facebook
linkedin
tumblr
twitter
youtube
email
pinterest
  • Home
  • Aktuell
  • Bücher
  • Bilder
  • Wunder
  • Radio
  • TV
  • Stiftung
  • Schlaraffen
  • Bibliothek
  • Kontakt

David Foster Wallace: Freitod mit 46

September 14, 2008
by Ruprecht Frieling
david foster wallace, Gonzo-Journalismus
0 Comment
Bitte verbreite diesen Beitrag!
David Foster Wallace 1

David Foster Wallace Foto: ©Hachette Book Group

David Foster Wallace, einer der besten jungen US-Schriftsteller, ist tot in seinem Haus im kalifornischen Claremont aufgefunden worden. Nach Behördenangaben fand Wallaces Frau den 46-jährigen erhängt vor, als sie nach Hause kam.

Wallace, der 1987 als 24-Jähriger mit seinem Debütroman »The Broom in the System« (»Der Besen im System«) in den USA Aufsehen erregte, lehrte Kreatives Schreiben am Pomona-College. Sein bekanntestes Buch war das 1996 veröffentlichte »Infinite Jest«; es wurde vom US-Magazin »Time« zu den »besten 100 zwischen 1923 und 2005 erschienenen englischsprachigen Romanen« gezählt.

Eines meiner Lieblingsbücher von Wallace ist »Schrecklich amüsant aber in Zukunft ohne mich« (»A Supposedly Fun Thing I’ll Never Do Again«): Im Auftrag einer Edelgazette unternimmt der Autor eine Luxuskreuzfahrt in die Karibik. Mit messerscharfem Beobachtungsvermögen seziert er das Geschehen an Bord des schwimmenden Palastes. Entstanden ist eine literarische Reportage, die sich vor allem den grotesken Auswüchsen des Verwöhntourismus widmet.

Foster Wallace erkennt in dem professionell freundlichen Amüsierservice in engelhaftem Weiß, der sich ihm unter einer lapislazuliblauen Himmelskuppel bietet, eine der Hauptursachen dafür, dass er froh ist, wieder von Bord gehen zu dürfen ohne vorher zu verzweifeln. Für jeden, der plant, erstmals eine organisierte Schiffsreise zu buchen, ist die Lektüre des Essays eine genussreiche Trockenübung.

Bitte verbreite diesen Beitrag!
Über den Verfasser
Ruprecht Frieling aka Prinz Rupi schreibt seit einem halben Jahrhundert Bücher und schwimmt dabei vergnügt gegen den Strom.
Teile den Beitrag
No Comment
  1. Pitti-Platsch 14. September 2008 at 10:44 Antworten

    Werbung ist gut für’s Geschäft, aber ich finde, Herr Wallace ging hier einen Schritt zu weit. – Wirst Du das Buch jetzt ein zweites Mal lesen unter dem neuen, veränderten Blickwinkel?

  2. Brunopolik 14. September 2008 at 11:01 Antworten

    Auch wenn ich bisher von David Foster Wallace kaum etwas gelesen habe, bin ich erschüttert, denn m.E. gehörte er zu den Schriftstellern, die um neue Positionen in der amerikanischen Literatur kämpfen. Kein Bestseller-Autor, aber ein beachtenswerter Künstler. Warum die Besten so oft scheitern?

    Die Literaturzeitschrift „Schreibheft“ von Norbert Wehr hat ihn immer mal wieder vorgestellt.

    L.G. B.

  3. Melawi 14. September 2008 at 11:06 Antworten

    Der Titel macht einem schon Gänsehaut…

  4. Frieling 14. September 2008 at 11:34 Antworten

    Dieses Buch ist es auf jeden Fall wert, mehrmals gelesen zu werden. Aber ich habe hier noch sein »Kleines Mädchen mit komischen Haaren« auf dem Friedhof der ungelesenen Bücher liegen, und das kommt zuerst dran.

  5. Frieling 14. September 2008 at 11:44 Antworten

    Dankeschön für den Hinweis!

