
Prinz Rupi überreicht im Namen seiner Kulturstiftung ein Theremini für Stummfilmpianist Graf Bothmer
Prinz Rupi Kulturstiftung unterstützt Stummfilmpianist Graf Bothmer mit Theremini
Die Prinz Rupi Kulturstiftung hat dem Stummfilmpianisten Stephan Graf von Bothmer ein Theremini überreicht und damit ein ebenso ungewöhnliches wie vielversprechendes Zeichen der Unterstützung gesetzt. Das berührungslos gespielte Instrument eröffnet dem Musiker neue klangliche Räume: von schwebenden, geheimnisvollen Tönen bis zu jenen klassischen Science-Fiction-Farben, die seit jeher eine eigentümliche Nähe zum frühen Kino besitzen.
Die Schenkung ist mehr als eine freundliche Geste. Sie ist Ausdruck einer Haltung, die künstlerische Neugier ernst nimmt und schöpferische Arbeit auch dort fördert, wo sie nicht dem Mainstream folgt. Genau diesem Anspruch widmet sich die gemeinnützige Prinz Rupi Kulturstiftung, die Kunst- und Kulturprojekte in den Bereichen Literatur, Musik, bildende und darstellende Kunst unterstützt.
Stephan Graf von Bothmer gehört seit vielen Jahren zu den herausragenden Protagonisten der Stummfilmkunst. Er hat mehr als 600 Stummfilme vertont, ist auf fünf Kontinenten aufgetreten und hat mit seinen Stummfilm-Konzerten bewiesen, dass diese Kunstform keineswegs museal erstarrt ist, sondern bis heute Menschen in Bann schlagen kann. Seine Aufführungen machen aus Filmvorführungen lebendige Ereignisse, in denen Musik, Bild und Augenblick zu einer eigenen Form der Gegenwart verschmelzen.
Wer Graf von Bothmer erlebt, versteht schnell, dass es hier nicht um bloße Begleitung geht. Seine Musik deutet, verdichtet, verführt und lässt Bilder atmen. In einer Erklärung der Stiftung heißt es, Fraf Bothmer erwecke stumme Bilder zum Leben und verbinde den Charme vergangener Zeiten mit der Zukunft. Genau an dieser Schnittstelle zwischen historischer Form und neuer Klangwelt setzt auch das Theremini an.
Zugleich verweist die Schenkung auf die wirtschaftliche Wirklichkeit vieler freier Künstler. Gerade jene, die mit großer Beharrlichkeit, hoher Qualität und beträchtlichem persönlichem Einsatz arbeiten, bewegen sich oft jenseits gesicherter öffentlicher Förderung. Saalmieten, Werbung und Filmlizenzen sind kostspielig; Bothmer selbst hat beschrieben, wie sehr ihn das Rechnen bisweilen mehr beansprucht als das Spiel am Flügel. Umso wichtiger sind Unterstützungen, die unmittelbar an der künstlerischen Praxis ansetzen.
Dass Prinz Rupi und Graf von Bothmer einander künstlerisch bereits verbunden sind, zeigte das gemeinsame Projekt „Orgelmusik trifft KI-Bildersymphonie“. In der Berliner Zwölf-Apostel-Kirche improvisierte Graf von Bothmer auf der dreimanualigen Schuke-Orgel, während Prinz Rupi seine KI-geschaffenen Bildwelten präsentierte. Das Ergebnis war eine kraftvolle Symbiose von Klassik und Moderne, von Experiment und Ausdruck.
Mit dem Theremini erhält Stephan Graf von Bothmer nun ein Instrument, das diesen Weg auf folgerichtige Weise weiterführen kann. Es passt zu einem Künstler, der nie beim bloß Bewährten stehenbleibt, sondern das Kino der Vergangenheit immer wieder neu in die Gegenwart holt. Vielleicht werden künftige Aufführungen nun um eine weitere, schwebende Stimme reicher: um jene elektrischen, beinahe körperlosen Klänge, die das Unsichtbare hörbar machen.
Die Prinz Rupi Kulturstiftung beweist mit dieser Schenkung, dass Kulturförderung nicht abstrakt bleiben muss. Manchmal genügt ein Instrument zur rechten Zeit, um einem Künstler neue Möglichkeiten zu eröffnen. Und manchmal liegt gerade in einer solchen Geste die schönste Botschaft: dass Kunst lebt, wenn man an sie glaubt — und wenn man ihr etwas in die Hand gibt, das sie weiterträgt.
Für weitere Projekte und Vorhaben bittet die Prinz Rupi Kulturstftung um aktive Unterstützung. Spenden an die staatlich anerkannte gemeinnützige Körperschaft sind steuerlich voll absetzbar
Prinz Rupi Kulturstiftung
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