbols der Weisheit anerkennen und ehren. Es scheint kein Zufall zu sein, dass ein weiser Uhu über dieser Oppo-Tafel schwebt.
Auf einer österreichischen Kanzlerarbeitstagung der Schlaraffen, an der RAM teilnimmt, wird über die Zukunft der DSZ gesprochen. Der engagierte Blattmacher kritisiert das bisherige Pamphlet als »schwarz-weißes Käseblatt«, das in Aufmachung und Schriftbild einem deutschen Landser-Heft Ehre machen würde. Die »Beurteilung« wird im Hintergrund vernommen und es dauert nicht lange, da wird er vom Vorsitzenden des Schlaraffenrates Austria gefragt, wie er es besser machen würde. RAM entwickelt ein Konzept für eine moderne, farbenfrohe Zeitschrift. Er präsentiert im Rahmen einer Sitzung des Allschlaraffenrates in Bern eine Nullnummer und zeigt, dass die Herstellungskosten durch eine Verlagerung nach Österreich erheblich gesenkt werden könnten.
Mit dem Ergebnis, dass der neue Chefredakteur der DSZ ab Januar 2004 Ritter RAM heißt. Und er wird der Redakteur mit der längsten Dienstzeit, denn zuvor hat keiner den Job länger als zehn Jahre ausgeübt. Schaufler lässt sich sogar überreden und macht bis 2029 weiter, dann wird er 25 Jahre im Amt sein. Üblicherweise wechselt der Landesverband im Vorsitz des Allschlaraffenrates alle fünf Jahre, und damit auch der Redakteur. Ein Vierteljahrhundert steht Ritter RAM dann wie eine Eiche im Personalkarussell der Bürokraten.
Nun könnte er Bücher schreiben über seine Erlebnisse als DSZ-Chef: Von leiser Kritik bis zu Tiefschlägen weit unter der Gürtellinie hat er alles pariert. Gern werden Fehler auf ihn abgewälzt, doch die Herren rechnen nicht mit einem erfahrenen Statistiker und Sammler. Schaufler löscht keine einzige E-Mail; mehr als 100.000 Dokumente ruhen exakt geordnet auf seinen Festplatten. So fällt es ihm leicht, nachzuweisen, wer im Falle des Falles einen Fehler gemacht hat. Aber es gilt auch, die Daten für die Zukunft zu bewahren.

Der Chef der Schlaraffenzeitung ist in den Schlaraffenreichen ein gern gesehener Gast – mit stets griffbereiter Kamera
Leidenschaft für das Schlaraffentum
Warum tut sich der Mann das so lange an?
»Ich habe eine unglaubliche Freude am Gestalten und mir liegt einfach viel an diesem Verein, weil ich in der Lage bin, gewisse Dinge im Hintergrund zu steuern, Informationen zwischendurch im Interesse unseres Bundes zu filtern und vor allem auch zahlreichen Freunden helfend und beratend zur Seite zu stehen. Du weißt ja nicht, wie viele Briefe, E-Mails oder Anrufe kommen, wo sich zwei Freunde bekriegen oder falsch verstandene Wortmeldungen zu heftigen Diskussionen oder Auseinandersetzungen führen. Da geht es dann um Anspielungen, aber auch persönliche Animositäten. Das filtere ich tunlichst raus oder ich gehe mit ihnen ins Gespräch und sage: ‚Hör mal zu, das kannst du so nicht machen‘, oder ich schlage etwas vor.«
Er führt zahlreiche Neuerungen und diverse Kolumnen ein und hofft stets, dass die ihm zuarbeitenden Reychsberichterstatter und Landesredakteure ähnliche Freude an ihrem Job empfinden wie er.
Alle acht Wochen eine Zeitung zu produzieren, die den Wünschen und Interessen von mehr als 260 Mitgliedsvereinen in fünf Kontinenten gerecht wird, ist eine echte Herausforderung.
Die Arbeit wird jedoch nicht einfacher, denn der Ton in Schlaraffia ist rauer geworden. Dies führt in der Folge zu härteren und längeren Diskussionen in den einzelnen Schlaraffenreychen, zwischen den Mitgliedern und auch die obersten Gremien bleiben von dieser Entwicklung nicht verschont.
Ob dies eine neue Tendenz innerhalb der Schlaraffen ist, die durch die Corona-Pandemie zutage trat? RAM sieht das pragmatisch: Als er seinerzeit das Kanzleramt übernahm, stellte ihm sein Vorgänger drei große Kartons mit Unterlagen aus vier Jahrzehnten vor die Füße, die er ausmisten und sortieren durfte. Schon damals gab es in diversen Schlaraffenreychen interne Auseinandersetzungen unter den Mitgliedern, die allerdings nie nach außen drangen.