  6. Frieling 14. September 2008 at 11:45 Antworten

    Der Buchtitel bekommt nun etwas absurd Prophetisches.

  7. inlimbo 14. September 2008 at 12:17 Antworten

    DFW ist mir bis dato unbekannt…

    jedoch hat der titel jetzt wahrlich etwas absurd prophetisches. 😉 deine/eure ausführungen haben mich nun doch neugierig gemacht. und so werde ich den zettel, welchen ich gerade mit einer notiz versah, vor dem nächsten grossstadtbummel einzustecken wissen. ich kenne die magnete in den auslagen der buchläden gut genug.

    so kann ich meine neugier bestimmt stillen, ohne vorher den friedhof liegengebliebener bücher, den wohl fast jeder auch besitzt, zu füttern.

    ein angenehmes restwochenende, lieber frieling!
    und vielen dank für den tipp der anderen art.

    liebe grüsse, jenne

  8. Frieling 14. September 2008 at 13:40 Antworten

    Lass dann mal hören, ob es Dir auch gefallen hat, lieber inlimbo!

  9. livelb 14. September 2008 at 13:42 Antworten

    Ich geb zu, dass ich den Autor nicht kenne. Aber ich merk ihn mir mal.
    😉

    Es macht mich immer nachdenklich, wenn sich jemand das Leben nimmt. vor allem wenn er noch so jung ist.
    Wie schlimm muss es jamendem gehen das er sowas macht?

    Und warum ist der Freitod vor allem unter Künstlern so weit verbreitet?
    Liegen Genie und Wahnsinn wirklich SO NAH beieinander?

  10. Frieling 14. September 2008 at 14:21 Antworten

    Diese Frage wird immer wieder aufgeworfen. Ich glaube, es hat sowohl mit dem Narzissmus vieler Künstler zu tun als mit dem Erwartungsdruck, dem sich der Kunstschaffende selbst aussetzt und der ihn in tiefe Depressionen treiben kann.

  11. Spieler7 14. September 2008 at 15:04 Antworten

    Danke für den Tipp, ich habe das Buch auf meine Liste gesetzt.

    Schade natürlich, dass dieser Anlass dazu nötig war.

  12. Einhard 14. September 2008 at 15:04 Antworten

    Das Buch wird sicherlich einen neuen Boom erleben, so traurig der Anlaß auch ist

    Danke für die info

  13. Frieling 14. September 2008 at 15:05 Antworten

    Hinterlistig nutze ich den traurigen Anlass, um auf einen tollen Autor aufmerksam zu machen.

  14. Careca 14. September 2008 at 15:08 Antworten

    Ich werd es mir lesen. Danke für den Hinweis. Auch wenn der Titel ambivalent ist …

  15. Frieling 14. September 2008 at 15:11 Antworten

    Toll sind auch seine Stories, die vor kurzem bei Kiepenheuer unter dem Titel »Vergessenheit« erschienen.

  16. Spieler7 14. September 2008 at 15:12 Antworten

    So lange du ihn nicht umgebracht hast, um Stoff für einen Eintrag zu haben, geht das in Ordnung… 😉

  17. Paulae 14. September 2008 at 15:15 Antworten

    Den Autor kannte ich auch noch nicht. Habe mir gleich mal „Schrecklich amüsant …“ bestellt.

  18. Frieling 14. September 2008 at 15:16 Antworten

    ich habe mehr Erfahrung mit Giftmorden …

  19. Spieler7 14. September 2008 at 15:20 Antworten

    Interessant, ich dachte, die werden hauptsächlich von Frauen verübt…

  20. Frieling 14. September 2008 at 15:23 Antworten

    … das sind meine weiblichen Anteile!

  21. Frieling 14. September 2008 at 15:24 Antworten

    Wie jetzt? Unsere belesene Paulae kennt mal einen Autor nicht???

  22. Spieler7 14. September 2008 at 15:28 Antworten

    Und ich hatte dich für einen knallharten Macho gehalten!

  23. Frieling 14. September 2008 at 15:34 Antworten

    Für den deutschen Titel kann Wallace wenig. Im Original heißt das Buch »A Supposedly Fun Thing I’ll Never Do Again«, das trifft es besser.

  24. Frieling 14. September 2008 at 15:35 Antworten

    Schein und Sein, Señor!

  25. deleted user 14. September 2008 at 15:54 Antworten

    Oh man, so etwas ist immer schrecklich…

  26. Frieling 14. September 2008 at 16:00 Antworten

    Kennt Du vielleicht Bücher von Wallace?

  27. greatmum 14. September 2008 at 16:42 Antworten

    »Schrecklich amüsant — aber in Zukunft ohne mich«

    Wie makaber das Ganze sich anmutet

    Hier zeigt sich es mal wieder, dass berühmt und Reichtum nicht vor Unglück und Verzweiflung schützen

  28. immekeppel 14. September 2008 at 16:52 Antworten

    ich kenne nur edgar wallace oder george wallace (der aus alabama aber ohne bajo, dafür dann erschossen) und wallace, den netten alten erfinder aus der serie wallace and gromit von nick parks 😉

    und dass man einen 46jährigen jung nennt, find ich klasse, somit kann ich mich ja dan wohl auch noch zu den jungen autorInnen zählen…

    und irgendwie fand ich es schon immer bemerkenswert, dass broom fast so klingt wie groom – the groom cleans up the room with a broom…

    schönen sonntag noch, hatte heute morgen die erste eisschicht dieses herbstes auf der windschutzscheibe

  29. Frieling 14. September 2008 at 17:11 Antworten

    Ich kenne seine Motive nicht, aber sonderlich reich war er wohl kaum.

  30. Frieling 14. September 2008 at 17:16 Antworten

    An der Bezeichnung »jung« erkennt die Fachfrau das Alter des Berichterstatters …

    In Börlin ist es auch bereits winterlich kalt, und die Radio-Praktikantinnen, die das Wetter vorlesen dürfen, murmeln von »Nachtfrösten«

  31. Anonym 14. September 2008 at 17:31 Antworten

    Mir geht’s ’n bisschen wie Pittiplatsch (dem Blogger „da oben“, nicht dem Kobold aus Adlershof von vor der Wende, muahaha!): dass sie Einen erst lieben, wenn man tot ist, hat wohl Mr. Lennon angemerkt…

    Jedenfalls ist mein „Friedhof der ungelesenen Bücher“ (Zitat Frieling, ich weiß nicht, ob Du den Typen kennst; illuster Kunde insgesamt) wieder um einen Autoren reicher…

    Erschöpft

    Der G.

  32. Anonym 14. September 2008 at 17:32 Antworten

    illustrer, kruzilotsapperfix noch eins aber auch!

  33. inlimbo 14. September 2008 at 17:51 Antworten

    dies mache ich doch gern, lieber frieling!

    morgen bin ich an der saale hellem strande in händels geburtsstadt. und was soll ich sagen: vielen magneten gibt es dort im zentrum 😉

    vorher muss ich mich aber noch um peter hoegs smilla kümmern, dort stecke ich gerade mittendrin (in den malpausen)…

    liebe grüsse und einen schönen abend, jenne

  34. gummibaer007 14. September 2008 at 18:13 Antworten

    Schade, vieleicht war er zu sensibel, ….
    🙁
    Das Buch muss ich mir auch mal „reindruecken“….

  35. MisterPocket 14. September 2008 at 18:27 Antworten

    Ich habe das Buch schon, und ich glaube mich zu erinnern daß du es mir sogar mal empfohlen hast, was letztendlich zum Kauf führte. Schade um den Mann, ich hoffe er hat sich diesen wahrlich letzten Schritt gut überlegt. Erhängen wäre ja nun nicht die Methode meiner Wahl…

  36. Frieling 14. September 2008 at 18:33 Antworten

    Requiescat in pace!