Durch die Pandemie hat Schlaraffia an Intensität verloren. Plötzlich sitzen alle gelangweilt zu Hause und beginnen nachzudenken, sich um Angelegenheiten zu kümmern, die sie vorher niemals berührt hätten, man beginnt zu diskutieren und vielleicht auch zu streiten. Dies führt zu einem Verlust der Ausrittfreude, man geht der Konfrontation vor Ort aus dem Weg, denn das Internet trägt Auseinandersetzungen rasch – und auch anonym – durch die Welt.

Mit dem Uhu als oberster Instanz der Weisheit, eigener Zeitrechnung, eigener Währung und eigener Sprache bilden die Schlaraffen eine Gemeinschaft, die sich mit Vergnügen selbst persifliert. Sämtliche Abbildungen: © Prinz Rupi
Blick in die Zukunft
Ritter RAM ist Realist: Der Bund wird aufgrund der Überalterung einen deutlichen Mitgliederschwund erleben. Von derzeit rund 8.300 Sassen bleiben in den nächsten zehn Jahren vielleicht noch 5.500 übrig, die sich auf Deutschland, Österreich und die Schweiz verteilen, wenn nicht jeder Sasse die Initiative ergreift und Werbung für den Bund macht.
»Chancen, neue Mitglieder zu gewinnen, gibt es nur durch eine Öffnung der Gemeinschaft und indem wir unser schönes Spiel Freunden, Bekannten, Verwandten und natürlich auch der Öffentlichkeit vorstellen«, so Ritter RAM.
Die Burgtore sollten geöffnet werden, Dichterlesungen, Gitarrenkonzerte, Diskussionsveranstaltungen, ein Tag der offenen Tür, die Präsentation des Bundes in der Öffentlichkeit bei Vereinstagen, Stadtfesten etc., die Kontaktaufnahme zu den in der Stadt und Umgebung beheimateten Vereinen, und nicht zuletzt auch die Präsentation des Bundes in den sozialen Medien und dem Internet usw., vor allem aber das persönliche Gespräch mit »Jedermann« soll(t)en Interessenten anlocken.
Es werden Repräsentanten gebraucht, die eine Perspektive sehen und freudig in die Zukunft blicken. Die Veränderung beginnt im Kleinen, in den Reychen und Vereinen.
Ein Mann wie Peter Schaufler kann mit Schwarz-Weiß-Denken nichts anfangen. Er hat Turnierschach auf höchstem Niveau gespielt und als junger Schachspieler aus Judenburg Weltmeister Anatoli Karpov gegenüber gesessen.
»Da lernst du ganz schnell, dass es nicht nur eine zweite Möglichkeit gibt, sondern hundert andere«, meint er, das komme ihm nun in seinem Amt zugute. »Denk in Möglichkeiten, nicht in Schwierigkeiten«, lautet seine Devise, die er gern den Schlaraffen vermitteln möchte.
Erfahre mehr über die Schlaraffen
Die Leidenschaft bleibt
Chefredakteur RAM fühlt sich ganz besonders als Journalist, wenn er im Uhuversum unterwegs ist. Dann kann er schreiben, was ihm Freude macht, und die Veranstalter von Stiftungsfesten und anderen Events sind heilfroh, wenn er kommt, denn dann ist die Berichterstattung gewährleistet. Er versucht bei seinen Berichten, die Stimmungen einfangen, sodass der Leser bedauert, nicht dabei gewesen zu sein. Solche Artikel sollen auch die Ausrittfreudigkeit der Schlaraffen erhöhen und dienen als Motivation, andere Reyche in anderen Orten zu besuchen, neue Freundschaften zu knüpfen und bestehende zu pflegen.
In jede Ausgabe der Schlaraffen-Zeitung investiert er 135 bis 160 Stunden seiner Lebenszeit. Familie, Freizeit und Ruhestand sind ihm wichtig, doch die Leidenschaft für das Schlaraffentum ist der Brennstoff, der ihn vorwärtstreibt.
Peter Schaufler ist ein Mann, der trotz widriger Umstände und bescheidener Anfänge seinen eigenen Weg gefunden hat. Er ist geprägt von einer tiefen Leidenschaft für Musik, einem scharfen Verstand und einem unerschütterlichen Sinn für trockenen Humor. Seine Geschichte ist ein inspirierendes Beispiel dafür, wie Hingabe und Selbstdisziplin zu einem erfüllten und erfolgreichen Leben führen können.
© Prinz Rupi