  37. Frieling 14. September 2008 at 18:38 Antworten

    Stimmt, den Buchtipp habe ich auf dem Gewissen … und das Erhängen wäre auch nicht gerade mein favourite …

  38. MisterPocket 14. September 2008 at 18:41 Antworten

    Ich habe heute erst wieder mal übers Reisen sinniert, als ich alte Fotos eingescannt habe. Du kannst dich doch bestimmt noch erinnern wie man früher immer fotographiert wurde wenn man am Urlaubsziel aus dem Flugzeug stieg… mann, waren das noch Zeiten!

  39. Frieling 14. September 2008 at 18:49 Antworten

    Aber sicher doch … DAMALS WAR´S …

  40. Anonym 14. September 2008 at 19:19 Antworten

    Mein Prinz!

    Wir hatten doch Russisch!!!

  41. Frieling 14. September 2008 at 19:28 Antworten

    Pardon, Herr Graph!

    мир праху твоему

  42. Anonym 14. September 2008 at 19:45 Antworten

    Ich hatte vergessen, dass ich es ja mit einer allseitig gebildeten kapitalistischen Persönlichkeit zu tun habe…

    Aber Latein kann ich (Latein für die Unterschicht)!

    „Hick – Rotz! Hick – Selter!“

    In diesem Sinne zieht sich in seine Depression zurück

    Der G.

  43. Frieling 14. September 2008 at 20:05 Antworten

    Na denn Prost, Herr G.!

  44. Paulae 14. September 2008 at 20:29 Antworten

    Ich bin immer noch lernfähig. 😉

  45. Frieling 14. September 2008 at 20:39 Antworten

    Lernen ist aller Laster Anfang!

  46. Paulae 14. September 2008 at 20:42 Antworten

    Na dann nehm ich doch lieber einen PKW. 😉

  47. Anonym 14. September 2008 at 21:10 Antworten

    Die Sprache hatten wir auch nicht…

  48. Thomas G. 15. September 2008 at 09:48 Antworten

    Der „Friedhof der ungelesenen Bücher“, das ist eine gute Formulierung,

    „Friedhof der Kuscheltiere“
    „Friedhof der ungehörten mp3-Dateien“
    „Friedhof der ungeliebt gebliebenen Frauen“ …

    Lustig, viele Grüsse, thomas

  49. Frieling 15. September 2008 at 12:25 Antworten

    Der von dir zuletzt genannte Friedhof ist wohl der umfangreichste …

  50. dieJenny 15. September 2008 at 17:05 Antworten

    Hihi, mir hat das Buch auch gut gefallen. :))

  51. Frieling 15. September 2008 at 18:38 Antworten

    Hurra, noch ein Wallace-Fan!

    Kennst Du vielleicht noch mehr von dem Herrn?

  52. dieJenny 16. September 2008 at 06:13 Antworten

    Nein, leider nicht. Kannst du mir was empfehlen (ich hab grad keine Zeit die ganze Kommentarflut zu sichten)?

  53. StitchJones 16. September 2008 at 07:30 Antworten

    Reich war er nicht, aber er wird schon sein Auskommen gehabt haben, er hat zuletzt immer wieder für prominente Magazine geschrieben und ansonsten am Pomona College creative writing unterrichtet (wofür gerade dieser Autor prädestiniert war wie kaum ein anderer). Zu den „Motiven“: Sein Vater hat jetzt gesagt, dass DFW seit 20 Jahren Medikamente gegen Depressionen genommen hat (wovon in der Öffentlichkeit nichts bekannt war) und seit letztem Sommer vermehrt Probleme hatte, mehrfach im Krankenhaus war und immer schlechter zurechtkam.

    Ich bin nach wie vor geschockt und fassungslos. DFW ist für mich der großartigste Autor, den ich jemals gelesen habe. An „Infinite Jest“ bin ich in der Originalversion zwar bei drei Versuchen jedes mal gescheitert und fiebere mit jedem neuen verschobenen Veröffentlichungstermin der deutschen Übersetzung (und derer gab es einige, momentan ist es für Herbst 2009 angekündigt) diesem Werk entgegen. Aber seine ersten beiden auf deutsch erschienen Storysammlungen haben mein Leben verändert. „Kleines Mädchen mit komischen Haaren“ ist vermutlich das Buch, das ich so oft verschenkt habe, wie alle anderen zusammen. Jedem, der sich auch nur ansatzweise für Literatur interessiert, lege ich diesen Autor aus- und nachdrücklich ans Herz.

  54. Frieling 16. September 2008 at 09:00 Antworten

    Ich warte auf die Übersetzung seines hoch gelobten tausendseitigen Hauptwerkes »Infinite Jest«, die ist für 2009 angekündigt. Das Original ist mir zu schwierig, da hapert es an Sprachfertigkeiten.

  55. Frieling 16. September 2008 at 09:04 Antworten

    Auf »Infinite Jest« warte ich auch schon gespannt. Du hast Dich immerhin getraut, das Original zu lesen, ich habe schon nach kurzem Blättern in dem Tausendseiter die Waffen gestreckt!

  56. dieJenny 16. September 2008 at 16:13 Antworten

    Mhm, wenn, dann will man ja auch alles verstehen, oder?
    Dann warte ich mal ab, wies dir gefallen hat. 😉

  57. deleted user 16. September 2008 at 22:38 Antworten

    Nein, habe bisher keine von ihm gelesen. Sein Name sagt mir ehrlich gesagt auf Anhieb auch gar nichts. Trotzdem ändert es natürlich nichts an der Tragik.

  58. GEDICHTE-FREUDE 21. September 2008 at 13:00 Antworten

    Ich finde das Schrecklich amüsant
    und dann schreibt er das Leben ohne mich und macht sich vom Acker.
    Schrecklich amüsant, das Leben es ist nur: leere Worte
    Der Tod ist nur Zahlen
    Von der einen Seite sieht man das liebe Jesulein, von der anderen Seite den blutenden Selbstmörder.
    Etwas rein Ästhetisches, das sich jeder Logik entzieht; eben Dichtung.
    Vielleicht doch alle umsonst gestorben?
    Aber wären wir nicht soweit, wenn wir nicht alles falsch verstanden hätten?

    Die Kunst zu Sterben. Der Tod ist das einzige authentische Still-Leben – wenn man hier überhaupt von „Leben“ sprechen kann. Man sollte das mal von der Seite sehen.

    Ich finde, jeder der einen Roman geschrieben hat sollte sich frühzeitig davonmachen. Bei den Manns wäre uns vieles erspart geblieben.

  59. Frieling 21. September 2008 at 13:13 Antworten

    Gilt das auch für Lyriker???

  60. GEDICHTE-FREUDE 21. September 2008 at 18:07 Antworten

    Deine Frage: Gilt das auch für Lyriker?

    Natürlich gilt das auch für Lyriker, aber es gilt einzig nicht für die Lyrik.

    Für den der spricht, oder redet, der schreibt…
    Es ist die Rede nicht gehalten oder das Buch nicht geschrieben. Deine Emotion über das Buch oder den Autor sind alleine aus dir.
    Das Buch : Schrecklich amüsant pp oder der Autor David Forster z.B. haben nicht außerhalb von dir existiert.
    Wie konnte er sich da umbringen?

    Gruß Manfred

  61. Spieler7 11. November 2008 at 19:58 Antworten

    Ich habe das Buch jetzt gelesen, es ist nicht schlecht, aber mit dem Wissen um das Ende des Autors liest man es zwangsläufig mit anderen Augen, ich habe mich ertappt, im Text nach Anzeichen einer aufkommenden Depression zu suchen.

  62. Frieling 11. November 2008 at 20:22 Antworten

    Und? Hast du derartige Signale entdeckt???

    Ich bewundere, wie viel du liest. Derzeit kämpfe ich mit einer abgerauchten Festplatte und tausend anderen Widrigkeiten des realen und virtuellen Seins. Ich müsste dringend mal wieder ein Buch anfassen.

  63. Spieler7 11. November 2008 at 20:34 Antworten

    Er hat einige Male anklingen lassen, dass diese Art von Kreuzfahrtvergnügen Depressionen fördert.

    Ich nutze halt die Zeit in der Bahn zum intensiven Lesen, ohne Lektüre wäre das nur schwer zu ertragen.

    Viel Glück mit deiner Festplatte und allen anderen Widrigkeiten!

  64. gudschi 7. Januar 2009 at 16:08 Antworten

    Lieber Rupi!
    Das Buch habe ich mir angeregt durch dich gekauft. Es hat mich befremdet und ich fand es absolut nicht lustig – aber es hat mir gefallen. Gefallen wie ein Haus, das man betrachtet und schön findet, aber nicht darin wohnen möchte.
    Auf jeden Fall fand ich eine sehr große Traurigkeit zwischen den Zeilen.
    Nun ist mir im Netz David Foster Wallaces letzte große Rede begegnet und ich möchte es nicht versäumen, an dieser Stelle
    einen Hinweis darauf zu geben
    http://www.welt.de/kultur/article2952066/Die-enorme-Last-des-Erwachsenwerdens.html

    Liebe Grüßchen für ein ganz „prima“ Jahr
    Gudschi

  65. Frieling 7. Januar 2009 at 20:48 Antworten

    Eine enorm gehaltvolle Rede, vielen Dank für den Link, ich kannte sie noch nicht. Ja, bei Wallace ist eine Menge Tiefgang zwischen den Zeilen, und auch aus der Beschreibung seiner Seereise schwingt immer wieder Trauer zwischen einer angewiderten Amüsiertheit.

Bitte sag deine Meinung und schreib einen Kommentar Antwort abbrechen

*
*

Durchsuche meinen Blog:



Newsletter gratis!

Klicken und bestellen


Die jüngsten Blogeinträge:

  • Die Welt ist bunt – Jim Avignon in Leuna
  • »Der Ritt auf dem Oktopus« ist erschienen
  • Prinz Rupi im Literaturradio: »Folge deinem Stern«
  • Wer sich nicht bewegt, verschwindet
  • Make Love with Bollerwagen: Prinz Rupi auf Himmelfahrt
  • Das Heiligtum der Schlaraffen: der Ahalla-Schrein
  • Ein Theremini für Stummfilmpianist Graf Bothmer
  • Der visionäre Redakteur – Porträt des Chefredakteurs der Schlaraffen-Zeitung
  • Ritter von der Rolandnadel – die Schlaraffen erstmals öffentlich
  • Wie Angst lenkt – und warum sie ein gefährliches Machtinstrument ist
  • Der Uhu – Symbol der Weisheit, Hüter des Geistes, Bruder im Scherz
  • Neues Buch von Prinz Rupi – »Chaos, Karma, Katastrophen«
  • Der Karajan vom Schillerplatz – eine persönliche Leseempfehlung
  • Mama Lauda im Heustadel – Hochzeit im Idyll
  • Der lachende Uhu – ein schlaraffischer Lyrik-Wettbewerb
  • Sippenhaft 2.0 – Die moralische Verurteilung durch Nähe
  • Verlernen wir das Lesen?
  • Leipziger Buchmesse 2025: TikTok, Tüll und Tausende Teilnehmer
  • Wie man einen alten Ochsen in Gang bringt. Eine Allegorie
  • Was ist Erfolg? Oder: Scheitern als kreativer Prozess
  • Bleib dir selbst treu!
  • Gedicht-Wettbewerb »Der lachende Uhu«
  • Buchrevolution 2025: Selfpublishing im Turbomodus – Wie KI den Markt überschwemmt
  • Ein Leben für die Kultur: Zum Abschied von Manfred Eichel
  • Zyn – die moderne Sucht
  • Fesselnde Porträts: Prinz Rupis »Der Karajan vom Schillerplatz«
  • Lesekultur im Wandel: Überlebt das Buch?
  • Lexika im digitalen Zeitalter: Warum gedrucktes Wissen unersetzlich bleibt
  • Die Weisheit des Hofnarren oder: Die Last der Sorgen
  • Prinz Rupi liest Groteske von Hermann Harry Schmitz
  • Abschied mit Wehmut: Clown-Museum Leipzig schließt
  • Abschied von John Mayall: Der Vater des britischen Blues
  • Teuflisches Opern-Spektakel: »Der Freischütz« in Bregenz
  • Spektakulär: Steampunk Meißen 2024
  • Kunst trifft Natur: Prinz Rupis Meisterwerke im Rosengarten Forst
  • Schreiben bleibt die schönste Nebensache der Welt …
  • Girl from Tokyo – ein Prompt im Vergleich
  • Warum wir essen, wie wir essen: Eine Reise in die Vergangenheit
  • BoD vs. KDP/Amazon: Über Leistungsversprechen und »Compliance«
  • Ein Jahrhundert Franz Kafka: Die zeitlose Relevanz eines literarischen Genies
  • Ich habe einen Joint gedreht – was nun? Ein Ratgeber für Kiffer
  • Leipzig im WGT-Fieber: Das Festival der Schwarzen Szene
  • Die Geschichte vom Zeitvertreib und der verlorenen Stunde
  • HILFE: Mein Hund hat AD(H)S!
  • Der Nussknacker-Modus
  • Für alle Freunde des Western: »Das Grenzerbuch«
  • Neuerscheinung: »Die Schöpfung« von Prinz Rupi
  • Siegfried Sack † – Der sakrale Bildhauer
  • Lutz Görner ist tot. Ein Abschied
  • Möhrenmassaker im Osterland
  • Leipziger Buchmesse zwischen Tradition und Trend
  • Fotograf Jürgen Henschel: Der Mann mit der Leiter
  • Prinz Rupi im Jahr des Drachen
  • Wenn schwarze Schweine träumen
  • Der Mythos von der Unentbehrlichkeit
  • Tausche Zement gegen Hemingway
  • Unsere Zukunft ist in Gefahr. Prinz Rupi sagt NEIN!
  • Prinz Rupi spricht Friedrich Nietzsche: »Vereinsamt«
  • KRISENMODUS – Wort des Jahres 2023
  • PISA-STUDIE: Brauchen wir überhaupt noch Schulen?
  • Leinwand-Lyriker RALPH TURNHEIM rockt den Stummfilm
  • CHRISTIAN MORGENSTERN: Die unmögliche Tatsache
  • Fünf Lehren über das Geld aus »DER KLEINE PRINZ«
  • Dunkel war’s, der Mond schien helle
  • Sprachverwirrung Deluxe: Wenn DIKTATSOFTWARE zum Dichter mutiert
  • Dampf & Design: Werdau im STEAMPUNK-Fieber
  • Literarisches Comeback: „DER BÜCHERPRINZ“ auf der Frankfurter Buchmesse
  • JOHN McLAUGHLIN – Legende des Fusion
  • BUCHBERLIN 2023 im Bild: Ein Fest für Buchliebhaber
  • Oper EUGEN ONEGIN in Barcelona
  • CHRIS FARLOWE und Colosseum: Auftritt der alten Meister
  • Mit Zahnrad, Zylinder und Magie: STEAMPUNK im sächsischen Freital
  • NEW HEALING FESTIVAL: ein Fest der Sinne
  • Schönheit hat ihren Preis
  • Prinz Rupis »Ring des Nibelungen«: Keine Sekunde Langeweile
  • Mampe zeigt 100 KI-BILDER zum Thema Elefanten
  • Mit Zahnrad und Zylinder: Meißen taucht in STEAMPUNK ein
  • Prinz Rupi lässt bei Mampe 100 ELEFANTEN fliegen
  • Hitze, Haut und Humor: Ein morbides Sommerabenteuer
  • Prinz Rupi zeigt Steampunk-Kunst in Meißen
  • Frisch auf die Ohren: Gratis-Hörbücher vom »Roboter Archimedes«
  • John Lennons »Yellow Submarine« jetzt im Lügenmuseum
  • »Angriff der Killerkekse«: Sarkasmus und schwarzer Humor treffen auf Alltagssituationen
  • »Stress im Cyberspace«: Prinz Rupis sarkastischer Blick auf die digitale Welt
  • Interview mit NAPOLEON BONAPARTE: »Die Feder ist mächtiger als das Schwert«
  • Patricia Strunk: Anwältin wird Fantasy-Autorin
  • PUPSALOT IST DA!
  • Ist Text-Ki ein stochastischer Papagei?
  • Clemens Brentano: Alliteration als Stilmittel
  • Orgelmusik trifft KI-Bildersymphonie
  • Uwe Kullnick: »Prinz Rupi ist der kreativste Mensch, den ich persönlich kenne«
  • Martin Regenbrecht: Büchermachen ist ein Vergnügen
  • Das liebestolle Krokodil – Eine KI-Groteske
  • Was ist Künstliche Intelligenz? – Die KI antwortet im Interview
  • Helmut Rosenthal – Der Lionel Hampton von Hermsdorf
  • Sensationsfund in Sachen OTTO BÖGEHOLZ
  • Die Legende vom Schlaraffenland
  • Chris Farlowe: Eine lebende Legende des Blues
  • Ki für Einsteiger: Der Tanz ums goldene Kalb
Sämtliche Texte und Abbildungen sind urheberrechtlich geschützt. Missbrauch wird anwaltlich verfolgt. © Ruprecht Frieling aka Prinz Rupi, Berlin
IMPRESSUM / DATENSCHUTZ / KONTAKT
Cookie-Zustimmung verwalten
Um dir ein optimales Erlebnis zu bieten, verwenden wir Technologien wie Cookies, um Geräteinformationen zu speichern und/oder darauf zuzugreifen. Wenn du diesen Technologien zustimmst, können wir Daten wie das Surfverhalten oder eindeutige IDs auf dieser Website verarbeiten. Wenn du deine Zustimmung nicht erteilst oder zurückziehst, können bestimmte Merkmale und Funktionen beeinträchtigt werden.
Funktional Immer aktiv
Die technische Speicherung oder der Zugang ist unbedingt erforderlich für den rechtmäßigen Zweck, die Nutzung eines bestimmten Dienstes zu ermöglichen, der vom Teilnehmer oder Nutzer ausdrücklich gewünscht wird, oder für den alleinigen Zweck, die Übertragung einer Nachricht über ein elektronisches Kommunikationsnetz durchzuführen.
Vorlieben
Die technische Speicherung oder der Zugriff ist für den rechtmäßigen Zweck der Speicherung von Präferenzen erforderlich, die nicht vom Abonnenten oder Benutzer angefordert wurden.
Statistiken
Die technische Speicherung oder der Zugriff, der ausschließlich zu statistischen Zwecken erfolgt. Die technische Speicherung oder der Zugriff, der ausschließlich zu anonymen statistischen Zwecken verwendet wird. Ohne eine Vorladung, die freiwillige Zustimmung deines Internetdienstanbieters oder zusätzliche Aufzeichnungen von Dritten können die zu diesem Zweck gespeicherten oder abgerufenen Informationen allein in der Regel nicht dazu verwendet werden, dich zu identifizieren.
Marketing
Die technische Speicherung oder der Zugriff ist erforderlich, um Nutzerprofile zu erstellen, um Werbung zu versenden oder um den Nutzer auf einer Website oder über mehrere Websites hinweg zu ähnlichen Marketingzwecken zu verfolgen.
  • Optionen verwalten
  • Dienste verwalten
  • Verwalten von {vendor_count}-Lieferanten
  • Lese mehr über diese Zwecke
Einstellungen ansehen
  • {title}
  • {title}
  • {title}